49 Ergebnisse für Suchwort "nethedörfler"
Fußball 1.Mannschaft
Artikel v. 27.12.2011
Zusammenfassung einiger Erkelner Spiele in der Bezirksliga Staffel 3 Hinrunde Saison 2011/2012
Tabelle zum Jahreswechsel 2011/2012
21.08.2011
SV Jerxen/Orbke - TuS Erkeln 3:1 (1:0)
»Mit etwas mehr Glück wäre hier heute ein Punkt drin gewesen. So aber waren wir ohne den ausgewechselten Tim Lütkemeier und Christian Ridderbusch in der Defensive in den entscheidenden Momenten nicht wach genug«, zog Erkelns Fußballobmann Werner Kurtz nach dem Schlusspfiff Bilanz. Das neuformierte Team der Nethedörfler fand gut in die Partie und zeigte sich sehr kompakt. Dennoch konnte man den Rückstand durch Jerxens Kevin Niklas Bachmann (1:0, 25.Minute) nicht verhindern. Nach dem Wiederanpfiff folgte dann die stärkste Phase des TuS, in der Spielertrainer Michael Puhl auch der Ausgleich gelang (1:1, 54.Minute). Es war sogar die Führung drin doch wurde den Gästen ein Treffer wegen Abseits nicht anerkannt. »Zumindest zweifelhaft«, meinte Kurtz. Jerxen machte es dann auf der anderen Seite besser und traf durch Pascal Höcker nach einem Freistoß zum 2:1 (76.Minute), ehe der eingewechselte Tim Weber mit dem 3:1 (82.Minute) für den Endstand sorgte.
TuS Erkeln: Renner, Rehrmann, Voits, Clayton, Hajdarevic, Lütkemeier (33.Rizzello), Brotzmann (74.Hartmann), Sener, Puhl, Ahmed, Gökgöz (70.Reibert)
Tor für Erkeln: Michael Puhl
18.09.2011
TBV Lemgo - TuS Erkeln 3:0 (2:0)
Der Aufwärtstrend der letzten Wochen endete auf dem Kunstrasen in Lemgo für die Grün Weißen. Bereits nach 26 Minuten war das Spiel entschieden. Da führte Lemgo bereits mit 2:0, da die Erkelner erst nach ca. 30 Minuten den Kampf im Mittelfeld annahmen und ihrerseits einige Chancen bis zur Halbzeit hatten. In der zweiten Halbzeit hatten die Grün Weißen mehr Spielanteile und auch Chancen, jedoch erzielte der TBV in der 75.Minute nach einem Konter den 3:0 Endstand.
TuS Erkeln: Renner, Ridderbusch, Rehrmann, Clayton, Hajdarevic, Lütkemeier, Sener, Puhl, Ahmed, Brotzmann (84.Hartmann), Gökgöz (37.Voits) weitere Reserve: Rizzello, Reibert
25.09.2011
TuS Erkeln - TuS Horn/Bad Meinberg 1:2 (0:2)
Der TuS Erkeln gerät in der Bezirksliga mehr und mehr unter Druck. Nach der 1:2-Heimpleite gegen ein keinesfalls übermächtiges Horn-Bad Meinberg steht Erkeln mit erst zwei Siegen bei vier Niederlagen nur auf dem elften Rang. »Im nächsten Heimspiel gegen Aufsteiger Werl-Aspe ist verlieren verboten«, warnte Fußballobmann Werner Kurtz direkt nach dem Schlusspfiff. »Die Abgänge von Tobias Puhl und Erdogan Acar im Sturm machen sich immer mehr bemerkbar. Wir spielen die zweite Halbzeit auf ein Tor, machen die Dinger aber nicht rein und dürfen uns dann nicht über die Niederlage beschweren«, so Kurtz. Zwei individuelle Fehler hatten den TuS bis zur Pause in Rückstand geraten lassen. Die zweite Halbzeit gehörte dann allerdings dem TuS Erkeln doch die zündenden Ideen für den Torerfolg fehlten der Puhl-Elf weiterhin. Irfan Hajdarevic allein hätte allerdings zweimal treffen können. Einmal scheiterte er an der Latte, einmal verzog er freistehend. Der 1:2-Anschlusstreffer von Michael Puhl sieben Minuten vor dem Abpfiff kam dann zu spät. Horn verteidigte geschickt und sicherte sich mit dem Sieg den dritten Tabellenplatz.
TuS Erkeln: Renner, Rehrmann, Ridderbusch, Voits (88.Reibert), Clayton, Hajdarevic, Lütkemeier, Brotzmann (81.Hartmann), Sener, Puhl, Ahmed (70.Rizzello)
Tor für Erkeln: Michael Puhl
02.10.2011
TuS Erkeln - SV Werl/Aspe 2:4 (1:2)
Fußball-Bezirksligist TuS Erkeln hat 2:4 gegen Schlusslicht SV Werl-Aspe verloren und ist nun selbst Vorletzter. Ein Torwartfehler zum 1:2 (30.), zwei »katastrophale Patzer der gesamten Abwehr« zum 1:3 (47.) und 1:4 (56.), monierte Trainer Michael Puhl. »Das ist eine riesige Blamage gegen die schwächste Mannschaft, die ich je in der Bezirksliga habe spielen sehen. Wir sind am Tiefpunkt. Es wird etwas passieren.« Nach dem 0:1 war sein Team besser in die Partie gekommen und Bayram Sener glich in der 30.Minute per Foulfmeter zum 1:1 aus. Nach dem 1:2 lief aber nichts mehr. Obwohl Erkeln den Gast aus Werl-Aspe eigentlich unter Kontrolle hatte, mussten sie sich am Ende mit dem 2:4-Anschlusstreffer von Johannes Brotzmann (70.) zufrieden geben. Für das Schlusslicht trafen Olcay Esen, Lars Bürger, Alex Gumin und Christoph Schweppe.
TuS Erkeln: Renner, Rizzello (59.Brotzmann), Rehrmann, Ridderbusch, Voits, Clayton, Hajdarevic, Lütkemeier, Sener, Puhl, Ahmed (68.Gökgöz)
Tore für Erkeln: Bayram Sener, Johannes Brotzmann
06.11.2011
VfL Lüerdissen - TuS Erkeln 1:1 (1:0)
Mit elf Spielern trat der TuS beim VFL Lüerdissen an, da die anderen Jungens verletzt bzw. krank waren. Obwohl man früh ins Hintertreffen geraten war, zeigten die Grün Weißen eine starke kämpferische Leistung und wurden mit dem 1:1 Endstand belohnt. Von der 22. bis 39.Min. mußte Erkeln ohne ihren Spielertrainer auskommen, der sich bei einem Zweikampf den Rücken verdreht hatte und warten mußte, bis die Schmerztablette halbwegs wirkte, bevor er dann Gott sei Dank weitermachen konnte.
TuS Erkeln: Renner, Lütkemeier, Rizzello, Hartmann, Brotzmann, Voits, Clayton, Gökgöz, Sener, Puhl, Ahmed
Tor für Erkeln: Michael Puhl
27.11.2011
SV Blomberg - TuS Erkeln 4:0 (2:0)
Der TuS Erkeln bleibt am Tabellenende. Beim Aufsteiger und Abstiegskampf-Konkurrent Blomberger SV gibt es eine glatte 0:4-Niederlage. Man muss meinen, der TuS Erkeln geht schweren Zeiten entgegen. Doch beim Schlusslicht bleibt man gelassen. TuS-Fußballobmann Werner Kurtz verkündete gestern gegenüber dem WESTFALEN-BLATT, dass man sich im Winter deutlich verstärken wolle, um die große Aufholjagd zu starten. »Wir haben vier bis sechs echte Verstärkungen im Auge. Ich habe in dieser Woche noch Gespräche, danach weiß ich, wer dazu kommen wird«, sagt Kurtz. Die Neuzugänge seien aus Bezirks-und Landesliga. Die Geschichte der Partie von gestern ist schnell erzählt. Der TuS zeigte sich nach vorne viel zu harmlos und die in der Vorsaison noch so sichere Abwehr wirkte nicht immer auf der Höhe. Die Tore für Blomberg erzielten Serdar Tuzakei (1:0, 27.), der Ex-Brakeler Muhammed Bozkurt per Doppelschlag (2:0, 30.Minute; 3:0, 65.Minute) und der eingewechselte Dominik Johnson (4:0, 89.Minute). In dieser Form und mit dieser Mannschaft hat der TuS Erkeln kein Bezirksliga-Niveau. Das haben auch die Verantwortlichen erkannt und im Winter wird gehandelt. Man darf gespannt sein.
TuS Erkeln: Renner, Voits, Rizzello, Clayton, Gökgöz (72.Reibert), Sener, Lütkemeier, Brotzmann, Puhl, Ahmed, Erlenbach (61.Hartmann)
Fußball 1.Mannschaft
Artikel v. 11.10.2009
BZ-Liga: VfL Lüerdissen - TuS Erkeln 3:3 (0:1)
Trotz dreimaliger Führung konnte der TuS Erkeln nur einen Punkt aus Lüerdissen mitbringen. Bereits in der 2.Minute köpfte Irfan Hajdarevic nach einer Freistoßflanke von Acar zur 0:1-Führung. Bis zur Halbzeitpause konnten beide Mannschaften trotz zahlreicher Chancen nicht einnetzen. Nach der Pause entwickelte sich ein kampfbetontes Spiel von beiden Seiten auf dem tiefen Geläuf in Lüerdissen. Trotz besserer Chancen für die Grün-Weißen zu Beginn der zweiten Halbzeit erzielte der Lüerdisser Schröder in der 58.Min den 1:1-Ausgleich, auf Grund einer individuellen Nachlässigkeit. Obwohl er unmittelbar vor dem Tor vom Außenverteidiger Rehrmann aufgefordert wurde, den Spieler Schröder zu decken. Yilanci konnte bei Dauerregen den Ball nur abklatschen, so dass der ungedeckte Spieler Schröder aus kurzer Distanz nur einzuschieben brauchte. In der 73.Minute spielte der gerade eingewechselte Middeke den Ball zu Acar, der mit einem Zauberpass Hartmann auf die Reise schickte. Hartmann enteilte den beiden Innenverteidigern, spielte den Lüerdisser Torwart aus, und schob zur erneuten 1:2 Führung für die Nethedörfler ein. In der 77.Minute köpfte der VfL nach einer Freistoßflanke aus fünf Metern an Freund und Feind vorbei - 2:2.
Es folgte in der 78.Min der nächste Schock für die Grün-Weißen. Middeke bekam vom Schiedsrichter die rote Karte gezeigt, nachdem er während eines Zweikampfes seinen Gegenspieler am Fuß traf. In der 86.Minute bekam der TuS nach einem Foulspiel an Acar einen Elfmeter zugesprochen. Boris Hartmann verwandelte zum 2:3 und alle hofften auf einen Dreier. Doch in der 90.Minute gelang dem Gegner aus Lüerdissen eine Kopie ihres zweiten Tores, Freistoßflanke von rechts, Kopfball 3:3. Eine Minute später war das Spiel vorbei und geholfen hat dieses umkämpfte Unentschieden keiner der beiden Mannschaften.
VfL: Siebert, Hamm, Starke, Wegner, Thospann (77.Nagel), Gieswein, Berkemeier (71.Szameit), Batzer, Pampel, Binder, Schröder (74.Braun)
TuS: Yilanci, Rehrmann, Voits, Clayton, Lütkemeier, Aydin (74.Topal), Hartmann, Sener (71.Middeke), Hajdarevic, P.Klassen (68.Rampe), Acar
0:1 Irfan Hajdarevic (2.) / 1:1 Schröder (58.) / 1:2 Boris Hartmann (73.) / 2:2 (77.)/ 2:3 Boris Hartmann (86.) / 3:3 (90.)
Fußball 1.Mannschaft
Artikel v. 07.06.2009
Zusammenstellung einiger Spielberichte der 1.Mannschaft in der Bezirksliga Staffel 3, Rückrunde Saison 2008/2009
22.03.2009
TuS Erkeln - SSV Oesterholz 3:1 (2:0)
»Das war ein hart umkämpfter Sieg. Oesterholz hat uns das Leben lange schwer gemacht. Aber die Mannschaft hat gut dagegen gehalten und sich den Sieg redlich verdient«, zeigte sich Erkelns Fußballobmann Werner Kurtz nach dem Schlusspfiff zufrieden. Erkan Topal und Bayram Sener sorgten im ersten Spielabschnitt für eine beruhigende Pausenführung, die nach dem Anschlusstreffer der Gäste noch einmal ordentlich ins Wanken geriet. »Da waren wir nicht immer richtig sattelfest. Der Ausgleich für Oesterholz war möglich«, sagte Kurtz. Doch erneut Bayram Sener entschied die Partie mit seinem zweiten Treffer zum 3:1. Die lippischen Gäste hatten dem nichts mehr entgegenzusetzen. Der Bann war gebrochen. In der Folgezeit hätte der TuS noch erhöhen können. Letztendlich aber stand ein verdienter 3:1-Erfolg, der die Nethedörfler auf Rang fünf vorrücken läßt.
TuS Erkeln: Yilanci, Rampe, Voits, Kaiser, Ridderbusch, Rehrmann, Acar, Sener, Zimmermann (70.Klassen), Middeke, Topal
Torschützen für Erkeln: Bayram Sener(2), Erkan Topal
05.04.2009
TuRa Heiden - TuS Erkeln 1:0 (1:0)
»Es war ein grottenschlechtes Bezirksliga-Spiel, welches eigentlich keinen Sieger verdient gehabt hätte«, waren sich nach dem Schlusspfiff Erkelns Fußballobmann Werner Kurtz und Heidens Obmann Thomas Peuker einig. Dass die Hausherren trotzdem den Platz als Sieger verließen, lag an einer Erkelner Unaufmerksamkeit, die Kapitän Alexander Scharf zum umjubelten Siegtreffer nutzen konnte (1:0, 29. Minute).
TuS Erkeln: Yilanci, P.Klassen, Voits, Kaiser, D.Rampe (75.A.Rampe), Acar, Sener, Rehrmann, Middeke, Topal (75.Prib), Zimmermann
11.04.2009
TuS Horn-Bad Meinberg - TuS Erkeln 0:3 (0:1)
Die erste Hälfte war ausgeglichen. Nach einem Konter traf Viktor Prib (12.). Peter Rehrmann (70.) und Erdogan Acar (88.) erhöhten für den TuS Erkeln, der nur elf Spieler hatte. »Die haben so gut gespielt, sie brauchten keinen Wechsel«, lobte Horns Trainer Maros, für dessen Team Lippmann und Gatzke nur die Latte trafen.
TuS Erkeln: Yilanci, P.Klassen, Voits, Narusevicius, Kaiser, Rampe, Rehrmann, Topal, Prib, Sener, Acar
Tore für Erkeln: Viktor Prib, Peter Rehrmann, Erdogan Acar
10.05.2009
VfB Beverungen - TuS Erkeln 1:0 (1:0)
Nach einer spannenden Partie siegt Beverungen 1:0. Der TuS Erkeln wehrt sich tapfer und befindet sich mit den Beverstädtern in dieser Partie auf Augenhöhe. Die drei Zähler gehören aber den Gastgebern. Der Beverunger Spielertrainer war Hustadt begeistert, wie engagiert und konzentriert sein junges Team auftrat und mit Sascha Schade, Robin Stürznickel und Tobias Knipping drei hochgemeldete A-Jugendliche einbaute. Solche Alternativen hätte der TuS Erkeln gerne. »Wir haben viele Verletzte und können diese nicht adäquat ersetzen«, klagte Fußballobmann Werner Kurtz, der aber betonte, dass der Auftritt seiner Mannschaft in Ordnung war. Das Tor erzielte Dennis Dittmer nach Vorlage von Viktor Schmidt (30.). Zuvor hatte Sebastian Middeke die größte Erkelner Chance nicht nutzen können. In Hälfte zwei drückte der TuS, der Ausgleich gelang nicht.
TuS Erkeln: Yilanci, Rampe (46.Acar), Kaiser, Voits (20.Narusevicius), Topal, Ridderbusch, Rehrmann, Sener, Prib, Middeke, Zimmermann
12.05.2009
TuS Erkeln - VfL Lüerdissen 2:3 (0:2)
»Auch wenn wir verloren haben, war es seit langem unser bestes Saisonspiel«, zeigte sich Erkelns Fußballobmann nach dem Schlusspfiff keineswegs enttäuscht. Lüerdissen ging durch einen Sonntagsschuss in Führung, spielte kurz darauf einen Freistoß geschickt aus zum 2:0 und erhöhte in der 50.Minute auf 3:0. Doch der TuS gab sich nicht auf und kam durch Zimmermann auf 1:3 heran. Als Erdogan Acar dann zum 2:3 einköpfte (87.Minute) wurde es noch einmal spannend, doch konnten die Gäste den knappen Sieg über die Zeit retten.
TuS Erkeln: Yilanci, Voits, Klassen, Ridderbusch, Kaiser, Rehrmann, Sener, Prib, Middeke, Topal (80.Acar), Zimmermann
Tore für Erkeln: Sascha Zimmermann, Erdogan Acar
24.05.2009
TuS Erkeln - SV Diestelbruch/Mosebeck 1:0 (0:0)
»Wir haben die Partie klar dominiert. Allerdings konnten wir beste Gelegenheiten lange Zeit nicht nutzen«, hatte Erkelns Fußballobmann Werner Kurtz ein gutes Spiel des TuS gesehen, dem lange nur die Tore fehlten. Erst in der 75.Minute platzte der Knoten, als Sebastian Middeke nach Querpass von Christian Ridderbusch den Ball zum erlösenden 1:0 im Tor versenkte.
TuS Erkeln: Yilanci, Ridderbusch, Kaiser, Klassen, Rampe, Rehrmann, Sener, Prib (20.Topal), Middeke, Zimmermann (80.Narusevicius), Acar
Tor für Erkeln: Sebastian Middeke
29.05.2009
TSV Kohlstädt - TuS Erkeln 0:4 (0:0)
»Ein gutes Bezirksligaspiel, das 75 Minuten ausgeglichen war«, sagte Kohlstädts Trainer Garrido. Sein Team traf in Halbzeit eins die Latte, zudem vergab Bovino fünf Meter vor dem Tor. Bei einem Abschlag des TSV fiel Sebastian Middeke der Ball vor die Füße, der zum 0:1 (62.) traf. Bayram Sener, Christian Ridderbussch und erneut Middeke erhöhten zwischen Minute 78 und 83 auf 4:0. »Es war unsere beste Saisonleistung«, sagte Mittelstümer Middeke. Da Coach Rytis Narusevicius und Obmann Werner Kurtz nicht vor Ort waren, übernahm TuS-Kapitän Stefan Voits die Trainerrolle
TuS Erkeln: Yilanci, D.Rampe, P.Klassen, Kaiser, Ridderbusch, Sener, Rehrmann, Topal, Wöstefeld, Acar (40.Voits), Middeke
Tore für Erkeln: Sebastian Middeke(2), Bayram Sener, Christian Ridderbusch
07.06.2009
TuS Erkeln - Horn-Bad Meinberg 0:0
»Wir haben 90 Minuten auf ein Tor gespielt. Leider ist kein Tor gelungen. Solch ein Spiel gewinnst du normal 3:0 oder 4:0«, sagte Erkelns Fußballobmann Werner Kurtz. Im Ausblick auf die neue Saison sprach Kurtz von fünf bis sechs Neuzugängen. »Auf jeden Fall Leute, die die Mannschaft qualitativ nach vorne bringen.« Namen wollte er nicht verraten.
TuS Erkeln: Yilanci, Rampe, Kaiser, Voits, Ridderbusch, Rehrmann, Sener, Acar, Klassen, Middeke, Topal
Fußball 1.Mannschaft
Artikel v. 13.10.2008
TuS Erkeln überzeugt wieder nicht
Narusevicius-Elf besiegt Schlusslicht TSV Kohlstädt mit 2:1-Toren
Erkeln(mw). Mehr Mühe als erwartet hatte der TuS Erkeln mit dem Tabellenletzten TSV Kohlstädt: Am Ende hieß es lediglich 2:1 für die ambitionierten Nethedörfler. Auch wenn der Sieg über die Lipper verdient war, überzeugen konnte der TuS Erkeln erneut nicht. »Wir haben uns da durchgewurschtelt«, fasste Fußballobmann Werner Kurtz den 2:1-Sieg passend zusammen. Die Narusevicius-Schützlinge bleiben derzeit noch einiges schuldig.
Das Spiel begann, wie es die Tabellenkonstellation vermuten ließ. Die noch sieglosen Gäste standen tief in der eigenen Hälfte und lauerten auf Konter. Der TuS Erkeln machte mit sicherem Kombinationsfußball das Spiel, wirkte jedoch über weite Strecken nicht entschlossen genug. Daher passte es nur ins Bild, dass nach einer knappen Viertelstunde auf einmal die Gäste in Führung gehen sollten. Udo Gemmerich war auf der rechten Seite frei durch und ließ Selim Yilanci im TuS-Tor keine Abwehrmöglichkeit. Noch vor der Pause sollte jedoch der Ausgleich fallen. Viktor Prib wird im Strafraum gefoult, Tuncay Aydin verwandelte vom Punkt aus sicher (1:1, 38.Minute).
Nach dem Seitenwechsel bot sich den Zuschauern das gleiche Bild und auch für das zweite Tor der Erkelner musste eine Standardsituation herhalten. Einen Freistoß von Viktor Prib konnte Kohlstädts Keeper nur nach vorne abklatschen lassen, Christian Ridderbusch reagierte am schnellsten und schob zum 2:1 ein (62.Minute). „Danach passierte bis auf ein bis zwei Torchancen für uns nicht mehr viel“, konnte Werner Kurtz die letzte halbe Stunde kurz zusammenfassen.
TuS Erkeln: Yilanci, Ridderbusch, Rehrmann, Voits, Klassen, Prib, Sener, Aydin, Acar, Rampe, M.Kaiser (80.Topal)
Tore für Erkeln: Tuncay Aydin, Christian Ridderbusch
Fußball 1.Mannschaft
Artikel v. 28.04.2008
BZ-Liga: Erkeln besiegt den RSV Barntrup mit 4:1
Von Markus Wintermeyer
Erkeln (WB). Der TuS Erkeln hat das Tor zur Landesliga weit aufgestoßen. Dank einer herausragenden Offensivleistung in der zweiten Halbzeit gegen Verfolger RSV Barntrup siegten die Nethedörfler voll verdient mit 4:1.
Die Narusevicius-Elf begann die Partie sehr druckvoll, Erkeln zeigte den Gästen aus dem Lipperland sofort, wer hier die Heimmannschaft war und schnürte den RSV in den ersten zehn Minuten in die eigene Hälfte ein.
Lautstark trieb TuS-Spielertrainer Rytis Narusevicius sein Team immer wieder nach vorne, Erdogan Acar und Sebastian Middeke boten sich erste Torgelegenheiten. Erstmals mit dabei war auch der in der Winterpause von der SpVg Brakel zum TuS gestoßene Patrick Kaiser, der sich auf der rechten Außenbahn das ein oder andere Mal gut in Szene setzen konnte. Nach fünf Minuten wäre sein Einstand fast perfekt gewesen, als er anstatt den Ball direkt zu verwandeln, das Leder noch einmal annahm und ihm dieses dabei versprang.
Der Führungstreffer lag in der Luft und nach einer halben Stunde sollte es dann auch soweit sein. Acar schlägt einen Freistoß aufs kurze Eck und Narusevicius und Barntrups Andre Köller bugsieren das Leder in Co-Produktion über die Linie (1:0, 30. Minute).
Doch zeigten sich die Gäste, die die Partie ab der 20. Minute ausgeglichen gestaltet hatten, nicht geschockt und schlugen in Person von Andreas Hoffmann noch vor dem Halbzeitpfiff zurück. Einen zu kurz geratenen Ball von Kaiser erlief Hoffmann, umkurvte zwei Verteidiger und schob cool unter Selim Yilanci hindurch zum Ausgleich ein (1:1, 44. Minute).
»Auf das untere Tor in Richtung Sportheim spielt Erkeln immer besser«, waren die TuS-Fans zur Pause zuversichtlich, dass es nicht beim Unentschieden bleiben sollte.
Und schon zwei Minuten nach Wiederanpfiff sahen sie sich bestätigt und hatten allen Grund zum Jubel. Sebastian Middeke schickte Tuncay Aydin in die Gasse und dieser hämmerte den Ball unter die Latte zum 2:1-Führungstreffer.
Jetzt war der TuS im Spiel, ein Angriff nach dem anderen rollte in Richtung RSV-Tor. »Wir sind eine fitte Mannschaft. Das war unser Plus Im Zweiten Durchgang«, freute sich Narusevicius über den Tempo-Fußball der zweiten 45 Minuten.
Doch lag sein Team lange nur mit einem Tor vorne und Barntrups Daniel Seifert überraschte Selim Yilanci nach einer Stunde Spielzeit mit einem Lattentreffer. Dies blieb allerdings die einzige gefährliche Szene der Gäste im zweiten Durchgang.
Denn kurz darauf sorgte Sebastian Middeke nach Querpass Patrick Kaiser mit dem 3:1 für die Vorentscheidung und raubte dem Gegner jegliche Illusion auf einen Punktgewinn. Der bärenstarke Tuncay Aydin ließ dann nach langem Pass aus der Abwehr heraus noch das 4:1 folgen und Erkeln spielte die Partie mit dem sicheren Gefühl des Sieges souverän zu Ende.
»Eigentlich können wir uns jetzt nur noch selbst schlagen«, will sich TuS-Trainer Rytis Narusevicius den Titel nun nicht mehr nehmen lassen.
TuS Erkeln: Yilanci, Narusevicius (81.Topal), Rehrmann, Ridderbusch (79. Rampe), Voits, Pauls, Kaiser (86.Neumann), Aydin‚ Acar, Sener, Middeke.
RSV Barntrup: Felde, Reese (69.Weber), Seifert, Neide, Hilker (57.Schlingmann), Schulz, Haase, Hoffmann, Hagemann, Köller, Sensu.
Tore für Erkeln: Tuncay Aydin(2), Rytis Narusevicius, Sebastian Middeke
Fußball 1.Mannschaft
Artikel v. 29.10.2007
Fußball-Bezirksliga: TuS Erkeln besiegt den TuS Vinsebeck 4:1 (2:0)
von Sabrina Marx
Erkeln (WB). Der TuS Erkeln hat sich im Kreisderby der Fußball-Bezirksliga erwartungsgemäß gegen den TuS Vinsebeck durchgesetzt. »Ich bin zufrieden«, kommentierte Erkelns Coach Rytis Narusevicius das 4:1. Auch sein Gegenüber Peter Schmücker sah einen verdienten Erfolg der Nethedörfler.
Bereits in der 5.Minute fiel das 1:0 für die Gastgeber. Erdogan Acar brachte das Leder im Netz von Heiko Elfers unter. Nur zwei Minuten später hatte Peter Rehrmann nach Flanke von Acar die Chance zu erhöhen. Doch diesmal hielt Elfers sicher. Nach einer Middeke-Chance in der 14.Minute kamen auch die Vinsebecker in der Folge zu Möglichkeiten durch Selecuk Genc (18.), Gerd Elsner (19.) und Richard Weißenburger (23.und 24.Minute).
Das Tor machte jedoch wieder der TuS Erkeln. In der 28.Minute bediente Tuncay Aydin seinen Mitspieler Bayram Sener, der auf 2:0 erhöhte. Nur eine Minute später schoss Vinsebecks Adrian Cooper einen Freistoß knapp am Tor vorbei. Zum Ende der ersten Hälfte entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, doch ein Tor fiel nicht mehr.
Nach der Pause dauerte es keine drei Minuten und der TuS Vinsebeck hatte den Anschlusstreffer erzielt. Adrian Coopers satter Schuss aus 30 Metern landete unhaltbar im Winkel. Die Gäste waren daraufhin dem Ausgleich näher, doch das Tor wiederum machte der TuS Erkeln. Sebastian Middeke war in der 62.Minute zum 3:1 erfolgreich. Zehn Minuten später machte Middeke dann mit seinem zweiten Treffer den 4:1-Erfolg des TuS Erkeln perfekt. Nach Vorlage von Aydin brauchte er den Ball nur über die Linie schieben.
In der 73.Minute sah dann Erkelns Spielertrainer Rytis Narusevicius die gelb-rote Karte. Vinsebeck gab sich nicht auf, konnte nach Chancen von Maik Disse (76.und 84.Minute) und Richard Weißenburger (86.) in Überzahl aber dennoch kein Tor mehr erzielen.
»Die erste Halbzeit hatten wir unter Kontrolle«, so Narusevicius.
»Nach dem Anschlusstreffer waren wir wie letzte Woche wieder verunsichert. Zudem müssen wir unsere Konterchancen besser nutzen.« »Aufgrund der ersten Hälfte ist der Sieg für Erkeln verdient«, stimmte auch Peter Schmücker zu.
»Im zweiten Durchgang wollten wir dann Druck aufbauen. Das hat auch erst geklappt, doch dann haben wir Erkeln wieder ins Spiel kommen lassen. Aber wir werden uns nicht hängen lassen. Erkeln ist kein Maßstab für uns, wir müssen gegen andere Mannschaften punkten«, blickt der Vinsebecker Übungsleiter nach vorn.
TuS Erkeln: Yilanci. Klassen, Rehrmann, Ridderbusch, Voits, Narusevicius, Topal (78.Neumann), Aydin, Acar, Sener, Middeke (81.Kaiser)
TuS Vinsebeck: Elfers, Thomas, Jakob (68.Nolte), Stecker, Tracht, Disse, Mehrmann (55. Blankenstein), Weißenburger, Elsner, Genc (79.Borgmeier), Cooper
Torschützen für Erkeln: Sebastian Middeke(2), Erdogan Acar, Bayram Sener
Fußball 1.Mannschaft
Artikel v. 07.05.2007
Bezirksliga: TuS Erkeln - Post SV Detmold 3:3 (2:0)
Erkeln (rei). Eine 2:0-Führung verspielt und dann doch noch den 3:3-Ausgleich erzielt in der Bezirksliga-Partie Erkeln gegen Detmold war einiges an Pfeffer drin. Die Tore von Michael Puhl, Erdogan Acar und Erkan Topal reichten jedoch nicht zum vierten Ligaerfolg in Serie.
Schon in der Anfangsphase legten die Grün-Weißen los wie die Feuerwehr und kamen mehrmals brandgefährlich vors Tor. In der fünften Spielminute verzog Michael Puhl knapp und Erdogan Acar traft drei Zeigerumdrehungen später aus aussichtsreicher Position nur das Lattenkreuz.
Nach sechzehn Minuten wurden die Nethestädter jedoch für ihre Bemühungen belohnt: Einen langen Ball von Libero Klaus Brandt verwandelte Michael Puhl per sehenswertem Fallrückzieher zur 1:0-Führung - ein spektakuläres Tor. Erst in der 23.Minute dann die erste Chance für die Gäste, als Guido Freitag durchkam und das Leder an die Latte setzte. In der 32.Minute war es dann Detmolds Freitag, der mit einem ungenauem Rückpass fast für das 2:0 für Erkeln gesorgt hätte.
Die Zuschauer bekamen passend zum guten Wetter ein Topspiel geboten, dass Chancen auf beiden Seiten zeigte. Die vielleicht schönste Szene der ersten Halbzeit wurde dann auch mit dem zweiten Treffer für den TuS belohnt. Puhl schlug den Ball diagonal über den Platz, Erdogan Acar tanzte gleich drei Gegenspieler aus und schob mit dem Halbzeitpfiff zum 2:0 ein.
Erkelns Trainer Klaus Brandt lobte später das Auftreten seiner Mannschaft in der ersten Halbzeit: »Das war super Fußball wie in den letzten Wochen. Was danach allerdings passiert ist, das war C-Ligareif und dafür habe ich keine Erklärung.«
Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich die Brandt-Elf unkonzentriert und produzierte zu viele Fehler in Mittelfeld und Abwehr. Nach einer Stunde stand Rene Bickmann frei am Erkeler Strafraum und versenkte die Kugel volley und unhaltbar im Winkel zum 2:1-Zwischenstand. Nur sieben Minuten später kam Detmold-Stürmer Markus Hass im Duell gegen TuS-Keeper Carsten Schmitz zu Fall und der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt. Beim Strafstoß war Schmitz zwar noch am Ball, aber der Schuss von Markus Rüschenpöhler war zu platziert und bedeutete den 2:2-Ausgleich.
Puhl vergab im Gegenzug die Chance zur erneuten Führung für die Nethedörfler - sein Schuss verfehlte das Tor um Zentimeter.
Besser machte es Aufstiegsaspirant Detmold, die eine Unachtsamkeit in der Erkelner Deckung nutzen und durch Sebastian Schönefelders Kopfball, der sträflich frei stand, sogar mit 2:3-in Führung gingen (75.). Der TuS gab sich allerdings nicht auf und mobilisierte noch einmal alle Kräfte.
Ahmed Ahmed tankte sich in der 81.Spielminute auf der linken Außenbahn durch und legte den Ball von der Grundlinie zurück ins Feld, wo der eingewechselte Erkan Topal frei stand und den Ball zum 3:3 in die Maschen beförderte.
Detmold hatte zwar seinerseits noch mal die Chance zum Siegtreffer, doch Carsten Schmitz parierte den Schuss mit einem tollen Reflex. Im Endeffekt wäre mehr drin gewesen, doch aufgrund des zwischenzeitlichen 2:3-Rückstandes mussten die TuS-Akteure mit dem 3:3-Endstand zufrieden sein.
TuS Erkeln: Schmitz, Ahmed, Rehrmann, Brandt, Voits (58.Topal), Pauls, Neumann, Piechota, Acar, Sener, Puhl
Tore für Erkeln: Michael Puhl, Erdogan Acar, Erkan Topal
Fußball 1.Mannschaft
Artikel v. 27.12.2006
Zusammenfassung einiger Erkelner Spiele in der Bezirksliga Staffel 3 Hinrunde Saison 2006/2007
Tabelle zum Jahreswechsel 2006/2007
18.08.2006
Heiden war starker Gegner
Im zweiten Saisonspiel der zweite Punkt für den TuS Erkeln. 0:0 hieß es beim starken Aufsteiger TuRa Heiden. Am Ende war es wohl ein leistungsgerechtes Unentschieden, obwohl es insbesondere für den Turn- und Sportverein aus dem Nethedorf gute Möglichkeiten zum Führungstreffer gab. Damit wurden die Erkelner Ambitionen auf einen Spitzenplatz zum Saisonstart etwas gedämpft. Aber noch ist die Spielzeit 2006/07 natürlich lang genug, um ganz oben mitzuspielen. Beim 1:1 vor einer Woche gegen den TBV Lemgo hatten die Erkelner auf eigenem Platz leider beste Möglichkeiten vergeben. »An der Chancenauswertung müssen wir noch arbeiten«, hieß es nach der »Nullnummer« in Heiden aus Erkeln. Am kommenden Mittwoch empfängt der TuS Erkeln den FC Nieheim zum Derby. Anpfiff ist dann um 18.30 Uhr. Dier Zuschauer erwartet ein spannendes Spiel.
TuS Erkeln: Pecher, Hartmann, Rampe, Brandt, Pauls, B.Ahmed (6.A.Ahmed), Vielain, Puhl, J.Nassery, M.Nassery
03.09.2006
TuS Erkeln - RSV Barntrup 2:2 (0:1)
Der TuS Erkeln kommt einfach nicht in Tritt. Wieder dominierte die Brandt-Elf ein Spiel über weite Strecken deutlich, konnte am Ende aber froh sein, überhaupt einen Punkt ergattert zu haben. Die Führung der Gäste (40.Minute) egalisierte Michael Puhl erst nach Wiederanpfiff, ehe mit Klaus Brandt und Jawad Nassery zwei Erkelner Akteure den Platz mit Rot verlassen mussten. Erneut geriet der TuS in Rückstand, doch Puhl per Flugkopfball mit seinem zweiten Tor (86.Minute) rettete das Unentschieden.
TuS Erkeln: Pecher, Voits, Rehrmann, Brandt, J.Nassery, Sener, Acar (87.Löhr), Reimers (75.Rampe), Puhl, M.Nassery (60.Özdemir). B.Ahmed
Tore für Erkeln: Michael Puhl(2)
10.09.2006
TuS Erkeln verliert 1:3 in Horn
Die in dieser Saison bisher wohl schlechteste Saisonleistung hat dem TuS Erkeln die zweite Saisonniederlage beschert: 1:3 (1:1) hieß es gestern beim TuS Horn Bad Meinberg. Damit rutschen die Nethedörfler in der Bezirksliga-Tabelle ab und sind von Spitzenplatzambitionen weit entfernt. Und dabei hätte die Partie für die Gäste nicht besser beginnen können. In der zwölften Minute wurde der Ball auf der linken Seite schnell nach vorne gespielt, Bozo Ahmed legte für Jan Reimers auf und dieser traf aus 16 Metern trocken ins untere Eck zum 1:0 aus Erkelner Sicht. Nur fünf Minuten später jedoch der Ausgleich per Foulelfmeter durch die Hausherren, die es mit einem dicht gestaffelten Mittelfeld den Gästen immer wieder schwer machten, ihr Kombinationsspiel aufzuziehen. Bis zur 75.Minute sollte es bei diesem 1:1-Unentschieden bleiben. Doch dann passte die Erkelner Hintermannschaft nach einem langen Einwurf nicht auf und Horn vollstreckte zur 2:1-Führung. Als nur 60 Sekunden später das 3:1 fiel, war die Partie entschieden. Der TuS muss nun aufpassen, nicht im Tabellenkeller stecken zu bleiben und muss sich für die nächste Partie gegen Kohlstädt um einiges steigern. Aber das Potenzial steckt in der Mannschaft, so dass es wieder aufwärts gehen sollte.
TuS Erkeln: Pecher, Rehrmann (65.Özdemir), Voits, Pauls, Rampe (46.Topal), Reimers (75.Löhr), M.Nassery, A.Ahmed, Sener, B.Ahmed, Puhl
Tor für Erkeln: Jan Reimers
08.10.2006
VfL Lüerdissen - Erkeln 2:0 (0:0)
Unglücklich verlor der TuS Erkeln seine Auswärtspartie beim VfL Lüerdissen mit 0:2. Trotz spielerischer Überlegenheit musste die Brandt-Elf in eine Niederlage einwilligen, da die klareren Tormöglichkeiten auf Seiten des Gastgebers zu verzeichnen waren. »Wir spielen einen netten Fußball, nur einhundertprozentige Tormöglichkeiten springen zu wenige dabei heraus«, ärgerte sich Spielertrainer Klaus Brandt. Das 1:0 für die Lipper fiel nach einer schönen Kombination in der 60.Minute. Zehn Minuten später sahen die Zuschauer ein Missverständnis von Klaus Brandt und Keeper Namik Acar, welches Lüerdissen zum 2:0 Endstand nutzte. Somit steckt der TuS weiter im Abstiegskampf.
TuS Erkeln: N.Acar, Brandt, Topal, Rehrmann, Piechota, M.Nassery (75.Kurtz), Voits, B.Ahmed (40.Sener), Reimers (46.J.Nassery), E.Acar, Puhl
15.10.2006
PSV Detmold - TuS Erkeln 2:2 (2:0)
Trotz eines 0:2-Rückstandes kämpfte sich der TuS Erkeln zurück ins Spiel. Die Tore von Jawad Nassery und Bayram Sener brachten ein verdientes Remis. »Am Anfang haben wir in der Abwehr und im Mittelfeld viel zu weit von den Gegenspielern weggestanden. Dadurch sind dann auch die Tore gefallen«, waren sich die mitgereisten Erkelner Zuschauer einig. Dadurch war eine frühe 2:0-Führung der Detmolder Gastgeber entstanden. In der 10. und 15.Minute hatten die Hausherren durch Markus Rüschenpöhler und Gregor Irek eiskalt zugeschlagen. Alles sah nach einer weiteren Erkelner Niederlage aus. In Minute 30 ereignete sich dann ein weiterer Schock für die Brandt-Elf als nach einem Zusammenprall von Detmolds Keeper und Erkelns Ertan Özdemir die Partie für 20 Minuten unterbrochen werden musste. Özdemir wurde sofort ins Krankenhaus gebracht. Vermutlich sind beim Stürmer zwei Rippen gebrochen. Das WESTFALEN-BLATT wünscht gute Besserung.
»Danach war unser Spiel nicht mehr wie vorher«, berichtete Detmolds Trainer Guido Freitag, dessen Team aber den Vorsprung in die Pause rettete. In der zweiten Hälfte fand der TuS Erkeln immer besser in die Partie. Spätestens nach dem Anschlusstor durch Jawad Nassery - er wurde in der 65.Minute schön von Erdogan Acar freigespielt - war der Ausgleich eine Frage der Zeit. Die verdiente Punkteteilung besorgte Bayram Sener nach einer Ecke (84.). Aus 14 Metern ließ er dem Keeper per Volleyschuss keine Chance.
TuS Erkeln: N.Acar, Topal, Brandt, Voits, A.Ahmed, B.Ahmed, Piechota (78.M.Nassery), Kurtz (83.Reimers), Sener, E.Acar, Özdemir (30.J.Nassery)
Tore für Erkeln; Jawad Nassery, Bayram Sener
29.10.2006
SSV Oesterholz - TuS Erkeln 1:2 (1:0).
Fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen beiderseits überschatteten diese Partie, die die Gäste trotz alledem verdient gewannen, da sie sich in der Chancenverwertung eindeutig besser präsentierten. Durch Matthias Bergen waren die Hausherren Mitte der ersten Halbzeit in Front gegangen, auch wenn die Gäste aus Erkeln bereits schon zu diesem Zeitpunkt die dominierende Mannschaft waren. In der zweiten Halbzeit sollte sich die Feldüberegenheit dann auch in Toren auszahlen. In der 61.Minute traf Erdogan Acar nach Flanke von außen per Fallrückzieher zum Ausgleich. Ein Traumtor, welches seine Kollegen noch mehr anspornte, den Siegtreffer zu erzielen. Dieser sollte Mashud Nassery in der 75.Minute gelingen.
TuS Erkeln: N.Acar, Piechota, Topal, Kurtz, Voits, Reimers, M.Nassery, J.Nassery, B.Ahmed, A.Ahmed, E.Acar
Tore für Erkeln: Erdogan Acar, Mashud Nassery
12.11.2006
FC Schwelentrup/Sp./W. - TuS Erkeln 2:2 (1:1)
»Da war mehr drin. Dem 2:2-Ausgleich von Schwelentrup ging ein klares Foulspiel voraus«, ärgerte sich Erkelns Fußballobmann Werner Kurtz nach der Partie. Erdogan Acar (29.Minute) und Jawad Nassery (55.Minute) hatten die Gäste zweimal in Front geschossen. Daniel Knopke (44.Minute) und Christoph Vieregge (65.) sorgten mit Ihren Toren für das Remis.
TuS Erkeln: N.Acar, Voits, Topal, Kurtz, Rehrmann, Pauls, Piechota, J.Nassery, M.Nassery (60.Ahmed), E.Acar, Sener
Tore für Erkeln: Erdogan Acar, Jawad Nassery
Fußball 1.Mannschaft
Artikel v. 30.12.2005
Zusammenfassung einiger Erkelner Spiele in der Bezirksliga Staffel 3 Hinrunde Saison 2005/2006
Tabelle zum Jahreswechsel 2005/2006
11.09.2005
6:1-Erfolg in Detmold beim PSV
Der TuS Erkeln kommt unter seinem Trainer Klaus Brandt langsam auf Touren. Völlig verdient siegten Michael Puhl und Co. im Lipperland mit 6:1-Toren und zelebrierten schönen sowie effektiven Offensivfußball. »Es war die bis dato beste Saisonleistung. Die Mannschaft hat den Ball sehr gut laufen lassen«, attestierte auch Erkelns Fußballobmann Werner Kurtz der Mannschaft eine hervorragende Leistung. Es sollte allerdings bis zur 30.Minute dauern, ehe Mashud Nassery seine Farben in Front bringen konnte. Nach einem Abstauber stand der Mittelfeldmann goldrichtig. Kurz vor der Pause dann das 0:2 durch Bayram Sener, der sich nicht nur in dieser Szene blendend präsentierte und bester Mann auf dem Platz war (43.Minute). Und auch nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Gäste frischer und agiler als die gestern enttäuschenden Gastgeber des Post SV und legten schnell das 3:0 (Michael Puhl, 48.Minute) und 4:0 (Bayram Sener, 55.Minute) nach. Die drei Punkte waren im Sack. Michael Puhl (5:0, 70.Minute) und der nach langer Verletzungspause wieder genesene Erol Taspazar (6:1, 83.Minute) machten das halbe Dutzend voll. Dem SV blieb nur der Ehrentreffer zum zwischenzeitlichen 1:5. Mit dem TuS Erkeln ist ab sofort wieder zu rechnen.
TuS Erkeln: Durdel, Voits, Kurtz, Topal (65.Neumann), J.Nassery, Rehrmann, Sener, (70.A.Ahmed), M.Nassery, Puhl, Middeke, B.Ahmed (80.Taspazar)
Tore für Erkeln: Bayram Sener(2), Michael Puhl(2), Mashud Nassery, Erol Taspazar
06.11.2005
FC Schwelentrup/Spork/W. - TuS Erkeln 2:1 (1:1)
»Ein schlechtes Bezirksligaspiel«, sagte Klaus Brandt, der mit großen Personalsorgen kämpfte und sich selbst trotz Verletzung als einzig verfügbaren Ersatzspieler einwechselte. Zunächst begann es gut für den TuS Erkeln. Nach einer Ecke sorgte ein Eigentor von Mike Winkler für das 0:1 (5.). Kurz vor dem Ausgleich wollte Erkeln klären, aber der eigene Mann wurde getroffen. Der Ball sprang zu Matthias Hellmig, der aus zehn Metern per Flachschuss traf (25.). Zweimal hätte es Elfmeter für Erkeln geben können. Als ein TuS-Spieler zu Boden ging, erklärte der SSW-Torwart, dass es keine Berührung gab. »Einmal war es tatsächlich Hand im Strafraum«, gestand der FCSSW-Vorsitzende Olaf Hohmeier. Sekunden nach einem dieser umstrittenen Momente traf Torjäger Jörg Dümpe zum 2:1 (89.). Der Aufsteiger bleibt daheim weiter ohne Punktverlust.
TuS Erkeln: Durdel, Neumann, Rampe (60.Brandt), Rehrmann, Topal, Voits, Piechota, Ahmed Ahmed, Bozo Ahmed, Sener, M.Nassery
Tor für Erkeln: Eigentor SSW
19.11.2005
TSV Kohlstädt - TuS Erkeln 1:1 (0:0)
Mit nur einem Punkt musste sich der Tabellenfünfte TuS Erkeln beim bis dato Tabellenvorletzen TSV Kohlstädt begnügen. In der Nachspielzeit sorgte der TuS-Mittelfeldmann Bayram Sener per Freistoßtor für den 1:1-Endstand. Die Gäste von der Nethe waren die gesamte Spielzeit das bessere und optisch überlegene Team gewesen. Zwischen der 60. und 75.Minute hatte der TuS seine Phase. Es gab zwei Großchancen, die allerdings nicht genutzt werden konnten. In der 63.Minute traf Sebastian Middeke nur das Lattenkreuz. Fünf Minute später scheiterte Erol Taspazar aus kurzer Distanz am Kohlstädter Schlussmann. »Hätte er in dieser Situation auf die besser postierten Akteure in der Mitte gespielt, dann wäre es bestimmt ein Tor geworden«, bedauerte Erkelns Fußballobmann Werner Kurtz. Der vertrat an diesem Tag den an einer Grippe erkrankten Trainer Klaus Brandt. In Kohlstädt kam es dann, wie so oft im Fußball: Die Grün-Weißen nutzten ihre Möglichkeiten nicht und die Gastgeber gingen nach einem Lupfer von Heiko Budde in der 79.Minute mit 1:0 in Führung. »Es war allerdings ein umstrittener Treffer«, so Werner Kurtz. War der Ball hinter der Torlinie oder nicht? Das Flutlicht in Kohlstädt war sehr schlecht, so dass der Unparteiische fast mehr auf seinen Instinkt als auf seine Augen vertrauen musste. Die Nethedörfler kämpften und kamen durch Mittelfeldrenner Bayram Sener zum verdienten 1:1-Ausgleich. TuS-Keeper Andre Durdel musste in 90 Minuten nur einmal richtig eingreifen, als er einen Schuss von Cengiz Koc um den Pfosten lenkte. Der TuS hat zwei Zähler verschenkt.
TuS Erkeln: Durdel, Neumann, Rehrmann, Voits, M.Nassery, Rampe, Topal, Sener, B.Ahmed, Middeke, A.Ahmed (55.Taspazar)
Tor für Erkeln: Bayram Sener
11.12.2005
"Mister" Middeke Matchwinner
SV Dringenberg - TuS Erkeln 0:2 (0:0)
Er kam von der Showbühne in Linstow bei Rostock und wurde zum Matchwinner im Burgstadion: Sebastian Middeke entschied am gestrigen Sonntag mit seinen Toren zum 0:1 und 0:2 (53.und 76.Minute) das Bezirksliga-Derby zwischen dem SV Dringenberg und dem TuS Erkeln. Pünktlich zum Anpfiff hatte es der 21-jährige Alhausener, der Samstagabend bei der Wahl zum »Mister Germany« im Valk Resort Hotel in der Nähe von Rostock auf dem siebten Platz gelandet war, nicht bis Dringenberg geschafft. TuS-Trainer Klaus Brandt und Vorsitzender Dieter Multhaupt blieben gelassen. »Sebastian hat angerufen. Er ist auf dem Weg«, berichtete Multhaupt. Er traf Mitte der ersten Hälfte ein und ist zu Beginn des 2.Durchgangs eingewechselt worden. Dass er nach den tollen Eindrücken und Erlebnissen von Rostock in Dringenberg zum Matchwinner werden würde, hätte sich der Sonnyboy sicher nicht träumen lassen. Doch das Leben schreibt bekanntlich die schönsten Geschichten. Beim 0:1 war der technisch versierte Angreifer nach einer Erkelner Ecke ganz frei im Strafraum. Middeke wurde schön angespielt, schaute kurz Richtung SVD-Gehäuse und bugsierte den Ball dann unhaltbar für Axel Kratochwil in die kurze Ecke. Beim 0:2 stand Sebastian Midddeke dort, wo ein Stürmer stehen muss. Nach einem Schuss von Michael Puhl und einer Rettungstat von Kratochwil hämmerte Middeke den Abpraller in die Maschen. Einen Torschützen wie ihn hätte sich auch Dringenbergs Trainer Frank Ziegeroski gewünscht. Seine Mannschaft stellte einmal mehr unter Beweis, dass sie das Zeug, hat, in der Bezirksliga zu spielen. Erkeln vergab nach dem 0:1 zwei weitere Chancen. Bayram Sener (60.) und Sebastian Kurtz (64.) hätten sich in die Torschützenliste eintragen können.
TuS Erkeln: Durdel, M.Nassery, Rehrmann, Kurtz, Voits, Taspazar, Neumann, Bozo Ahmed (J.Nassery), Ahmed Ahmed (46.Middeke), Sener (84.Piechota), Puhl
Tore für Erkeln: Sebastian Middeke(2)
Fußball 1.Mannschaft
Artikel v. 31.10.2005
Bezirksliga: 2:1-Sieg gegen Lüdenhausen
von Markus Wintermeyer
Erkeln (WB). Knapp aber hochverdient mit 2:1-Toren behielt Bezirksligist TuS Erkeln am gestrigen Nachmittag gegen Abstiegskandidat TuS Lüdenhausen die Oberhand. Zahlreiche Chancen wurden vergeben, die Treffer von Bozo Ahmed und und Mashud Nassery reichten jedoch noch zum so wichtigen »Dreier«.
»Wir haben gewonnen und mit dem letzten Aufgebot kämpferisch überzeugt. Daher bin ich zufrieden«, war es Erkelns Coach Klaus Brandt am Ende egal, wie der Sieg zustande gekommen war.
Dass sie beim TuS jedoch so lange zittern mussten, lag insbesondere daran, dass gerade in der ersten Halbzeit die Stürmer der Nethedörfler zu leichtsinnig mit ihren Chancen umgegangen waren. Bozo Ahmed und Sebastian Middecke, die gestern gemeinsam für den verletzten Michael Puhl im Sturm antraten, hätten schon frühzeitig den Sack zu machen können. »So gingen wir allerdings nur mit einer knappen 1:0-Führung in die Pause. Die war allerdings klasse herausgespielt«, so Brandt. Nach Doppelpass im Mittelfeld war Bozo Ahmed zur Stelle und markierte die Führung (15.Minute).
In der zweiten Hälfte dauerte es dann bis zur 60.Minute, ehe der Ball erneut im Netz des Lüdenhausener Tores zappeln sollte. Mashud Nassery hatte einen Elfmeter sicher verwandelt und für eine beruhigende 2:0-Führung gesorgt (60.Minute). Nur eine Minute später allerdings der Anschlusstreffer für die Gäste, die einen Freistoß schnell ausführten, die Erkelner Abwehr überrumpelten und Andre Durdel im Tor keine Chance ließen. »Soweit ich das gesehen habe, hatte der Schiedsrichter den Ball noch gar nicht freigegeben. Die Situation ist dumm für uns gelaufen«, zweifelte Übungsleiter Brandt an der Rechtmäßigkeit des Treffers. In Folgezeit standen die Verteidiger dann aber wieder gut gestaffelt und ließen keine Chancen der Gäste mehr zu. Der Sieg war perfekt.
TuS Erkeln: Durdel, Neumann, Voits, Rehrmann, Rampe, Taspazar (85.Topal, Sener, M.Nassery, Piechota, Middeke, B.Ahmed (70.A.Ahmed)
Tore für Erkeln: Bozo Ahmed, Mashud Nassery
Fußball 1.Mannschaft
Artikel v. 01.09.2005
Bezirksliga: TuS Erkeln - RSV Barntrup 2:2 (1:0)
Erkeln (hab). Aufmunternde Worte kamen immerhin von Erkelns Kapitän Stefan Voits und dem gesperrten Sebastian Middeke nach dem Spiel. Der TuS Erkeln hatte gegen den bisherigen Bezirksliga-Spitzenreiter RSV Barntrup 2:2 gespielt. Zufrieden waren sie bei den Grün-Weißen damit nicht.
Auch Sven Leiwesmeier, Betreuer der Grün-Weißen, zeigte sich nach dem 2:2-Unentschieden gegen den RSV Barntrup alles andere als angetan: »Positiv ist, dass die Mannschaft einen Rückstand aufgeholt hat«, so der engagierte Mann, kurz nach dem Spiel.
Auch Spielertrainer Klaus Brandt muss sich mit der Punkteteilung zufrieden geben. »Vom Spielverlauf geht das Unentschieden in Ordnung.«
Nicht gerade standesgemäß begann die Partie aus Sicht der Erkelner. Der RSV Barntrup besaß gute Einschussmöglichkeiten. Bereits nach 15 Minuten bewahrte das Aluminium den TuS gleich zweimal vor einem Rückstand. Dann kam Erkeln besser ins Spiel. In der 24.Minute konnte der einzige Lichtblick im Spiel der Nethedörfler, Michael Puhl, die Führung erzielen. Puhl, der sich trotz eines gebrochenen Zehs in den Dienst der Mannschaft stellte, rettete den Grün-Weißen mit seinem zweiten Treffer in der 82.Minute das Unentschieden.
Zuvor waren die Gäste aus Barntrup viel engagierter und frischer vom Pausentee zurück gekehrt und konnten durch Henning nn Gelhaus (65.) sowie Manuel Altrogge die Führung erzielen. »Unordnung in der Hintermannschaft und ein schlechtes Defensivverhalten des Mittelfeldes waren der Grund für diese Gegentreffer«, so Leiwesmeier, der sich zudem über den einen oder anderen individuellen Fehler ärgert.
In der Schlussphase hatte der agile Puhl sogar noch den Siegtreffer auf dem Fuß. Auch der fällige Elfmeterpfiff, Mashud Nassery war gefoult worden, blieb von Schiri Nils Becker aus.
TuS Erkeln: Durdel, Voits, Topal, Kurtz, J.Nassery, M.Nassery, Piechota (45.A.Ahmed), Sener, Puhl, Neumann, B.Ahmed
RSV Barntrup: Felde, Reese, Seifert, Friedrich, Hilker (15.Kormeyer), Gelhaus, Haase, Hoffmann (70.Tampowski), Altrogge, Köller (45.Nolte), Sunsu
Tore für Erkeln: Michael Puhl(2)
Fußball 1.Mannschaft
Artikel v. 23.12.2004
Zusammenfassung einiger Erkelner Spiele in der Bezirksliga Staffel 3 Hinrunde Saison 2004/2005
Tabelle zum Jahreswechsel 2004/2005
12.09.2004
Erkeln nur mit Unentschieden
TBV Lemgo - TuS Erkeln 1:1 (1:0)
Trotz klarer Überlegenheit über die gesamte Spielzeit sollte es für den Bezirksligisten TuS Erkeln nur zu einem 1:1-Unentschieden beim TBV Lemgo reichen. Bereits in der 15.Minute war man nach einem Fehlpass im Mittelfeld in Rückstand geraten und musste dann in der Folgezeit auf ein gut gestaffeltes TBV-Abwehrbollwerk anlaufen. Mashud Nassery hatte in der 43.Minute den Ausgleich schon vor der Halbzeit auf dem Fuß, scheiterte jedoch per Heber knapp. So dauerte es dann bis zur 55.Minute, als Radoslaw Wagiel nach schöner Kombination nur den Pfosten traf, Viktor Neumann goldrichtig stand und zum Ausgleich abstaubte. Es folgten weitere Möglichkeiten der Gäste, doch das Siegtor sollte nicht mehr fallen. »Für uns war der Punkt zu wenig«, so Trainer Burgos.
TuS Erkeln: Rüther, Wagiel, Riemer, Rehrmann, Iwaniuk, Nassery, Neumann, Ahmed (52.Muric), Hartmann, Sener, Middeke
Torschütze Erkeln: Viktor Neumann
24.10.2004
RSV Barntrup - TuS Erkeln 0:3 (0:2)
»Es war das erwartet schwere Spiel für uns. Aber wir haben gegen die körperlich robuste Mannschaft aus Barntrup super dagegen gehalten«, bilanzierte TuS-Coach Antonio Burgos. Dabei mussten die Gäste ab der 68.Minute in Unterzahl spielen, weil Boris Hartmann wegen angeblichen Handspiels die gelb-rote Karte bekam. Auf dem Aschenplatz in Barntrup brachte Sebastian Middeke den TuS in der 12.Minute mit dem Rücken zum Tor stehend mit 1:0 in Führung. Zehn Minuten später erhöhte Michael Puhl nach einer herrlichen Einzelleistung auf 2:0. Den Schlusspunkt zum 3:0 setzte Bayram Sener (79.).
TuS Erkeln: Rüther, Riemer, Wagiel, Ahmed, Iwaniuk (19.Rehrmann), Neumann, B.Sener, Middeke (88.Nassery), Puhl, Muric, B.Hartmann
Torschützen: Sebastian Middeke, Michael Puhl, Bayram Sener
07.11.2004
Vorsprung schmilzt
0:0 in Sonneborn
Der Vorsprung des Bezirksliga-Spitzenreiters TuS Erkeln schrumpft weiter. In Sonneborn kam die Burgos-Elf nicht über 0:0 hinaus. »Es war ein sehr tiefer, lehmiger Platz. Der kam meiner Mannschaft natürlich nicht entgegen«, suchte TuS-Trainer Antonio Burgos eine Erklärung für das magere Unentschieden. Zwar waren die Nethedörfler über die gesamte Spielzeit das dominierende Team, doch fehlte es am gestrigen Nachmittag an klaren Torchancen. Eine der wenigen hatte Michael Puhl in der ersten Halbzeit, als sein Schuss noch in letzter Sekunde abgeblockt werden konnte. Mitte der zweiten Halbzeit ließen die Hausherren dann für kurze Zeit einmal von ihrer sehr defensiven Taktik ab und erarbeiteten sich selbst zwei gute Möglichkeiten, die Thomas Rüther glänzend parierte. »Da wären wir fast in Rückstand geraten«, war Burgos froh über das Reaktionsvermögen seines Keepers. In der Folgezeit waren dann noch zweimal Erkelner Stürmer frei durch in Richtung Sonneborner Tor, doch entschied der Schiedsrichter jeweils auf Abseits und vereitelte sehr gute Tor-Möglichkeiten. »Wir müssen und können mit dem Unentschieden leben«, war Burgos nach dem Spiel schnell gefasst und will nach vorne blicken.
TuS Erkeln: Rüther, Riemer, Rehrmann, Nassery, Wagiel, Muric, Middeke, Neumann (62.A.Ahmed), Hartmann (88.B.Ahmed), Sener, Puhl
12.12.2004
SV Kohlstädt - TuS Erkeln 0:1 (0:0)
Gratulation, TuS Erkeln. Mit einem verdienten Auswärtserfolg im Gepäck kehrte das Team aus Kohlstädt zurück. Erkeln ist damit Herbstmeister. Auf hartgefrorenem Boden tat sich die Burgos-Elf aber lange Zeit schwer und erarbeitete sich Chancen zuhauf. Doch entweder wurde das Tor knapp verfehlt oder der Keeper der Hausherren hatte noch seine Hand im Spiel und am Ball. »Die waren nicht einmal gefährlich vor unserem Tor und haben die Bälle nur lang hinten raus geschlagen«, berichtete TuS-Trainer Antonio Burgos. Der TSV Kohlstädt war ab der ersten Minute auf Schadenbegrenzung aus und hielt mit etwas Glück lange das Unentschieden. Für Erkeln hatten in der ersten Halbzeit Michael Puhl, Bayram Sener und Sebastian Middeke erstklassige Möglichkeiten. In der zweiten Halbzeit vergaben erneut Jasmin Muric, Boris Hartmann und Bozo Ahmed jeweils in aussichtsreicher Position. Es sollte bis zur 81.Minute dauern, ehe dem TuS endlich das erlösende Führungstor gelang. Eine Standardsituation musste dafür herhalten. Aus 18 Metern Torentfernung trat Boris Hartmann zum Freistoß an und ließ Kohlstädts Keeper keine Abwehrchance. Was in 80 Minuten zuvor aus dem Spiel nicht funktionierte, hatte Hartmann mit einem gekonnten Schlenzer nachgeholt.
TuS Erkeln: Rüther, Iwaniuk, Rehrmann, Nassery, Riemer, Muric, Middeke, B.Ahmed (77.A.Ahmed), Hartmann, Sener (87.Gehle), Puhl
Torschütze: Boris Hartmann
Fußball 1.Mannschaft
Artikel v. 06.12.2004
Bezirksliga: TuS Erkeln - TuS Lüdenhausen 4:0 (0:0)
Erkeln (fen). Bezirksliga-Spitzenreiter TuS Erkeln fuhr gegen den TuS Lüdenhausen den zehnten Sieg im 13.Spiel ein und bleibt damit weiter auf Landesligakurs. 15 starke Minuten reichten dabei dem TuS das Spiel durch Tore von Michael Puhl(2), Jasmin Muric und Mashud Nassery mit 4:0 für sich zu entscheiden.
Dabei sah es für für die Nethedörfler lange Zeit nicht gerade rosig aus. Nach einer schleppenden ersten Hälfte ohne Torraumszenen appelierte Trainer Antonio Burgos in der Pause an seine Spieler forderte mehr Engagement und Einsatzbereitschaft und seine Schätzlinge schienen sich die Ansprache zu Herzen genommen zu haben. Der Führungstreffer fiel aber dennoch aus heiterem Himmel. Während Burgos noch mit seiner Hintermannschaft haderte, erkämpfte sich Sebastian Middeke an der Mittellinie den Ball, lief auf und davon und bediente Michael Puhl so mustergültig, dass dieser locker zum 1:0 einschieben konnte (56.). Middeke, dem Erkelner Fans immer wieder Eigensinnigkeit vorwerfen, gab allen Kritikern damit die passende Antwort. Auch Übungsleiter Antonio Burgos stellte heraus: »Das war dein Tor Sebastian.«
Acht Zeigerumdrehungen später war es dann erneut Puhl, der mit einem sehenswerten Distanzschuss die Vorentscheidung besorgte. In dieser Phase der Begegnung hatte der sehr defensiv eingestellte TuS Lüdenhausen nichts entgegenzusetzen und ergab sich schier kampflos den Angriffen der Nethedörfler. Nach Vorarbeit von Boris Hartmann, der sich gleich gegen zwei Gegenspieler behauptete und geschickt in den Rückraum passte, netzte Mashud Nassery in der 66.Minute zum 3:0 ein. »Das ist Fußball, super gespielt«, ballte Burgos beide Fäuste. Den Schlusspunkt setzte dann zwei Minuten später Jasmin Muric, der nach einem 20-Meter-Solo mit einem Traum-Tor das 4:0 erzielte.
»Mit der Leistung in der zweiten Halbzeit kann man zufrieden sein«, resümierte Burgos, mit dem bereits über eine Vertragsverlängerung gesprochen wurde. »Mir liegt vom Verein ein Angebot vor, über das ich jetzt nachdenke«, verriet der gebürtige Spanier dem WESTFALEN-BLATT.
Er mache seine Entscheidung aber nicht von der Spielklasse abhängig. Auch laufen schon Verhandlungen mit Spielern, die Burgos noch zur Winterpause verpflichten will. Fakt ist: Erkeln will zurück in die Landesliga.
TuS Erkeln: Rüther, Nassery, Iwaniuk, Muric, Rehrmann, Hartmann, Sener (72.Gehle), Neumann (84.A.Ahmed), B.Ahmed, Puhl, Middeke
Torschützen: Michael Puhl(2), Mashud Nassery, Jasmin Muric
Fußball 1.Mannschaft
Artikel v. 02.11.2004
Bezirksliga: TuS Erkeln - SSV Oesterholz 1:4 (0:2)
von Markus Wintermeyer
Erkeln (WB). Da hätten vor dem Spiel wohl die wenigsten Zuschauer mit gerechnet. Und auch nach dem Abpfiff wollte es niemand glauben. Der SSV Oesterholz, bis dato auswärts eher Punktelieferant, hatte den TuS Erkeln mit 4:1 auf eigenem Platz geschlagen. »Wir träumen immer noch«, konnte es Gäste-Trainer Holm Hänsgen auch eine Stunde nach dem Abpfiff kaum glauben.
Und der Spielertrainer der Lipper hatte selbst entscheidenen Anteil am ersten Auswärtssieg der Saison für den SSV, denn seine zwei frühen Tore in der zweiten und achten Minute ebneten den Weg zum Sieg. »Da haben wir in der Defensive nicht gut gestanden«, hatte Erkelns Trainer Antonio Burgos mit Grollen die zwei frühen Gegentore gesehen. Er konnte dann aber mit zunehmendem Spielverlauf beobachten, wie seine Mannschaft sich nach und nach vom Schock erholte und eine Reihe von guten Chancen erarbeitete. Boris Hartmann und Michael Puhl scheiterten jeweils am sehr gut aufgelegten Gäste-Keeper Andre König, Jasmin Muric setzte einen Freistoß nur knapp über die Latte. Die Gäste hingegen verlegten sich in der Folgezeit komplett auf das Konterspiel und hatten zumindest in der ersten Hälfte keine ernstzunehmende Tormöglichkeit mehr zu verzeichnen.
Die zweiten 45 Minuten begannen aus Sicht der Hausherren dann nicht mehr ganz so gut. »Wir haben im Mittelfeld zu umständlich agiert und waren einfach nicht clever genug, hier den Anschluss zu erzielen«, war nicht nur Burgos aufgefallen, dass das sonst so agile Passspiel der Erkelner heute einfach nicht richtig ins Laufen kommen sollte. Als dann auch noch der Elfmeterpfiff nach einem Foul an Jasmin Muric ausblieb, wurden die Erkelner Spieler zunehmend kopfloser und wussten sich nicht mehr effizient gegen das Oesterholzer Abwehrbollwerk durchzusetzen. Der SSV hingegen stellte sich an diesem Nachmittag einfach geschickter an und baute durch einen wunderschönen Distanzschuss von Frank Ewert seinen Vorsprung sogar auf 3:0 aus.
Als dann in Minute 67 Adam Sadowski auf Zuspiel von Hensgen das 4:0 folgen ließ, glaubte niemand mehr daran, dass die Nethedörfler hier zu einem Punktgewinn kommen könnten. Auch der Anschluss von Viktor Neumann per 18-Meter-Freistoß (75.Minute) sollte daran nichts ändern. Zwar hatten Sebastian Middeke und Bayram Sener weitere Treffer auf dem Fuß, doch erneut war König im SSV-Tor zur Stelle. So blieb es beim klaren Erfolg für die Lipper.
»Es gibt solche Tage. Da kannst Du noch eine Stunde spielen und triffst das Tor nicht. Da kannst Du nichts machen«, will Burgos die Partie nun schnell abhaken und nach vorne schauen. Denn die Tabellenführung bleibt weiterhin in den Händen des Landesliga-Absteigers.
TuS Erkeln: Rüther, Riemer, Rehrmann, Wagiel, Nassery, Muric, Neumann, Middeke, Hartmann (30.Ahmed, 75.Steiner), Sener, Puhl
Tor für Erkeln: Viktor Neumann
Fußball 1.Mannschaft
Artikel v. 04.10.2004
Bezirksliga: Klares 4:1 gegen Lage
von Markus Wintermeyer
Erkeln (WB). Der TuS Erkeln scheint in der Liga zurzeit von keinem Kontrahenten so wirklich ernsthaft geprüft werden zu können. Am gestrigen Nachmittag reichte eine durchschnittliche Leistung des TuS zu einem klaren 4:1-Sieg über den schwachen SuS Lage.
»Der Sieg geht so zwar in Ordnung, wir haben über weite Strecken des Spiels aber zu unkonzentriert agiert und viele Leichtsinnsfehler gemacht«, hatte Erkelns Trainer Antonio Burgos sein Team nicht unbedingt in Bestform gesehen. Und die TuS-Akteure taten sich zumindest in den ersten 45 Minuten über weite Strecken des Spiels wirklich sehr schwer mit dem Gegner. So war es auch nicht sehr verwunderlich, dass Lage nach einer halben Stunde mit 1:0 in Führung ging und diesen Vorsprung mit in die Halbzeitpause nehmen wollte. Doch wachten die Burgos-Schützlinge rechtzeitig auf und drehten noch vor dem Seitenwechsel die Partie. Zunächst setzte sich Michael Puhl nach einer Hereingabe schön durch und traf zum Ausgleich (44.Minute). Dann war es Boris Hartmann, der auf dem linken Flügel zu einem Alleingang ansetzte, alle Gegenspieler abschütteln konnte und zur 2:1-Führung traf. Die Angriffs-Maschinerie der Nethedörfler war nun ins Rollen gekommen, was der SuS Lage in Hälfte zwei zu spüren bekommen sollte.
»Die zweite Halbzeit war ein Spiel auf ein Tor, da hatte Lage nicht mehr viel zu bestellen«, hatte Burgos einen 45-minütigen Sturmlauf seiner Mannschaft gesehen. Den Gästen blieb nichts anderes mehr übrig, als sich total auf das Konterspiel zu verlegen. Zu sehr drückte Erkeln auf die Entscheidung. Diese besorgte dann Mashud Nassery im Alleingang. Der junge Mittelfeldmann hatte einen guten Tag erwischt und sollte innerhalb von zehn Minuten doppelt treffen. Erst wurde er in der 65.Minute wunderschön freigespielt und markierte zielsicher das 3:1. Dann - zehn Zeigerumdrehungen später - war Nassery erneut frei durch und ließ Lages-Keeper erneut nicht den Hauch einer Abwehrchance. Sebastian Middecke hätte in der Folgezeit den Vorsprung noch ausbauen können, doch die Latte und die eigenen Nerven beim Elfmeter (Lages Keeper hält) verhinderten einen Kantersieg des TuS. »Für heute hat diese Leistung gereicht, doch müssen wir gegen stärkere Gegner um einiges konzentrierter spielen, um zu gewinnen«, zog Burgos sein Fazit.
TuS Erkeln: Rüther, Riemer, Iwaniuk (75.Rehrmann), Nassery, Wagiel, Neumann (50.Muric, 80.A.Ahmed), Hartmann, B.Ahmed, Middeke, Sener, Puhl
Tore für Erkeln: Mashud Nassery(2), Michael Puhl, Boris Hartmann
Fußball 2.Mannschaft
Artikel v. 11.06.2004
4:1-Erfolg im Entscheidungsspiel gegen den SV Brenkhausen/Bosseborn II
von Michael Risse
Vörden (WB). Die zweite Mannschaft des TuS Erkeln hat gegen die Reserve des SV Brenkhausen/Bosseborn den Sprung in die Kreisliga B geschafft. Im Entscheidungsspiel der punktgleichen Spitzenreiter der C-Liga, Gruppe II, in Vörden gelang den Erkelnern zu Beginn jeder Halbzeit ein frühes Tor und sorgte für psychologische Vorteile. Als der SVB/B II den Anschlusstreffer zum 1:2 erzielte, wurde es spannend. Doch ein direkt verwandelter Freistoß brachte die Vorentscheidung. Am Ende siegten die routinierten Grün-Weißen mit 4:1-Toren.
Ein 2:2-Unentschieden in der Hinrunde und das 6:0 vor wenigen Wochen im direkten Vergleich gegen den SVB/B II machten die Landesliga-Reserve zum Favoriten. Zudem verfügten die Nethedörfler mit Igor Zilic, Demircan Kurt und Murat Cetinkaya über mehr Akteure mit Spielpraxis in höheren Ligen. Die Vorzeichen schienen sich schnell zu erfüllen, als Demircan Kurt aus 15 Metern schon nach sieben Minuten das 1:0 erzielte.
Brenkhausen/Bosseborn wirkte allerdings nicht beeindruckt und versuchte nach vorn zu spielen. Doch im Strafraum gelang wenig. Fünf Chancen des SV vor der Pause, alle daneben oder verstolpert. Ein Kopfball für den effizienter spielenden TuS nach 43 Minuten hätte beinahe schon die Weichen gestellt. Doch Sekunden nach dem Seitenwechsel köpfte SVB/B-Youngster Johannes Graefe an die Latte und weckte wieder die Hoffnungen auf ein spannendes Match.
Wie ein Albtraum wirkte daher das 2:0 (48.), als Zilic nach einer Ecke Torwart Schmitz überwinden konnte. Trotzdem war weiter »Dampf« im Spiel. Erst sorgte eine Unsicherheit des Erkelner Keepers für Gefahr, dann gelang Sven Braune mit einem Volleyschuss der Anschlusstreffer (50.). Erkeln ließ sich eine Viertelstunde hinten rein drängen, machte wenig und ermöglichte Ausgleichschancen.
»Wir haben zu tief gestanden und dadurch kam Druck auf die Abwehr«, blickte Trainer Dirk Beyermann später zurück. Das Spiel drohte zu kippen, ehe Erkeln wieder offensiver wurde.
Kopfbälle von Cetinkaya und Zilic konnten Spielertrainer Detlef Bödeker sowie Schlussmann Jörg Möbus klären. Als nach 70 Minuten Alexander Rampe mit einem direkt verwandelten Freistoß des 3:1 gelang, wirkte das Zusammenspiel von SVB/B-Abwehrmauer und Keeper unglücklich. Nun war alles klar, und Jörg Möbus musste nach dem 4:1 von Zilic (80.) erkennen: »Ihr lasst den Leuten zuviel Raum.«. Nach dem Schlusspfiff und dem Erkelner Jubel sah TuS-Trainer Dirk Beyermann den Sieg als Belohnung: »Wie meine Mannschaft die gesamte Rückrunde gespielt hat, war fantastisch.«
Ein Bericht über das Meisterteam TuS Erkeln II folgt.
TuS Erkeln II: C.Schmitz, Leifeld, Rehrmann, Beyermann (45. Roski), Lerche, Kurt (84.A.Toumpan), Minne, Cetinkaya (82.Frischemeier), Rampe, D`Hondt, Zilic
SV Brenkhausen/Bosseborn II: Möbus, W.Spieker, Heinrich, Loges, A.Drüke, S.Mönnekes (62.Finger), Potthast (82.Wichmann), Bödeker, Graefe, Braune, Kruse
Tore für Erkeln: Demircan Kurt, Igor Zilic, Alexander Rampe, Igor Zilic
Fußball 1.Mannschaft
Artikel v. 06.06.2004
Zusammenfassung einiger Erkelner Spiele in der Landesliga Rückrunde Saison 2003/2004
31.03.2004
SC RW Maaslingen - TuS Erkeln 1:1 (0:0)
Landesliga-Schlusslicht TuS Erkeln darf weiter hoffen: Beim SC Maaslingen (Rang sieben) landeten die Nethedörfler ein 1:1-Unentschieden und holten damit den zwölften Punkt im 19. Spiel. Zwar zählen im harten Abstiegskampf meistens bekanntlich nur Siege, doch immerhin dürfte dieses Remis als deutliches Lebenszeichen zu werten sein. Denn es war wieder einmal die Art und Weise wie sich die Burgos-Elf präsentierte. Mit Ausnahme der verschlafenen ersten 20 Minuten dominierte der TuS klar das Spielgeschehen, verstand es allerdings nicht, diese Feldüberlegenheit auch in Tore umzumünzen. So kam es wie es kommen musste: In der 48.Minute gingen die Hausherren per Foulelfmeter mit 1:0 in Führung. Schmeichelhafter hätte sich das Ergebnis für die Gastgeber nicht darstellen können. Doch die Akteure des Schlusslichts gaben sich damit keineswegs geschlagen. Jetzt waren die kämpferischen Tugenden mehr denn je gefragt. Nur drei Minuten später der nächste Schock für den Erkelner Anhang: Libero und Hoffnungsträger Jasmin Muric wurde wegen Schiedsrichterbeleidigung mit dem roten Karton des Feldes verwiesen - vier Wochen Sperre stehen nun bevor. »Trotzdem waren wir die aktivere Mannschaft, haben hervorragend weitergespielt«, freute sich Burgos über den beeindruckenden Kampfgeist, den seine Mannen in der Folgezeit an den Tag legten. Sedat Akcay erzielte in der 77.Minute dann den vielumjubelten 1:1-Ausgleich und setzte somit gleichzeitig den Endstand. Erkeln hat sich im Kampf um den Ligaverbleib noch nicht aufgegeben.
TuS Erkeln: Rüther, Riemer, Wagiel (38.Iwaniuk), Muric, Schmidt (88.Kurt), Neumann, Zilic (65.Steiner), Sener, Taspazar, Middeke, Akcay
Torschütze für Erkeln: Sedat Akcay
23.05.2004
SV Spexard - TuS Erkeln 5:4 (3:2)
Durch eine 4:5-Niederlage beim SV Spexard ist der Abstieg des TuS Erkeln aus der Landesliga besiegelt. »Wir hätten ein Unentschieden verdient gehabt. Aber in den Schlussminuten konnten die Spexarder zweimal auf der Linie klären«, erklärte TuS-Vorsitzender Dieter Multhaupt. Dabei verschliefen die Gäste zunächst den Start. Bereits nach sieben Minuten lag Spexard mit 2:0 in Führung. Fünf Minuten später schloss Bayram Sener einen schönen Doppelpass mit Boris Hartmann mit einem Schuss in den Winkel zum 1:2-Anschlusstreffer ab. Erneut Sener war es, der in der 17. Minute nach einem schönen Zuspiel von Jasmin Muric mit einem Schlenzer ins lange Eck für den 2:2-Ausgleich verantwortlich zeichnete. In der 45.Minute ging der SV Spexard aber erneut mit 3:2 in Führung. TuS Erkeln schlug aber zurück. Schon zwei Minuten nach dem Pausentee gelang der Ausgleich zum 3:3. Und war es Bayram Sener, der sein drittes Tor an diesem Tag erzielte. Diesmal ließ er sogar Zwei Verteidiger stehen und hob das Leder über den Torhüter hinweg. Doch die Gäste konnten sich nur fünf Minuten über dieses schöne Tor freuen, dann gingen die Gastgeber erneut mit 4:3 in Führung. Jetzt setzte der TuS Erkeln alles auf eine Karte. Die Schützlinge von Antonio Burgos erhöhten Druck und entblößten die Abwehr. Ein Konter des SV Spexard führte aber in der 76.Minute 5:3. Franziskus Gehle gelang der 87.Minute nur noch eine Ergebniskosmetik. Nach einer Flanke von Boris Hartmann schloss er zum 5:4-Endstand ab.
TuS Erkeln: Rüther, Schmitz (28.Gehle), Riemer, Neumann, Iwaniuk, Wagiel, Steiner (65.Chr.Hartmann), B.Hartmann, Sener, Muric, Ahmed (60.Middeke)
Tore für Erkeln: Bayram Sener(3), Franziskus Gehle
31.05.2004
TuS Erkeln - Jöllenbeck 3:5 (0:3)
Aus der Landesliga ist der TuS Erkeln bereits abgestiegen. Im letzten Heimspiel gab es noch einmal eine enttäuschende 3:5-Niederlage gegen den TuS Jöllenbeck. Schon nach zwölf Minuten lag TuS mit 0:2 zurück. Zur Pause hieß es bereits 0:3. In der 55.Minute wurde Jasmin Muric mit einer gelb-roten Karte des Feldes verwiesen. Totzdem kam Erkeln durch einen Hinterhaltsschuss von Sebastian Middeke und einem Alleingang von Bayram Sener auf 2:3 heran. Direkt im Gegenzug fiel das 2:4. Viktor Neumann verkürzte per Kopf auf 3:4 (85.), doch die Gäste den Schlusspunkt zum 3:5. »Ein Punkt war drin, aber wir haben die erste Halbzeit verschlafen«, meinte TuS-Trainer Antonio Burgos.
TuS Erkeln: Rüther, Schmitz (50.Gehle), Riemer, Neumann, Iwaniuk, Wagiel, Steiner, B.Hartmann, Sener, Muric, Ahmed, Middeke
Tore für Erkeln: Sebastian Middeke, Bayram Sener, Viktor Neumann
06.06.2004
FC Bad Oeynhausen - TuS Erkeln 1:0 (0:0)
Landesliga-Absteiger TuS Erkeln hat sein letztes Saisonspiel beim FC Bad Oeynhausen mit 0:1-Toren verloren. »Schade, dass die Entscheidung durch einen unberechtigten Elfmeter gefallen ist. Insgesamt war unsere Leistung an diesem Sonntag in Ordnung«, meinte TuS-Trainer Antonio Burgos, der natürlich bereits auf die kommende Spielzeit in der Bezirksliga blickt. In Oeynhausen bot sich Jasmin Muric bereits in der zweiten Minute die Möglichkeit zur Führung. Danach hatten die Gastgeber mehr vom Spiel. In der 68.Minute gingen die Kurstädter durch den umstrittenen Strafstoß mit 1:0 in Führung. Danach drehte der TuS noch einmal auf und erspielte sich zahlreiche Chancen zum möglichen Ausgleich. Es blieb aber beim 1:0 für den FC Bad Oeynhausen.
TuS Erkeln: Rüther, Riemer, Muric, Iwaniuk, Neumann, B.Hartmann (79.H.J.Hartmann), Ch.Hartmann, Ahmed, Middeke, Sener, Gehle
Fußball 1.Mannschaft
Artikel v. 13.04.2004
Beim TuS Erkeln geht es wieder aufwärts. Vier Zähler konnte das Landesliga-Schlusslicht über die Ostertage holen. Auf das beachtliche 2:2 gegen den Tabellenzweiten SV Bünde folgte gestern der erste Auswärtssieg der Saison: 3:1 für Erkeln hieß es nach 90 Minuten im Spiel gegen den SC Vlotho. Der TuS ist noch nicht weg vom Fenster.
08.04.2004
TuS Erkeln - SV Bünde 2:2 (2:2)
Es war die 93.Minute in der Landesliga-Partie des TuS Erkeln (Schlusslicht) gegen den Bünder SV (Platz zwei). Beim Stande von 2:2 hatte sich Ahmed Ahmed auf der rechten Seite durchgesetzt und Bayram Sener mustergültig bedient. Sener war bereits auf dem Weg zum 3:2, da wurde die Aktion vom Schiedsrichter abgepfiffen: Abseits.
Eine klare Fehlentscheidung, die im Abstiegskampf am Ende noch entscheidend sein könnte. Und dennoch war die Stimmung im TuS-Lager nach Abpfiff der Begegnung keineswegs am Boden. Ohne sieben Stammspieler in die Begegnung gegangen, rechneten sich die Nethedörfler gegen den Tabellenzweiten eigentlich kaum Chancen aus, verlangten dem Tabellenzweiten letztlich jedoch einen Punkt ab - ein Achtungserfolg der ganz besonderen Art. Christoph Hartmann (19.) und Peter Iwaniuk (26.) hatten den TuS mit 2:0 in Führung gebracht, ehe die Gäste per Doppelschlag egalisieren konnten.
TuS Erkeln: K.Schmitz, R.Schmitz, Riemer, Iwaniuk, Neumann, Gehle, Sener, Taspazar, Ahmed, Hartmann, Middeke
Tore für Erkeln: Christoph Hartmann, Peter Iwaniuk
12.04.2004
SC Vlotho - TuS Erkeln 1:3 (0:0)
War die erste Halbzeit noch ausgeglichen, drehte der TuS nach der Pause richtig auf. Der gestern überragend spielende Bayram Sener schießt zuerst an den Pfosten erkämpft sich den Ball wieder flankt auf Erol Taspazar und der haut das Leder in den Winkel. Der Anfang war gemacht und nur fünf Minuten später war es erneut Sener, der im Mittelpunkt steht. Zuerst läßt der quirlige Türke zwei Gegner aussteigen um anschließend ganz cool zu vollenden. Als in Minute 80 dann der Anschlusstreffer für Vlotho fiel, musste im TuS-Lager noch kurz gezittert werden, ehe der eingewechselte Claus Sagel kurz vor Schluss mit seinem Tor für die Entscheidung sorgte. Der erste Auswärtssieg war damit perfekt.
TuS Erkeln: Rüther, Schmitz, Riemer, Iwaniuk, Neumann, Taspazar, Gehle, Ahmed, Middeke (80.Sagel, 90.Minne), Chr.Hartmann (47.Schmidt), Sener
Tore für Erkeln: Erol Taspazar, Bayram Sener, Claus Sagel
Fußball 1.Mannschaft
Artikel v. 22.03.2004
Landesliga: TuS Erkeln bezwingt FT Dützen mit 4:2-Toren
von Michael Risse (Text und Foto)
Erkeln (WB). Eine gute Leistung des TuS Erkeln in den ersten 35 Minuten legte den Grundstein für den dringend benötigten Sieg gegen die FT Dützen. Durch Unachtsamkeit und mangelnde Chancenverwertung mussten die Nethedörfler bis zum Schluss zittern. Trotz Überzahl gelang es erst in der Nachspielzeit das beruhigende vierte Tor zu erzielen. Erkelns Spieler bewahrten einen kühlen Kopf, als die Gäste mit dem Schiedsrichter haderten und durch Ihre Meckerei immer mehr Hektik und Unruhe ins Geschehen brachten.
Die für den heimischen Landesligisten enorm wichtige Partie begann mit einer guten Chance auf Seiten der Gäste, bei der Christian Krug ein Missverständnis zweier Erkelner Abwehrspieler nutzte, aber zum Glück am Tor vorbeischoss. Danach die große Zeit des TuS, der nach 17 Minuten einen Elfmeter zugesprochen bekam, weil Sedat Akcay im Strafraum zu Fall gebracht wurde. Erkelns Neuzugang Jasmin Muric verwandelte den Strafstoß sicher zum 1:0. Gut fünf Minuten später schon das 2:0, da Dützens Torwart Gudehus einen Freistoß abprallen ließ und Muric wieder goldrichtig stand.
Aufregung kurz darauf, als Waldemar Schmidt im Dützener Strafraum zu Boden geht. Doch statt eines erneuten Elfers gab es die gelbe Karte. 60 Sekunden später Tor auf der Gegenseite. Kruse erzielt mit einem Flachschuss aus 20 Metern den Anschlusstreffer.
Postwendend konnte Erkeln den alten Abstand wieder herstellen. Eine Hereingabe von Sebastian Middeke drückte Sedat Akcay über die Linie zum 3:1. Dann folgte noch ein Geschenk an die Gäste, als der erfahrene Schlussmann Rüther herauslief, nicht an den Ball kam und zusehen musste, wie Krug das 3:2 gelang.
Nach der Halbzeit ging die Partie stürmisch weiter. Auf eine Doppelchance durch Sener und Muric, jeweils zur Ecke geklärt, folgte Gelb-Rot wegen Meckern für Dützens Christian Krug, der nach 34 Minuten bereits für ein Foul bestraft worden war. Nun also eine gute halbe Stunde Überzahl für Erkeln, doch dann beinahe der Ausgleich. Bokelohs Schuss hält Rüther und der Nachschuss von Camic geht daneben. Als Dützen das Spiel in die Hand nahm, unterbrach Schiri Weisser für zehn Minuten wegen Sturm und Regens unter heftigem Protest der Gäste, die sich ihres Spielflusses beraubt sahen. Danach Riesenglück für Erkeln, dass der allein in Richtung Rüther stürmende Struckmeier verzog. In der 85. dann Rot für Dützens Torwart wegen Handspiels außerhalb des Strafraums und ein Feldspieler musste ins Gehäuse. Nach einigen vergebenen Versuchen in der Nachspielzeit endlich das erlösende 4:2 durch Middeke. Trainer Burgos: »Vom spielerischen aus betrachtet war es letzte Woche um drei Klassen besser, aber jeder hat sein Bestes gegeben.«
TuS Erkeln: Rüther, Riemer, Schmidt, Wagiel, Muric, Taspazar, Zilic, Steiner (89.Iwaniuk), Middeke, Sener, Akcay (67.Schmitz)
Torschützen Erkeln: Jasmin Muric(2), Sedat Akcay, Sebastian Middeke
Fußball 1.Mannschaft
Artikel v. 15.03.2004
Landesliga: TSG Harsewinkel - TuS Erkeln 2:1 (1:1)
Harsewinkel (mw). Es hat nicht sollen sein. Auf den ersten Auswärtssieg in der Landesliga muss Schlusslicht TuS Erkeln weiter warten. 1:2 hieß es beim Tabellenzehnten TSG Harsewinkel. Das Burgos-Team hätte aber durchaus auch der Sieger sein können.
»Wir besaßen 80 Prozent Spielanteile, das haben sie uns sogar von des Gegners Seite bescheinigt«, hatte nicht nur Erkelns Trainer Antonio Burgos seine Kicker über weite Strecken des Spiels überlegen gesehen, musste am Ende aber auch einsehen, dass im Abstiegskampf halt nur die Punkte zählen. Die Nethedörfler begannen gut, man merkte, dass sie an den grandiosen 5:1-Hinspielerfolg anknüpfen wollten. Den ersten Rückschlag gab es allerdings nach 17 Minuten, als fast aus heiterem Himmel das 1:0 für die Hausherren fiel. Bei einem Freistoß aus 18 Metern war Thomas Rüther im TuS-Tor machtlos. Trotzdem ging es mit einem 1:1-Unentschieden in die Pause, denn in Minute 44 zeigte Neuzugang Sebastian Middeke zum ersten Mal seine Qualitäten als Torjäger und ließ dem Harsewinkler Keeper mit einem strammen Schuss aus 20 Metern keine Abwehrmöglichkeit.
Der Anfang für den ersten Auswärtssieg war gemacht. So schien es, denn die Gäste legten in der zweiten Hälfte gleich los wie die Feuerwehr. Bayram Sener traf drei Minuten nach Wiederanpfiff gleich die Latte, musste im anschließenden Konter allerdings miterleben, wie die Hausherren erneut in Führung gingen. Nach einer Hereingabe von links tauchte ein Stürmer der Harsewinkeler frei vor Rüther auf und hatte keine Probleme mit dem Kopf zu vollenden.
Im folgenden begann ein Sturmlauf der Erkelner, den die Harsewinkler im Hinspiel schon einmal erlebt hatten, nur waren sie damals mit fünf Gegentoren abgeschossen worden. »Die haben fast die gesamte zweite Halbzeit nur noch hinten drin gestanden«, so Burgos. Doch der TuS vergab beste Möglichkeiten. Sebastian Middeke, Ahmed Ahmed und Igor Zilic hatten jeweils den Ausgleich auf dem Fuß, scheiterten aber entweder am Torwart oder an der eigenen Nervenstärke.
Kurz vor dem Abpfiff hätte es dann doch noch fast die große Ausgleichsmöglichkeit gegeben, doch ein Handspiel eines Verteidigers der Hausherren im Strafraum wurde vom Schiedsrichter nicht gesehen. »Auch hätte er gut und gerne zwei Mann vom Gegner vorzeitig vom Platz schicken können, die haben teilweise sehr brutal gespielt«, war Burgos auch mit einigen anderen Entscheidungen des Unparteiischen nicht ganz zufrieden.
So blieb es am Ende dann allerdings beim schmeichelhaften 2:1 für den Gastgeber, während der TuS Erkeln nun im nächsten Heimspiel dringend einen »Dreier« einfahren muss.
TuS Erkeln: Rüther, Riemer, Wagiel, Schmidt, Sener, Neumann (80.Iwaniuk), Taspazar, Steiner (65.Ahmed), Middeke, Acay (60.Zilic)
Tor für Erkeln: Sebastian Middeke
Fußball 1.Mannschaft
Artikel v. 23.02.2004
Landesliga: TuS Erkeln - FC Bad Oeynhausen 1:1 (1:0)
Erkeln (WB). Es war die 86.Minute im Kellerduell zwischen dem TuS Erkeln (Platz 16) und dem FC Bad Oeynhausen (Platz 15), als dem TuS-Anhang der Atem stockte. Nach Foul von Darius Steiner an Jörg Schörlatzek zeigte Schiedsrichter Koch (Altenbeken) nach kurzem Zögern auf den Elfmeterpunkt: Norman Klausch netzte für den FC Bad Oeynhausen sicher zum 1:1-Ausgleich und Endstand ein - der Traum vom Klassenerhalt dürfte in Erkeln damit fast schon ausgeträumt sein. Das war gestern eindeutig zu wenig.
Noch Minuten nach dem Abpfiff schritt Erkelns neuer Trainer Antonio Burgos über das Spielfeld, versuchte vergebens, seine enttäuschten und frustrierten Spieler wieder aufzubauen. »Ich kann keinem einen Vorwurf machen, jeder meiner Schützlinge hat heute alles gegeben«, erklärte Burgos. Gekämpft, gearbeitet, gehofft und am Ende doch nur einen Zähler im Nethedorf behalten - zu wenig gegen einen direkten Abstiegskonkurrenten. »Wir haben uns noch längst nicht aufgegeben, werden weiter akribisch arbeiten«, hat Burgos immer noch die theoretische Chance vor Augen.
Dabei fing doch alles so verheißungsvoll an. Den Gegner über weite Strecken gut im Griff gehabt, hatte Neuzugang Sebastian Middeke in der 16.Minute die Führung bereits auf dem Fuß, scheiterte jedoch aus kurzer Distanz an FC-Keeper Vormann. Insbesondere die Defensivabteilung des TuS Erkeln wusste zu überzeugen. So konnten Abwehrorganisator Jasmin Muric und »Staubsauger« Franziskus Gehle nahezu alle FC-Offensivbemühungen im Keim ersticken. In der 40.Minute dann der erste Jubelschrei des neuen Trainers: Sebastian Middeke legte ab und Waldemar Schmidt erzielte aus 16 Metern die vielumjubelte 1:0-Führung.
Auch nach dem Seitenwechsel spielten die Nethedörfler zunächst forsch nach vorn, schafften es allerdings nicht, mit dem zweiten Treffer gleichzeitig eine Vorentscheidung herbeizuführen. Der letzte, entscheidende Pass kam oft zu ungenau. »Die Mannschaft muss sich erst noch finden, das geht nun einmal nicht von heute auf morgen«, so Burgos. Viel Zeit bleibt dem Team allerdings nicht, will es tatsächlich noch eine furiose Aufholjagd starten und das fast schon Unmögliche doch noch möglich machen. In den letzten 15 Minuten der Begegnung nahm dann der FCO immer mehr das Spielgeschehen in die Hand und wäre hierfür auch fast sofort belohnt worden.
Norman Klausch schoss in der 76.Minute völlig freistehend zum 1:1 Ausgleich ein - dachten zumindest alle. Schiedsrichter Ingo Koch hatte die Vorteilsregeln ignorierend, zuvor auf Freistoß für den FC entschieden. Nur eine Minute später dann der nächste Gäste-Aufschrei: Nach unnötigem Foulspiel von Viktor Neumann pfiff der Unparteiische Elfmeter. Johann Janzen traf zum 1:1-Ausgleich - dachten zumindest alle. Der Mann in schwarz entschied auf Wiederholung, da einige Akteure zu früh in den Strafraum gelaufen waren. Janzen griff sich erneut das Leder und scheiterte diesmal an TuS-Keeper Rüther.
Alles schien nun auf ein glückliches Ende hinauszulaufen, ehe »Schiri« Koch mit seinem zweiten Elfmeterpfiff den Erkeler Traum von Klassenerhalt wieder in weite Ferne rückte.
TuS Erkeln: Rüther, Riemer, Gehle, Wagiel, Muric, Neumann, Zilic, Steiner (89.Iwaniuk), Hartmann (28.Taspazar), Schmidt, Middeke (72.Sener)
Tor für Erkeln: Waldemar Schmidt
Fußball 1.Mannschaft
Artikel v. 27.12.2003
Zusammenfassung einiger Erkelner Spiele in der Landesliga Hinrunde Saison 2003/2004
Tabelle zum Jahreswechsel 2003/2004
07.09.2003
Bünder SV - TuS Erkeln 4:1 (1:0)
Mit 1:4-Toren musste sich Landesliga-Aufsteiger TuS Erkeln beim Spitzenreiter Bünder SV geschlagen geben. 25 gute Minuten reichten dem Wollitz-Team nicht. Hoffnung keimte im Lager des TuS auf, als Neuzugang Viktor Neumann in der 52.Minute der zwischenzeitliche 1:1-Ausgleich gelang. Doch letztlich setzte sich der sehenswerte Offensiv-Fußball der Gastgeber gegen die kämpferisch überzeugenden Erkelner durch. Bereits in der ersten halben Stunde gaben die Bünder den Takt an, in dieser Drangphase gelang ihnen allerdings nur ein Treffer. Ab der 35.Minute fand der TuS ins Spiel. Erkelns starker Youngster Boris Hartmann besaß die erste Möglichkeit in der 39.Minute - sein Schuss strich knapp am gegnerischen Gehäuse vorbei. Mit Beginn des zweiten Durchgangs machte der Gast Dampf und wurde mit dem Ausgleichstreffer folgerichtig belohnt. Bis zur 70.Minute lag für das Team um Spielertrainer Micky Wollitz Treffer zwei in der Luft. Doch ein verwandelter Foulelfmeter in der 72.Minute brachte dann doch die Wende zu Gunsten des Bünder SV. Bereits drei Minuten später fiel das 3:1 und in der 82.Minute das 4:1.
TuS Erkeln: Rüther, Schmitz, Neumann, Wagiel, Wollitz, Zalot (76.Shahini), Steiner (83.Kurt), Bayer, Hartmann, Bayram, Gehle (67.Akcay)
Tor für Erkeln: Viktor Neumann
21.09.2003
FT Dützen - TuS Erkeln 3:1 (1:0)
So schnell kann es gehen. Vor einer Woche: waren sie noch die gefeierten Helden nach einem wahren Fußballfest, doch gestern wurden Micky Wollitz und sein Team schneller auf den Boden der Tatsachen zurück geholt, als ihnen wahrscheinlich lieb war. Der TuS fand zu keiner Minute der Partie zu seinem Spiel und kam nur durch einen Elfmeter zum zwischenzeitlichen Ausgleich. »Wahrscheinlich war es nie so leicht auswärts zumindest einen Punkt zu holen wie heute, aber meine Mannschaft stand einfach neben sich«, war Erkelns Spielertrainer Micky Wollitz nach dem Spiel verärgert über das, was sein Team gegen die Freien Turner Dützen über weite Strecken des Spiels geboten hatte. Bereits in Minute zehn gerieten die Nethedörfler in Rückstand und sollten erst 50 Minuten später zum eher schmeichelhaften Ausgleich kommen. Micky Wollitz verwandelte einen Handelfmeter sicher und ließ noch einmal Hoffnung aufkommen. »Doch selbst nach dem Ausgleich sind meine Spieler nicht aufgewacht«, bemängelte der Trainer. So kam es wie es kommen musste. In Minute 80 gelang den wacker kämpfenden Hausherren die erneute Führung, kurze Zeit später fiel mit dem 3:1 die Entscheidüng. Und in Erkeln weiß man nun, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen. Vor heimischer Kulisse müssen die entscheidenden Punkte zum Klassenerhalt geholt werden. Auswärt ist man zurzeit (noch) Punktelieferant.
TuS Erkeln: Rüther, Schmitz, Neumann, Wagiel, Wollitz, Iwaniuk, Steiner, Riemer, Hartmann, Sener, Bayer
Torschütze: Micky Wollitz
16.11.2003
Union Minden - TuS Erkeln 2:0 (0:0)
Erkelns Trainer Micky Wollitz fehlten die Worte, er konnte einfach nicht glauben, dass es für seine Mannschaft wieder nicht zu einem Punkt-Gewinn gereicht hatte. 80 Minuten lang sah es auf dem Mindener Rasen nach einer typischen Nullnummer aus, ehe wieder die individuellen Fehler im Team der Gäste die nun schon neunte Saisonniederlage besiegelten.
»Das war für mich ein typisches 0:0-Spiel, zwar kein schönes, aber ein Auswärtspunkt hätte uns mit Sicherheit weiter geholfen und neues Selbstvertrauen gegeben«, war Erkelns Trainer Micky Wollitz sichtlich niedergeschlagen und rang nach den passenden Worten. Sein Team hatte über weite Strecken ‚der Partie mit Sicherheit kein gutes Spiel geboten, die Einstellung stimmte aber, kämpferisch überzeugte der TuS ebenfalls, nur Torchancen waren mal wieder rar gesät auf Seiten der Gäste. Doch auch die Mindener verstanden es über weite Strecken nicht, ein konstruktives Offensivspiel aufzuziehen. Vereinzelte Angriffe erstickte die Defensivabteilung der Nethedörfler im Keim. »Bis zum ersten Gegentor hat die Abwehr gut gestanden«, war auch Wollitz aufgefallen, dass am gestrigen Nachmittag die ersten Auswärtszähler möglich waren. Und hätte Sedat Akcay Mitte der zweiten Halbzeit den Ball anstatt in die Wolken ins Tor geschossen, wäre vielleicht sogar ein Sieg drin gewesen. Doch es kam, wie es bei Spielen der Erkelner zur Zeit wohl immer kommen muss. Zehn Minuten vor dem Schlusspfiff erlaubt sich Boris Hartmann im Mittelfeld einen unnötigen Ballverlust und schon war es passiert, Minden ist frei durch und schiebt zum 1:0 ein. Nur vier Minuten später dann die Entscheidung. Ein Stürmer des Gastgebers wird im Strafraum gefoult, beim fälligen Strafstoß ist Thomas Rüther im TuS-Tor ohne Chance. »Für uns wird es langsam eng, mit Minden ist ein weiterer Konkurrent im Abstiegskampf nun davon gezogen«, weiß Wollitz um den Ernst der Lage, aber nicht, was er noch unternehmen soll, um eine positive Wende herbeizuführen.
TuS Erkeln: Rüther, Bayer, Iwaniuk (70.Schmitz), Zalot, Gehle (55.Steiner), Hartmann (81.Taspazar), Riemer, Neumann, Sener, Akcay, Ahmed
07.12.2003
TuS Jöllenbeck - TuS Erkeln 4:0 (2:0)
Zumindest ein Punkt sollte für den TuS Erkeln beim Landesliga-Auswärtsauftritt in Jöllenbeck herausspringen, doch das was am Ende stand, war einer der schwächsten Auftritte des TuS in dieser Saison. Trainer Micky Wollitz war entsetzt, frustriert und nach dem Spiel zu keiner Aussage bereit. Es hatte ihn zu sehr geschockt was sein Team ihm in den vorigen 90 Minuten präsentiert hatte. Schon die Anfahrt ließ für das Spiel nichts Gutes verheißen. Eine Panne des Erkelner Busses sorgte dafür, dass die Spieler mit einer halben Stunde Verspätung in Jöllenbeck eintrafen. Eine gute Vorbereitung auf ein wichtiges Spiel sieht anders aus, was auch gleich auf dem Rasen seine Bestätigung fand. Erst zwei Minuten waren gespielt, da durfte Thomas Rüther das erste Mal hinter sich greifen. »Da war unser Konzept, möglichst lange zu Null zu spielen, natürlich schnell dahin«, ärgerte sich auch TuS-Obmann Werner Kurtz über das frühe Gegentor. Im weiteren Verlauf kontrollierte Jöllenbeck das Geschehen, erzielte kurz vor dem Pausentee das 2:0, um kurz nach Wiederanpfiff mit dem 3:0 den Sack zuzumachen. Der TuS Erkeln ergab sich in sein Schicksal, kassierte noch einen weiteren Treffer und wird vor dem Abstieg wohl kaum noch zu retten sein.
TuS Erkeln: Rüther, Bayer, Wagiel, Riemer, Neumann, Steiner, Hartmann, Gehle, Sener, Acay, Ahmed (75.Taspazar)
Fußball 1.Mannschaft
Artikel v. 09.11.2003
Landesliga: TuS Erkeln - SpVg Steinhagen 1:2 (0:2)
von Marco Fenske
Erkeln (WB). Der TuS Erkeln trägt weiterhin die »rote Laterne« der Landesliga und setzte gegen das Spitzenteam aus Steinhagen seine Negativserie fort. Nach der knappen 1:2-Niederlage sind die Nethedörfler seit nunmehr acht Spielen ohne Sieg. Doch anstatt jetzt endgültig den Kopf in den Sand zu stecken, ist beim TuS trotz der Niederlage die Hoffnung auf Besserung eingekehrt.
Es war nämlich die zweite Halbzeit, auf der Spielertrainer Micky Wollitz in den kommenden Wochen aufbauen kann und muss. Lagen die Grün-Weißen zu diesem Zeitpunkt schon bereits mit 0:2 im Hintertreffen, zeigten sie sich fortan von ihrer besten Seite. Steinhagen konnte sich kaum aus der eigenen Hälfte befreien und willigte somit in den ununterbrochenen TuS-Sturmlauf ein. »Wir haben gesehen, dass wir durchaus auch gegen solche Mannschaften mithalten können«, war Wollitz immerhin stolz auf den kämpferischen Einsatz seiner Mannen.
»Wir waren in der zweiten Halbzeit klar die bessere Mannschaft und haben den Gegner ausnahmslos dominiert«, so der Ex-Profi, der definitiv bis zur Rückrunde ausfällt, weiter. Doch etwas Zählbares ist nicht herausgesprungen. Der 1:2-Anschlusstreffer von Mittelfeldmotor Bayram Sener blieb an diesem Tag der einzige Jubelschrei des Aufsteigers, der zahlreiche Torchancen ungenutzt ließ. Die besten Möglichkeiten vergaben Erol Taspazar (Lattenknaller), Sedat Akcay (ans Außennetz), Franziskus Gehle (über das Tor) und Boris Hartmann (Schuss abgeblockt). »Wir haben derzeit einfach die Seuche an den Schlappen«, so Wollitz, der während der Woche mehr Konzentration seiner Schützlinge forderte.
Es waren dennoch wieder einmal die individuellen Fehler, die Erkeln bereits in Durchgang eins vorzeitig auf die Verliererstraße brachten. TuS-Libero Viktor Neumann bekam in der 33.Minute den Ball nicht aus der Gefahrenzone und Stefan Studtrucker schoß zum 1:0 ein. Ähnlich wie dieser Treffer fiel auch das zweite Gegentor praktisch wie aus dem Nichts.
Sonad Taner »vernaschte« seinen Gegenspieler Andre Riemer, spielte mit der Abwehr Katz und Maus und schob aus kurzer Distanz zum 2:0 ein (42.). Als Schiedsrichter Stavros Stamatis (Viktoria Clarholz) nach 45 Minuten zum Pausentee pfiff, dachte kaum jemand mehr an eine Wende. Sie alle wären fast eines Besseren belehrt worden.
»Wir haben heute Moral bewiesen, die Stimmung in der Mannschaft ist auch weiterhin gut«, überwogen bei Wollitz nach dem Abpfiff die positiven Erkenntnisse über sein Team. Übrigens: Nach dem Spiel gingen die TuS-Spieler geschlossen ohne Trainer Wollitz und Co-Trainer Uwe Bakies zum Pizzaessen. »Das ist ein positives Zeichen, wir müssen nun noch näher zusammenrücken, meine Jungs sollen sich ruhig einmal in Ruhe ohne Trainer unterhalten«, so Wollitz gegenüber dem WESTFALEN-BLATT.
TuS Erkeln: Rüther, Zalot, Iwaniuk, Akcay, Neumann, Riemer, Steiner (46.Ahmed), Taspazar (74.Bayer), Hartmann, Sener, Gehle
SpVg Steinhagen: Hunke, Huber, Pollak, Jahn, Taner, Katsaounit (59.Sahin), Esen, Lachmüller, Studtrucker (90.Swatko), Ciflik (81.Fischer), Fereh
Tor für Erkeln: Bayram Sener
Fußball 1.Mannschaft
Artikel v. 03.11.2003
Landesliga: TuS Erkeln verliert 0:3
Klosterbauerschaft (fen). Im kleinen Nethedorf Erkeln wird es passend zum kalten Novemberwetter im düsterer. Nach den beiden Derby-Niederlagen gegen Brakel und Borgholz gab es auch beim VfL Klosterbauerschaft nichts zu holen. Mit 0:3 unterlag der TuS Erkeln den Hausherren. Trainer Micky Wollitz war nach dem Spiel alles andere als zufrieden: »Zur Zeit bin ich einfach ratlos.«
»Wir hatten die Fehler der Vorwochen klar angesprochen und machen sie trotzdem wieder«, ärgerte sich der Ex-Profi, der aufgrund einer Knieverletzung nicht aktiv ins Spielgeschehen eingreifen konnte. »Vom Seitenrand habe ich nicht so die Möglickeit, Einfluss zu nehmen wie als aktiver Spieler«, gab Wollitz zu.
Bis zur 40.Minute spielten die Nethestädter gut mit, hatten wesentlich mehr Spielanteile, konnte sich jedoch keine nennenswerte Torchance herausspielen. So kam es wie es kommen musste: Nach Abspielfehler in der gegnerischen Hälfte zeigte sich die TuS-Hintermannschaft nicht auf dem Posten und Klosterbauerschaft netzte zum 1:0 ein. Auch in der zweiten Halbzeit ergab sich das gleiche Bild: Erkeln rannte, kämpfte und versuchte alles -jedoch ohne Erfolg. Klosterbauerschaft nutzte eine weitere Unsicherheit völlig unbeeindruckt zum 2:0. Das 3:0 fiel zwei Minuten vor dem Spielende und ist ein Sinnbild des derzeitigen Erkelner Zustands: Ein Einwurf zum Gegner war der Auslöser zum Schlusspunkt. »Das darf einfach nicht passieren«, erklärte Wollitz und fügte an: »Wir hatten noch nicht einmal eine richtige Torchance, ich weiß momentan einfach nicht wie es weitergehen soll.« Nach gutem Saisonstart sind die Nethedörfler wieder auf den Boden der Tatsachen zurück geholt worden und gehen schweren Monaten entgegen.
TuS Erkeln: Rüther, Neumann, Schmitz, Iwaniuk, Taspazar, Steiner (46.Zalot), Sener, Akcay, Gehle, Hartmann
Fußball 1.Mannschaft
Artikel v. 19.10.2003
Landesliga-Derby: SpVg Brakel - TuS Erkeln 3:0 (1:0)
von Jürgen Drüke (WB)
900 Zuschauer warteten gespannt auf den Anpfiff des Lokalduells. Zehn Minuten später als vorgesehen, konnte die Partie zwischen der SpVg Brakel und dem TuS Erkeln dann auch beginnen - der Fanandrang hatte für die Verzögerung gesorgt. Die hohen Erwartungen konnten allerdings danach weder in sportlicher noch in emotioneller Hinsicht erfüllt werden. In einem höchstens mittelklassigen Landesliga-Derby zwischen zwei bis unter die Haarspitzen motivierten Kontrahenten siegte Brakel mit 3:0-Toren. Den Gastgebern reichte eine durchschnittliche Leistung gegen schwache Gäste, die jegliches spielerisches Potential vermissen ließen.
Brakel war - abgesehen von einer stärkeren Phase der Erkelner zwischen der 55. und 80. Minute - Herr im eigenen Haus. Die Nethestädter wirkten abgeklärter. Bei den Nethedörflern wurde offenbar, dass das Potential fehlt. Ein Micky Wollitz, ein Bayram Sener und ein Viktor Neumann allein reichen nicht aus. Der Rest vom TuS beging zu oft Stockfehler, so dass gefährliche Szenen vor dem Tor des jungen SpVg.Schlussmanns Mario Meiwes Seltenheitswert hatten.
Der gegenseitige Respekt war von Beginn an charakteristisch für dieses Spiel. So dauerte es lange bis nennenswerte Szenen verzeichnet werden konnte. Christian Groppe, der starke Brakeler Mittelfeldmann von der rechten Außenbahn, setzte nach zwölf Minuten das erste Zeichen - sein vehementer Hinterhaltsschuss strich um Zentimeter am TuS-Tor vorbei.
Die Rot-Schwarzen waren das aktivere Team. Den Grün-Weißen inklusive ihrem Spielertrainer Micky Wollitz war eine gewisse Nervosität anzumerken. Diese war dann auch der Hauptgrund für die Brakeler 1:0-Führung in der 27.Minute: Nach Ecke von rechts ließ TuS-Schlussmann Thomas Rüther den Ball fallen, den er eigentlich schon sicher in seinen Fängen hatte. Brakels bester Akteur, das war an diesem Nachmittag Youngster Fabian Tewes, setzte nach und beförderte das Spielobjekt in die Maschen. Im Gegenzug hätte der Landesliga-Aufsteiger ausgleichen können: Nach sehenswerter Vorarbeit von Viktor Neumann wurde der Schuss von TuS-Stürmer Sedat Akcay, der ansonsten ein Totalausfall war, abgeblockt. Große Chancen gab es danach bis zum Pausenpfiff hüben wie drüben nicht mehr.
Auch im zweiten Durchgang blieb das Derby arm an Torchancen. Brakels Haydar Özdemir scheiterte in der 55. Minute an Erkelns Schlussmann Thomas Rüther. Nach einer Stunde konnte ein strammer Hinterhaltsschuss von TuS-Mittelfeldmann Peter Iwaniuk im letzten Moment von der guten Brakeler Hintermannschaft um einen glänzend disponierten Libero Heinz von Kölln abgeblockt werden. Wenig später wurde Christian Groppe im Gästestrafraum gefoult, doch der fällige Elfmeterpfiff blieb aus. Nach 76 Minuten parierte Mario Meiwes einen Freistoß von Micky Wollitz bravourös. Als Wojtek Zalot dann ein katastrophaler Abwehrfehler unterlief, ging der eingewechselte Daniel Schwager ab der Mittellinie auf und davon. Im Gästestrafraum fiel er im Zweikampf. Ein Pfiff - Elfmeter. Diesen verwandelte Arif Göral zum 2:0. Zwei Minuten später sah Erkelns Ralf Schmitz nach brutalstem Foul an Alexander Schmidt nur die gelbrote Karte. Rot wäre folgerichtig gewesen. Fabian Tewes krönte seine gute Leistung dann noch mit dem 3:0. Brakel konnte seine Vorherrschaft an der Nethe damit behaupten und retten.
Fußball 1.Mannschaft
Artikel v. 02.06.2003
Erkeln gewinnt 2:1 und ist nun Landesligist
16.38 Uhr im Brenkhäuser Drei-Linden-Stadion. Es ist die 72.Spielminute im Bezirksligaspiel zwischen dem SV Brenkhausen und dem TuS Erkeln. Eine Minute, die in die TuS-Vereinsgeschichte eingehen wird. Micky Wollitz nimmt sich aus zehn Metern ein Herz und schießt unhaltbar zum 2:1 für die Nethedörfler ein. Es sollte letztlich das Tor zur Meisterschaft werden.
Jetzt begann das große Zittern, die eigenen Hausaufgaben waren erfüllt doch immer wieder die entscheidende Frage des Erkelner Anhangs: »Was macht der Konkurrent aus Nieheim?« Über zahlreiche Handyverbindungen immer auf dem Laufenden, nahm die Nervösität von Sekunde zu Sekunde zu. Dann endlich die erlösende Nachricht über die Stadionansage des FC Nieheim: Nieheim kam gegen Lemgo nicht über ein 0:0 hinaus.
Währenddessen waren in Brenkhausenn noch immer fünf Minuten zu spielen. Die Spannung hatte den absoluten Höhepunkt erreicht, da kam SVB-Spielertrainer von Kölln noch einmal frei zum Schuss. Dem Erkelner Anhang stockte für den Bruchteil einer Sekunde der Atem, doch das Leder trudelte Zentimeter am Kasten von TuS-Keeper Thomas Rüther vorbei. Als Schiedsrichter Kaspersmeier wenig später zum Schlusspfiff ansetzte, kannte der Jubel keine Grenzen mehr. Das Spiel war aus, das Herzschlagfinale gewonnen und die Meisterschaft in »letzter Sekunde« doch noch perfekt gemacht. Trainer, Spieler, Fans und Verantwortliche lagen sich in den Armen und konnten ihr Glück nicht fassen.
»Ja, ja, ja, wir sind Meister«, brüllten die TuS-Akteure ihre ganze Freude über das Vollbrachte heraus. Arm in Arm sangen sie das Lied »We are the champions«, das prompt aus der Stadionanlage des SV Brenkhausen, der dieses Herzschagfinale bestens inszeniert hatte, erklang. Die Partystimmung kannte kein Halten mehr. Coach Micky Wollitz und Co-Trainer Uwe Bakies wurden von ihrem Team auf Händen getragen. »Ich bin sprachlos, so etwas habe ich in 38 Jahren als aktiver Fußballer noch nicht erlebt«, konnte selbst Ex-Profi Micky Wollitz nicht fassen, was er und seine Mannschaft in den vergangenen Wochen möglich gemacht haben. »Ein Riesen-Kompliment an meine Mannschaft«, so der 42-Jährige weiter.
»Das ist auch ein Sieg für Erdogan Acar, der derzeit den harten Kampf gegen eine schwere Krankheit führt«, dachte der erste Vorsitzende Dieter Multhaupt in der Stunde des Glücks an seinen Ausnahmefußballer. Eine große Geste Multhaupts. Mittlerweile lagen die beiden Meistermacher Bakies und Wollitz engumschlungen minutenlang auf dem Brenkhausener Rasen, wollten gar nicht mehr voneinander ablassen. »Erst konnte ich es gar nicht glauben«, waren aber auch die Wollitz Zweifel schnell verstrichen.
Was die Erkelner an diesem 1.Juni 2003 tatsächlich vollbracht haben, werden sie wohl erst nach einigen Tagen realisieren. So kann das kleine Dorf (etwa 750 Einwohner) in der kommenden Saison gegen die »große« SpVg Brakel oder den VfB Borgholz spielen.
»Jetzt wird erst einmal richtig gefeiert«, zählte auch für Wollitz zunächst nur der Augenblick und in der Vereinskneipe wurde bis in die frühen Morgenstunden getrunken, getanzt, gesungen und geschunkelt. Ein kleines Dorf ist plötzlich ganz groß.
Torschützen für Erkeln: Bayram Sener, Micky Wollitz
Fußball 1.Mannschaft
Artikel v. 19.05.2003
Zusammenstellung einiger Spiele der 1.Mannschaft Bezirksliga Staffel 3 Rückrunde Saison 2002/2003
23.03.2003
TuS Erkeln - SSV Oesterholz 2:0 (2:0)
Nach dem mageren 0:0 gegen Schlusslicht TuS Willebadessen und der unnötigen 0:1 Niederlage gegen den SV Dringenberg konnte der TuS Erkeln nun im dritten Anlauf nach der Winterpause endlich wieder dreifach punkten. Gegen Aufsteiger Oesterholz, gegen den die Nethedörfler in einem blamablen Hinspiel noch mit 1:4 unterlagen, feierte die Elf um Spielertrainer Micky Wollitz einen 2:0-Erfolg. Auf die Frage, ob dies nun der Durchbruch sei, zögert der Ex-Profi, schmunzelt und gesteht ein: »Davon kann man noch nicht sprechen, das war erst der Anfang.« Nach insgesamt sechs Unentschieden und drei Saisonniederlagen werden an der Nethe wieder andere Töne angeschlagen. Vom Wort »Aufstieg«, dass Wollitz selbst nie in den Mund nahm, jedoch von außen immer wieder mit Erkeln in Verbindung gebracht wurde, dürfte vorläufig erst einmal keine Rede mehr sein. Zu groß ist der Abstand auf die Spitzenmannschaften aus Nieheim und Sonneborn, die am gestrigen Sonntag ebenfalls punkteten.
TuS Erkeln: Rüther, Wollitz, Wagiel, Iwaniuk, Gehle (58.Steiner), Beineke, B.Hartmann, Riemer, Chr.Hartmann (69.Cetinkaya), Sener, Schimmelfeder
Torschützen: Radoslaw Wagiel, Micky Wollitz
02.04.2003
Erkeln gewinnt 2:1 in Ovenhausen
Eine kämpferisch und teilweise auch spielerisch überzeugende Leistung boten die »Jungen Wilden« des TuS im Derby in Ovenhausen und entführten verdient drei Punkte aus dem Grubestadion. Mit nun 31 Zählern klettern Micky Wollitz und Co. auf einen beachtlichen fünften Rang in der Bezirksliga. Ovenhausen hingegen verpasste wieder einmal die Chance, sich von den Abstiegsrängen deutlich zu distanzieren. Die Treffer erzielten Viktor Neumann für die Hausherren sowie Marc Beineke und Claus Sagel für die Nethedörfler.
TuS Erkeln: Rüther, Schmitz, I waniuk, Wagiel, Wollitz, Beineke, Chr.Hartmann (79.Giefers), Riemer, B.Hartmann (89.Steiner), Sener, Gehle (64.Sagel)
Tore für Erkeln: Marc Beineke, Claus Sagel
09.04.2003
TuS Erkeln - VfB Beverungen 3:0
Dank einer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang gewann der TuS Erkeln vor heimischen Publikum das Bezirksliga-Derby gegen den VfB Beverungen. Während in Hälfte eins von beiden Teams Fußball zum Abgewöhnen geboten wurde, zeigten zumindest die Hausherren nach der Pause, was in ihnen steckt. Micky Wollitz, Claus Sagel und Boris Hartmann schossen den klaren Sieg gegen einen VfB heraus, der nun vor schweren Wochen steht. Die Hausherren festigen mit diesem Sieg ihren vierten Platz und halten weiterhin Kontakt zu den oberen Rängen. Beverungen hingegen erhielt nach dem Unentschieden gegen TiG einen weiteren Dämpfer und wird sich in den kommenden Wochen ordentlich steigern müssen.
TuS Erkeln: Rüther, Schmitz, Iwaniuk, Wagiel, Wollitz, Beineke, Chr.Hartmann (77.Steiner), Riemer, B.Hartmann, Sener, Gehle (71.Sagel)
Torschützen: Micky Wollitz, Claus Sagel, Boris Hartmann
19.04.2003
TuS Horn-Bad Meinberg - TuS Erkeln 3:0
Die kräftezehrenden Wochen waren den Erkelnern anzumerken. Für die zudem ersatzgeschwächt angetretenen Gäste gab es in den 90 Minuten nicht eine Torchance. Damit war die Serie von fünf Spielen ohne Niederlage gebrochen. Zweifacher Torschütze für die Horner war der für die kommende Saison bei der SpVg Brakel feststehende Neuzugang Hubert Hasse. Bernd Stach hatte zwischenzeitlich das 2:0 erzielt.
21.04.2003
Erkeln gewinnt 3:1 in Sonneborn
Es waren zwei Halbzeiten, wie sie unterschiedlicher nicht hätten sein können. In Durchgang eins agierten die Nethedörfler viel zu ängstlich, spielten laut Spielertrainer Micky Wollitz lediglich »Angsthasenfußball«. Erst nach der Halbzeitansprache des Ex-Profis wendete sich das Blatt zugunsten des TuS, der nun wesentlich engagierter und aggressiver zur Sache ging. Nachdem Erkeln kurz vor der Pause nach kapitalem Abspielfehler von Peter Iwaniuk mit 0:1 ins Hintertreffen geriet, drehten die Nethedörfler nach dem Seitenwechsel regelrecht auf. Zunächst besorgte »Oldie« Christoph Hartmann völlig freistehend den erleichternden 1:1-Ausgleich, ehe der wieder genesene Falk Schimmelfeder den TuS mit 2:1 in Führung brachte (68.). Schimmelfeder wurde von Spielertrainer Wollitz mit einem sehenswerten 50-Meter-Pass mustergültig bedient und hatte dann leichtes Spiel. Den Schlusspunkt setzte nur vier Minuten später Bayram Sener, der auf 3:1 erhöhte und den oft zitierten »Sack« damit endgültig zumachte. Der TuS Sonneborn, lange Zeit heißer Anwärter auf den Aufstieg, ist nun endgültig auf den Boden der Tatsachen zurück geholt worden. Im zweiten Durchgang hatten die Gastgeber nicht eine einzige Torchance mehr zu vermelden. »Daher geht der Sieg auch in Ordnung«, so Wollitz nach der Begegnung. Für Erkeln ist somit das Rennen auf den zweiten Platz, der die Relegation für die Landesliga zur Folge hat, wieder eröffnet. Bleibt nur fraglich, wie lange der TuS noch so am Limit spielen kann.
TuS Erkeln: Rüther, Iwaniuk, Wollitz, Riemer, Lerche (69.Cimen), Beineke, Chr.Hartmann, B.Hartmann, Sener, Gehle, Schimmelfeder (78.Kurt)
Tore für Erkeln: Christoph Hartmann, Falk Schimmelfeder, Bayram Sener
18.05.2003
Erkeln siegt 4:1 in Detmold
Der TuS Erkeln bleibt im Aufstiegsrennen. Möglich machte das eine besonders in der ersten Hälfte couragierte Leistung der Nethedörfler, bei denen Falk Schimmelfeder wieder einen goldenen Tag erwischt hatte. Zwei Mal wurde der agile Angreifer in der ersten Halbzeit von Wagiel und Wollitz wunderbar in Szeneg esetzt und brachte den TuS früh auf die Siegerstraße. Die Hausherren, bei denen die Luft im Abstiegskampf immer dünner wird, wurden quasi überrannt und konnten sich schnell von einem erhofften Punktgewinn verabschieden. Kurz nach der Pause machten die Gäste den Sack dann endgültig zu, als Bayram Sener mit Micky Wollitz einen Paarlauf über den ganzen Platz veranstaltete und die Vorlage vom Ex-Profi gekonnt vollendete. Durch einen unberechtigten Elfmeter kamen die Lipper dann noch einmal auf 1:3 heran, kurz vor dem Abpfiff gelang es jedoch Marc Beineke nach einem Alleingang den alten Vorsprung wiederherzustellen.
»Es war heute schon etwas schwieriger als im Hinspiel, doch die zwei frühen Tore haben uns die nötige Sicherheit gegeben. Am Ende hätten wir noch ein bis zwei Tore mehr machen müssen«, war Wollitz nur mit der Chancenauswertung seines Teams an diesem Nachmittag nicht ganz zufrieden. Der TuS bleibt dem FC Nieheim somit auf den Fersen und will für ein packendes Saisonfinale in zwei Wochen sorgen.
TuS Erkeln: Rüther, Schmitz, Wagiel, Iwaniuk, Wollitz, Steiner (60.Chr.Hartmann), Schimmelfeder (75.Koch), B.Hartmann, Beineke, Sener, Riemer
Tore für Erkeln: Falk Schimmelfeder(2), Bayram Sener, Marc Beineke
Fußball 1.Mannschaft
Artikel v. 12.05.2003
Bezirksliga: TuS Erkeln - TuS Ovenhausen 4:0 (0:0)
Erkeln (mw). Dank einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit bleibt der TuS Erkeln auf Landesliga-Kurs. Gegen eine stark ersatzgeschwächte Truppe aus Ovenhausen taten sich die Nethedörfler am Samstag lange schwer, kamen am Ende dann aber doch zum verdienten Erfolg. Zweimal Falk Schimmelfeder, Marc Beineke und Andre Riemer erzielten die Tore.
»Wir können nicht mit halber Kraft spielen und trotzdem gewinnen, dann kommt so etwas heraus wie in der ersten Halbzeit«, hatte auch Erkelns Spielertrainer Micky Wollitz in den ersten 45 Minuten seine Mannschaft fast nicht wieder erkannt. Nichts war mehr zu sehen von der Aggressivität und dem Durchsetzungsvermögen, was sie noch in Nieheim ausgezeichnet hatte. »In der Halbzeit musste ich dann etwas lauter werden, um die Jungs wach zu rütteln, sonst hätte das ganz leicht noch schief gehen können«, war Wollitz mit dem 0:0 zur Pause überhaupt nicht einverstanden.
In den zweiten 45 Minuten zeigten die Hausherren dann aber eindrucksvoll, warum sie so weit oben in der Tabelle stehen. Bereits fünf Minuten nach Wiederanpfiff gelang Falk Schimmelfeder, dessen fußballerische Zukunft für die nächste Saison immer noch offen ist, nach einer Riemer-Flanke das 1:0. Der Knoten war geplatzt, es folgte ein Sturmlauf des Gastgebers, dem die Ovenhausener nicht mehr viel entgegen zu setzen hatten. Der eingewechselte Christoph Hartmann, Andre Riemer und Schimmelfeder scheiterten noch aus günstigen Positionen, ehe Marc Beineke in der 71.Minute nach Wollitz-Pass für eine Art Vorentscheidung sorgte. Drei Minuten später Schimmelfeders zweiter Streich: Am Sechzehner erkämpfte sich der agile Stürmer den Ball und ließ TuS-Keeper Tappe keine Chance im Tor.
Den Schlusspunkt setzte in der 89.Minute Andre Riemer, der aus halblinker Position erneut einen Stürmer bedienen wollte, seine Flanke landete jedoch direkt im langen Eck. Tappe konnte nur verdutzt hinterher gucken.
»Für uns war heute einfach nicht mehr drin. Bei unserer Personalsituation im Moment konnte ich nicht viel erwarten«, machte Ovenhausens Trainer Jens Dierkes seiner aufopferungsvoll kämpfenden Elf keinen Vorwurf.
»Jetzt können wir noch neun Punkte holen in dieser Saison, und am Ende gucken wir dann, wo wir stehen«, freut sich Wollitz hingegen auf einen spannenden Aufstiegskampf.
TuS Erkeln: Rüther, Schmitz (36.Chr.Hartmann), Riemer, Wagiel, Wollitz, Beineke (84.Kurt), Steiner, Schimmelfeder (75.Koch), B.Hartmann, Sener, Iwaniuk
TuS Ovenhausen: Tappe, Hütte, Stroba, Zaulig, Gregoriev, Drüke, Wiemersmeyer, Hoppe, Derya, Neumann, Bahrmann (46.Trepschick)
Torschützen: Falk Schimmelfeder(2), Marc Beineke, Andre Riemer
Fußball 1.Mannschaft
Artikel v. 02.05.2003
Nethedörfler erobern Relegationsplatz
Nachholspiel Fußball-Bezirksliga: TuS Erkeln - TSV Detmold 4:0 (2:0)
Erkeln (bez). Der TuS Erkeln setzt seinen Höhenflug in der Bezirksliga fort. Am »Tag der Arbeit« reichte eine durchschnittliche Leistung, um den abstiegsbedrohten TSV Detmold mit 4:0 auf Distanz zu halten. Damit rückten die Nethedörfler auf den wichtigen zweiten Rang vor, der nach Abschluss der Saison zur Teilnahme an den Aufstiegsspielen berechtigt. Spielertrainer Michael Wollitz war nach dem Spiel trotzdem unzufrieden: »Gegen einen schwachen Gegner haben wir fußballerisch nicht überzeugt.«
Die Gastgeber nahmen von Beginn an das Heft in die Hand. Schon in der Anfangsphase der ausgesprochen fairen Partie legte der TuS Erkeln ein hohes Tempo vor. Falk Schimmelfeder und Boris Hartmann boten sich schon in den Anfangsminuten gute Möglichkeiten. Nach 12 Minuten war es soweit. Nach einem Eckball von Boris Hartmann verwandelte Michael Wollitz völlig frei stehend aus acht Metern zur 1:0-Führung.
In der Folgezeit vernachlässigte der TuS Erkeln die Deckungsarbeit. »Wir standen viel zu weit vom Gegner weg. So mussten wir immer viel laufen«, analysierte Wollitz später. Der Spielertrainer selbst klärte bei einem Schuss von Irek Gregor auf der Torlinie und verhinderte somit den Ausgleich.
In der 22.Minute wurde Falk Schimmelfeder im Strafraum frei gespielt. Sein Schuss wie auch der Nachschuss von Boris Hartmann prallten von der Hintermannschaft des TSV Detmold ab. Christoph Hartmann fasste sich ein Herz und verwandelte den Abpraller eiskalt zur 2:0-Führung.
Unmittelbar nach Wiederanpfiff fiel die Entscheidung. Boris Hartmann setzte zu einem herrlichen Alleingang über das halbe Feld an und schloss mit einem überlegten Schuss ins lange Eck zum 3:0 ab. Trotz der klaren Führung schlichen sich Nachlässigkeiten in der TuS-Hintermannschaft ein. Gästestürmer Gregor Irek boten sich nach einem schönen Alleingang (55.) und mit einem Kopfball (60.) gute Möglichkeiten zu Anschlusstreffern.
Nach 70 Minuten stellte Bayram Sener mit einer schönen Einzelleistung den 4:0-Endstand her.
Und sieben Minuten später zwang der eingewechselte Demircan Kurt Gästekeeper Ralf Wieners zu einer Glanzparade. Letztlich blieb es beim klaren 4:0-Sieg des TuS Erkeln. Michael Wollitz hatte seine Gedanken ohnehin schon beim Spitzenspiel gegen Nieheim am Sonntag: »Wir müssen uns gewaltig steigern. Sonst haben wir gegen Nieheim keine Chance.«
TuS Erkeln: Rüther, Schmitz, Riemer, Wagiel, Wollitz (75.Kurt), Beineke, Iwaniuk, Schimmelfeder, B.Hartmann (60.Gehle), Sener, Chr.Hartmann (70.Steiner)
Torschützen: Micky Wollitz, Christoph Hartmann, Boris Hartmann, Bayram Sener
Fußball 1.Mannschaft
Artikel v. 28.04.2003
Bezirksliga: TuS Erkeln - SuS Lage 2:0 (0:0)
Erkeln (fen). Rollt da etwa doch ein Aufstiegszug mitten durch Erkeln? Die Frage müssen sich jetzt Verantwortliche und Spieler aufs Neue stellen. Nach einem 2:0-Erfolg über den Noch-Tabellenzweiten SuS Lage ist der Wollitz-Express nun wieder heißester Anwärter auf den zweiten Platz, der gleichzeitig das Ticket für die Relegationsspiele zur Landesliga bedeutet. Die Chancen sind nach diesem wichtigen Erfolg jedenfalls erheblich angestiegen.
Zwar haben die Grün-Weißen noch einen Zähler Rückstand auf die gestern besiegten Lipper, jedoch auch noch ein Nachholspiel in der Hinterhand. »Wenn wir unser Nachholspiel gewinnen, wollen wir den zweiten Platz bis zum Schluss behaupten«, so TuS-Coach Micky Wollitz. Nach zahlreichen Wochen des Tiefstapelns sind die Ziele nun eindeutig definiert. »Großes Lob an die Mannschaft, wir haben uns enorm gesteigert«, so das Urteil des Ex-Profis.
Der TuS legte zu Beginn des Spiels gleich los wie Feuerwehr, zeigte den Gästen von Anfang an wer Herr im Haus ist. Nachdem Christoph Hartmann nach Wollitz-Freistoß per Kopf knapp scheiterte (erste Minute), hatte auch Falk Schimmelfeder die Führung bereits in den Anfangsminuten auf dem Fuss (3.): Nach sehenswerter Einzelleistung von Boris Hartmann tauchte »Falkone«, wie ihn seine Mitspieler nennen, alleine vor SuS-Keeper Celso De Sousa auf, schloss jedoch viel zu ungenau ab. Gäste-Trainer Norbert Dölitzsch sollte sich von nun an die restliche Zeit seinen ganzen Frust von der Seele schreien. Nur haderte er viel zu oft mit dem Schiedsrichter anstatt sich mit seiner äußerst schwach agierenden Mannschaft zu beschäftigen und den Fehler dort zu suchen.
Nach 21 Minuten dann die nächste Riesenchance für den TuS: Peter Iwaniuk kommt aus zehn Metern völlig frei zum Schuss, verfehlt das Gehäuse nur denkbar knapp. »Wir hatten ganz schön viel Glück«, erkannte auch Gäste-Libero Markus Frey kurz nach dem Seitenwechsel. Dies sollte sich in den zweiten 45 Minuten jedoch grundlegend ändern. Vier Minuten nach Wiederanpfiff lief Bayram Sener der SuS-Abwehr auf und davon und zog aus 22 Metern blitzsauber ab. Der angeschlagene De Sousa zeigte bei diesem Kunstschuss keine Reaktion. Es ging munter weiter, Erkeln stand jetzt tiefer und erarbeitete sich einige aussichtsreiche Kontermöglichkeiten. Schon in der 64.Minute hätten Sener und Schimmelfeder alles klar machen müssen, nutzten jedoch ihr Überzahlspiel nicht konsequent genug aus. In der 74.Minute war es dann soweit: Eine sehenswerte Einzelleistung krönte Bayram Sener mit seinem zweiten Treffer und sorgte für die vorzeitige Entscheidung des Spitzenspiels. Zwar musste TuS-Keeper Thomas Rüther in der Folgezeit noch zweimal parieren, den Sieg ließen sich die Nethedörfler jedoch nicht mehr nehmen.
TuS Erkeln: Rüther, Schmitz, Riemer, Wagiel, Wollitz, Beineke, Iwaniuk, Schimmelfeder (69.Gehle), B.Hartmann, Sener, Chr.Hartmann (53.Steiner)
Torschütze: Bayram Sener(2)
Fußball 1.Mannschaft
Artikel v. 14.04.2003
Bezirksliga: TIG Brakel - TuS Erkeln 0:2 (0:0)
Istrup (fen). Bei TIG Brakel wird man sich in den kommenden Tagen oft an vergangene Zeiten erinnern: Mit der gestrigen 0:2-Niederlage gegen den Nachbarn aus Erkeln ist ein weiterer Schritt in Richtung A-Liga getan. Neben dem sportlichen Misserfolg kam es sogar noch schlimmer. Die beiden TIG-Spieler Gülünay und Acar gerieten stark aneinander und schlugen sich auf dem Spielfeld.
Die Begegnung war längst entschieden, das Spiel bereits verloren. Da gerieten Yakup Gülünay und Fatih Acar zunächst verbal aneinander. Ein Wortgefecht, dass sich immer weiter zuspitzte und abschließend in Handgreiflichkeiten mündete. Acar und Gülünay ließen auf dem Platz die Muskeln spielen - ein Spiegelbild der Stimmung in der Mannschaft. Erschreckend auch, dass die übrigen Mitspieler keineswegs den Streit schlichten wollten, sondern teilweise noch anheizten. Acar konnte nach der Eskalation mit dem roten Karton vorzeitig den Platz verlassen. Wie soll es nun weitergehen?
Der Abstand ans rettende Ufer wird beständig größer, so dass TIG wohl schon zu diesem Zeitpunkt für die A-Liga planen kann. »Das alles ist ganz schlimm, aber was sollen wir machen«, herrscht nicht nur beim zweiten Vorsitzenden Dogan Atalcan absolute Rat- und Fassungslosigkeit. Ob Saban Cet bis zum Saisonende seinen Trainerposten ausführen wird, bleibt weiter fraglich, hatte Cet doch schon vor wenigen Wochen einmal kurzzeitig das Handtuch geworfen. Bei TIG gibt es in den kommenden Tagen und Wochen mächtig Diskussionsbedarf.
Nach einer torlosen ersten Halbzeit drehten die Gäste nach dem Seitenwechsel noch einmal auf und gingen nach zahlreich ausgelassenen Torchancen verdient mit 1:0 in Führung. Spielertrainer Micky Wollitz nahm das Heft selbst in die Hand und war per Heber erfolgreich - doch anstatt eines Jubelschreis folgte die stille Genugtuung des in den vergangenen Wochen in die Kritik geratenen Ex-Profis. Auch den zweiten Treffer markierte Wollitz, der Keeper Dülgeroglu zum zweiten Mal mit einem Heber überwand. »Das Spiel hätte auch 8:3 ausgehen können«, so Wollitz über vergebene Chancen. Zur Zeit sind die Nethedörfler nur noch einen Zähler vom zweiten Platz entfernt.
Geht da vielleicht noch etwas? »Nein, das glaube ich nicht. Die letzten Spiele sind uns sehr an die Substanz gegangen, unsere Kraft ist fast am Ende«, erklärt Wollitz.
TIG Brakel: Dülgeroglu, Bayer, Atay, Okur, Gökce, Yalcin, Keles, Gülünay, Cet, Akbayrak, Durmaz
TuS Erkeln: Rüther, Wollitz, Wagiel, Schmitz, Iwaniuk, Beineke, Riemer, Chr.Hartmann (75.Steiner), B.Hartmann (86.Cetinkaya), Sener, Gehle (45.Schimmelfeder)
Torschütze: Micky Wollitz(2)
Fußball 1.Mannschaft
Artikel v. 07.04.2003
Bezirksliga: TuS Erkeln bezwingt den TBV Lemgo mit 4:0-Toren
Erkeln (fen). Nach Wochen der Erfolglosigkeit zu Beginn der Rückrunde zeigt das Formbarometer in Erkeln endlich wieder steil nach oben. Gegen den TBV Lemgo zelebrierten die Nethedörfler ein regelrechtes Fußballfest und schickten die Lipper mit einem glatten 4:0-Erfolg wieder auf die Heimreise. Perfekt vorgetragene Angriffe und tolle Kombinationen ließen das Erkelner Fußballherz insbesondere in der ersten Halbzeit wieder höher schlagen. »Das waren traumhafte 45 Minuten«, lobte Spielertrainer Micky Wollitz seine Mannen.
Bereits nach zwei Minuten durften die Grün-Weißen das erste Mal jubeln. Spielertrainer Wollitz nahm das Heft selbst in die Hand und verwandelte 22-Meter-Freistoß direkt in die gegnerischen Netzmaschen. Auch am zweiten TuS-Treffer war der Spielertrainer in der Doppelfunktion des Liberos und des Spielmachers maßgebend beteiligt. Mit einem 30-Meter-Pass schickte der Ex-Profi Youngster Franziskus Gehle auf die Reise, der mit seinem ersten Saisontor auf 2:0 erhöhte. Ein besonderes Erfolgerlebnis für Gehle, der nach langer Verletzungspause erst sein viertes Spiel im Trikot der Erkelner bestritt.
Auch in der Folgezeit sollte es munter weitergehen. Nach Traumpass von Verteidiger Ralf Schmitz zog Mittelfeldmotor Bayram Sener aus 20 Metern mustergültig ab und ließ dem Gäste-Keeper nicht den Hauch einer Chance. Den letzten Treffer erzielte Boris Hartmann kurz vor der Halbzeitpause. Vier Chancen, vier Treffer, wann konnte der TuS zuletzt auf eine so optimale Chancenauswertung zurückblicken. Selbst eingefleischte Fans dürften bei dieser Frage stark ins Grübeln kommen und auf Anhieb wohl keine Antwort parat haben.
Trotz der motivierenden Halbzeitansprache von Micky Wollitz (»wir müssen weiter Druck machen«) schaltete der TuS im zweiten Durchgang einen Gang zurück. Zu sehr war den noch 13 gesunden Akteuren die vergangene englische Woche an die Substanz gegangen.
Die Defensivabteilung der Nethedörfler agierte konzentriert weiter und ließ in der gesamten Begegnung nicht eine einzige Torchance zu, sodass das Endresultat vollends in Ordnung ging.
»Wir hatten den Gegner über 90 Minuten gut im Griff«, freute sich Wollitz nach der Partie.
Doch wie soll es nun weitergehen? Mit Erdogan Acar, Metin Cimen, Hans-Jörg Koch, Falk Schimmelfeder, Darius Steiner fehlen den Nethedörflern zahlreiche gestandene Akteure, die auch in absehbarer Zeit wohl noch nicht wieder ins Spielgeschehen eingreifen können. »Wir müssen die bevorstehenden englischen Wochen bis Ostern bestehen«, blickt Wollitz auf zahlreiche schwere Spiele. Am Mittwoch muss der TuS gegen Beverungen antreten, um nur vier Tage später bei TIG Brakel zu gastieren. Sollte Erkeln aus den beiden Derbys die Maximalausbeute von sechs Punkten holen, wäre zumindest theoretisch der Sprung nach ganz oben noch machbar. Doch auch Wollitz weiß: »Das wird aufgrund der vielen Verletzten schwierig, wir spielen derzeit am Limit.« Bleibt abzuwarten, ob die Formkurve weiter steil nach oben zeigt.
TuS Erkeln: Rüther, Schmitz, Beineke, Weigel, Wollitz, Iwaniuk, Riemer, Steiner (25.Cetinkaya), Hartmann, Gehle (63.Kurt), Sener
Torschützen: Micky Wollitz, Franziskus Gehle, Bayram Sener, Boris Hartmann
Fußball 1.Mannschaft
Artikel v. 27.12.2002
Zusammenfassung einiger Erkelner Spiele in der Bezirksliga Staffel 3 Hinrunde Saison 2002/2003
Verzerrte Tabelle zum Jahreswechsel 2002/2003
18.08.2002
TuS Erkeln siegt 2:0
Einen Auftakt nach Maß feierte Bezirksligist TuS Erkeln. Beim TuS Lüdenhausen landete die Wollitz-Elf einen 2:0-Auswärtserfolg. Die zurückliegenden harten Trainingswochen, in denen das Trainergespann Wollitz-Bakies enormen Wert auf Konditionstraining legte, haben sich bereits ausgezahlt. Dabei sah es kurz vor der Begegnung gar nicht so rosig aus. Torwart Thomas Rüther und Verteidiger Andre Riemer fielen verletzungsbedingt aus. Doch auch diese Ausfälle konnte der TuS adäquat kompensieren. »Wir waren die gesamte Partie klar überlegen«, fasste Fußballobmann Werner Kurtz erfreut zusammen. Nach einem Doppelschlag von Metin Cimen (28.) und Bayram Sener (30.) war das Spiel bereits vorzeitig entschieden. Zwar hatte Erdogan Acar im zweiten Durchgang noch einen sehenswerten Pfostentreffer zu verbuchen, doch sein erster Saisontreffer ist dem Ausnahme-Goalgetter bislang noch vergönnt geblieben. Auch Micky Wollitz konnte nach einjähriger Fußballabstinenz sein Comeback in den letzten zehn Minuten feiern. Lüdenhausen hatte während der gesamten Begegnung nicht eine einzige Torchance, sodass der Auftaktsieg für die Nethedörfler vollends in Ordnung ging.
TuS Erkeln: N.Acar, Cimen, Beineke, Rampe (40.Iwaniuk), Schmitz, Koch, Steiner (80.Wollitz), Sener, Hartmann, E.Acar, Schimmelfeder
Tore für Erkeln: Metin Cimen, Bayram Sener
22.09.2002
SSV Oesterholz - TuS Erkeln 4:1 (2:1)
»So etwas habe ich noch nicht erlebt«, fand TuS-Coach Micky Wollitz nach dem Abpfiff kaum Worte für die desolate Leistung seiner Schützlinge. Dem frühen Führungstreffer von Bayram Sener (12.) folgten zwei individuelle Fehler, die die Gastgeber prompt in zwei Tore ummünzen konnten. »Wir hatten das Spiel bis dahin im Griff«, verstand Wollitz die Welt nicht mehr. Auch nach dem Seitenwechsel war keine Besserung mehr in Sicht. Oesterholz konnte sogar noch weiter erhöhen. »Noch nicht einmal Kreisliga-C-Format«, äußerte Wollitz seine Enttäuschung über die Mannschaftsleistung. Diese zweite Niederlage macht eines deutlich: Allen Expertentipps zum Trotz sind die Nethedörfler nun vom Aufstieg weit entfernt.
Tor für Erkeln: Bayram Sener
20.10.2002
Erkeln wieder im Rennen
Nach unerwarteten Punktverlusten der Spitzengruppe ist der TuS Erkeln nun der große Gewinner des Spieltags. Mit 3:2 bezwang die Wollitz-Elf Titelaspirant SuS Lage und kann nun wieder ein Wörtchen in der Spitzengruppe mitreden. Nachdem die Nethedörfler in der 24.Minute durch Erdogan Acar in Führung gingen, kippte das Spiel zunächst im zweiten Durchgang. Nach unnötigem Platzverweis von Boris Hartmann ging Lage durch einen Doppelschlag in der 49.und 53.Minute in Führung. Erst nach einem Platzverweis für die Gastgeber kam der TuS wieder ins Spiel und glich aus. Erdogan Acar war diesmal per Elfmeter erfolgreich. In der 78.Minute erzielte dann Bayram Sener den entscheidenen Siegtreffer. »Insgesamt ist der Sieg verdient«, resümierte TuS-Coach Micky Wollitz und freut sich nun auf das Spitzenspiel am kommenden Sonntag. Erkeln empfängt dann Spitzenreiter FC Nieheim und kann weiter Boden gut machen.
TuS Erkeln: Rüther, Iwaniuk, Hartmann, Koch, Riemer, Schmitz, Wagiel, Schimmelfeder (54.Steiner), Cimen (63.Beineke), Sener, Acar
Tore für Erkeln: Erdogan Acar(2), Bayram Sener
Fußball 1.Mannschaft
Artikel v. 02.12.2002
TuS mit Fortuna verbündet
Bezirksliga: TuS Erkeln - SV Brenkhausen/Bosseborn 2:1 (2:0)
von Marco Fenske (Text und Foto)
Erkeln [WB). Was bei der Tabellensituation zunächst sehr eindeutig schien, sollte letztlich ein überaus spannendes Bezirksliga-Derby werden. Spitzenteam TuS Erkeln konnte sich zwar am Ende wie erwartet gegen Abstiegskandidat SV Brenkhausen durchsetzen, jedoch lediglich weil die Nethedörfler am gestrigen Sonntag Glücksgöttin Fortuna auf ihrer Seite gehabt haben. Mit 2:1 schickte die Wollitz-Elf den SVB zurück auf die frustrierende Heimreise. Der Gast hatte sich teuer verkauft, wurde dafür aber nicht belohnt.
Die Gäste aus Brenkhausen erwischten den eindeutig besseren Start, vergaben jedoch durch Christian Groppe und Frank Spieker zwei aussichtsreiche Tormöglichkeiten. 20 Minuten waren schon gespielt, als die Gastgeber den ersten zwingenden Angriff einleiten konnten. Nachdem Erdogan Acar im Strafraum von den Beinen geholt wurde und den fälligen Elfmeter selbst zum 1:0 verwandelte, war der Spielverlauf zunächst auf den Kopf gestellt. Während sich TuS-Vorsitzender Dieter Multhaupt über die Richtigkeit der Elfmeterentscheidung kein Urteil erlauben wollte, wetterte SVB-Spielertrainer Heinz von Kölln: »Das war niemals ein Foul.« Auch in der Folgezeit plätscherte die Begegnung nur vor sich hin. Bis zur 43.Minute. Zum psychologisch besten Zeitpunkt konnte Metin Cimen nach Sener-Vorarbeit auf 2:0 erhöhen. Christian Stein war in dieser Szene nicht im Bilde und verlor den entscheidenden Zweikampf gegen Cimen.
Trotz 2:0-Führung erinnerte sich Multhaupt bereits in der Halbzeit an die Partie gegen den SV Dringenberg, wo der TuS ebenfalls eine 2:0-Führung leichtfertig verschenkte und man letztlich die Punkte teilen musste. Multhaupt sollte im Laufe des zweiten Durchgangs noch des öfteren an diese denkwürdige Begegnung erinnert werden.
Heinz von Kölln leitete in der 59.Minute mit einer ausgelassenen Großchance die SVB-Druckphase ein. Erst drei Minuten nach seiner Einwechslung foulte TuS-Akteur Boris Hartmann Heinz von Kölln derart ungestüm, dass der Schiedsrichter prompt auf den Elfmeterpunkt zeigte. Coach von Kölln übernahm jetzt selbst Verantwortung und scheiterte. Seinen harmlos geschossenen Elfmeter konnte TuS-Keeper Rüther parieren. Hans-Jörg Koch war zuvor noch mit der Ampelkarte des Feldes verwiesen worden. »Kocher« hatte in Durchgang eins zunächst seinen Gegenspieler geschubst, um bei der Elfmeterentscheidung seinen Gegenspieler zu beleidigen. »Was soll man zu so viel Dummheit noch sagen«, ärgerte sich Spielertrainer Micky Wollitz noch nach dem Abpfiff.
Nur zwei Minuten nach dem verschossenen Elfer rollte bereits der nächste SVB-Angriff: Die maßgeschneiderte Flanke von Christian Groppe verwertete Stefan Spieker per Kopf zum 1:2-Anschlusstreffer (66.). Der Jubel war jedoch nur von kurzer Dauer, direkt nach Wiederanpfiff wurde auch Spieker nach wiederholtem Foulspiel des Feldes verwiesen.
Doch trotz der erneuten zahlenmäßigen Ausgeglichenheit kam der SVB weiter zu seinen Chancen. Sebastian Schwedhelm vergab aus drei Metern völlig frei stehend (72.), um nur die beste Möglichkeit der Schlussoffensive zu erwähnen. »Das ist jede Woche das Gleiche«, weiß auch von Kölln um das große Manko der zahlreich vergebenen Chancen. Auch sein Gegenüber Micky Wollitz war mit dem Spiel seiner Elf alles andere als zufrieden: »Nach meiner Auswechslung war keine Ordnung mehr auf dem Platz.«
TuS Erkeln: Rüther, Schmitz, Cimen, Riemer, Wollitz (61.Hartmann), Wagiel, Koch, Schimmelfeder, Iwaniuk, Acar, Sener
SV Brenkhausen: Reede, Schwedhelm, F.Spieker, Brune, Wöstefeld, Mönnekes (74.Streicher), Schoppmeier, Groppe, Stein (46.Braune), von Kölln, St.Spieker
Tore für Erkeln: Erdogan Acar, Metin Cimen
Fußball 1.Mannschaft
Artikel v. 14.10.2002
Fußball-Bezirksiiga-Derby: TuS Erkeln - TIG Brakel 3:2 (0:0)
von Marco Fenske (Text und Foto)
Erkeln (WB). Wenn der TuS Erkeln auf die gerade einmal vier Kilometer entfernt beheimatete TIG Brakel trifft, sind Spannung, Hektik und Kuriositäten vorprogrammiert. Auch in diesem Jahr ließ es das Stadtderby der ganz besonderen Art an Nichts vermissen: Am Ende siegten die Platzherren knapp mit 3:2-Toren und beendeten somit ihre Negativserie von vier sieglosen Spielen in Folge. Bei TIG hingegen sieht die Welt derzeit alles andere als rosig aus, mit nur sieben Zählern stecken die Türken mitten im Abstiegskampf.
Doch von einem »normalen Fußballspiel« konnte hier keine Rede sein. Nachdem im ersten Durchgang von der oft zitierten Derbystimmung noch nichts zu sehen war, kamen die Zuschauer erst in der zweiten Halbzeit vollends auf ihre Kosten. TIG-Stürmer Volkan Deniz stand zuerst im Mittelpunkt des Geschehens. Ohne jegliche Bedrängnis spielte Deniz das Leder im eigenen Strafraum derart ungeschickt mit der Hand, dass Schiedsrichter Rentner (TuS Sennelager) sofort auf den Punkt zeigte. Ralf Schmitz verwandelte sicher zur 1:0-Führung. »So eine Dummheit«, schüttelte TIG-Spielertrainer Saban Cet nach der Partie noch immer den Kopf über den Aussetzer seines Youngsters.
Es sollte letztlich nicht der einzige Strafstoß bleiben, insgesamt zeigte Rentner noch drei weitere Male auf den Elfmeterpunkt. Bayram Sener verwandelte den Nächsten in der 72.Minute sicher zum 2:0 - die Vorentscheidung? TuS-Ersatzkeeper Namik Acar, der für den erkrankten Thomas Rüther in die Bresche sprang, sollte es nur 28 Sekunden später erneut spannend machen. Acar unterhielt sich beim Anstoß außerhalb seines Kastens so angeregt mit den türkischen Zuschauern, dass Yakup Gülünay leichtes Spiel hatte. Mit einem platzierten 35-Meter-Hammer markierte Gülünay den 1:2-Anschlusstreffer. Eine besondere Genugtuung für Gülünay, der in der vergangenen Saison noch seine Fußballschuhe für den TuS schnürte. »So etwas habe ich während meiner gesamten Laufbahn noch nicht erlebt«, konnte Co-Trainer Uwe Bakies, der den beruflich verhinderten Micky Wollitz an diesem Tag ersetzte, das Verhalten seines Schlussmanns nicht fassen.
Doch die Nethedörfler schienen keineswegs geschockt und legten nur fünf Zeigerumdrehungen wieder nach. Falk Schimmelfeder erzielte nach misslungener TIG-Abseitsfalle das 3:1. Nur zwei Minuten später der nächste Elfmeterpfiff - wieder für den TuS Erkeln.
Auch wenn TIG-Ersatzkeeper Ferhat Cigla diesmal gegen Falk Schimmelfeder parieren konnte, gab es für Saban Cet nun kein Halten mehr. Immer wieder richtete er böse Blicke in Richtung Schiedsrichter: »Wir wurden ganz klar verpfiffen«, schimpfte Cet nach der Begegnung. Doch auch die Gäste sollten noch einen Elfmeter zugesprochen bekommen.
Nach Foul von TuS-Keeper Namik Acar an Fatih Acar verkürzte Yakup Gülünay auf 2:3 und verlieh dem Spiel für die letzten Minuten somit noch einmal eine gehörige Portion Brisanz. Fast wäre sogar noch der Ausgleich gefallen, doch Gülünay und Acar scheiterten.
»Ein schlechtes Spiel gewonnen«, resümierte Bakies sichtlich erfreut über diesen Prestigerfolg, Weniger erfreulich hingegen waren die beidseitigen verbalen und körperlichen Auseinandersetzungen unmittelbar nach Abpfiff. So konnten Einige erst nach Minuten wieder beruhigt werden.
TuS Erkeln: N.Acar, Schmitz, Cimen (84.Kurt), Wagiel, Koch, Riemer, Steiner, Schimmelfeder, Hartmann, Sener, Iwaniuk
TIG Brakel: Cigla, Özdemir, Gökce, Akbayrak, Acar, Okur, Cet, Keles, Yalcin, Gülünay, Deniz (69.Kara)
Tore für Erkeln: Ralf Schmitz, Bayram Sener, Falk Schimmelfeder
Fußball 1.Mannschaft
Artikel v. 07.10.2002
Nethedörfler treten weiter auf der Stelle
Bezirksliga: TBV Lemgo - TuS Erkeln 2:2
Lemgo (fen). Der vor der Saison als Meisterschaftsaspirant gehandelte TuS Erkeln kann scheinbar nicht mehr gewinnen. Der letzte Sieg datierte am 9.September 2002, liegt nahezu schon einen Monat zurück. Damals entzauberten die Nethedörfler den TuS Willebadessen auf eigenem Platz mit 7:1-Toren. Doch mittlerweile hat sich das Blatt gewendet. Es ist nichts mehr zu sehen vom einst zelebrierten Zauberfußball. Gegen den TBV Lemgo setzte es nur ein 2:2.
Dabei fing wieder einmal alles so verheißungsvoll an. Auf dem ungewohnten Kunstrasen ging die Wollitz-Elf zunächst durch Falk Schimmelfeder in Führung (18.). Eine Führung, die trotz Überlegenheit kurz vor der Pause noch kippen sollte. Per Distanzschuss glich der TBV in der 43.Minute aus. »Danach hatten wir unseren moralischen Tiefpunkt«, blickt Wollitz zurück.
So kam es, wie es kommen musste. Nach Abwehrfehler des seit einigen Spielen außer Form agierenden Hans-Jörg Koch folgte der 1:2-Rückstand für die Nethedörfler (64.). Wollitz reagierte, nahm Koch vom Feld und übernahm selbst Verantwortung - mit Erfolg. Wollitz bereitete den 2:2-Ausgleich vor. Radek Wagiel hatte in der 74.Minute erfolreich eingeschoben. »Eigentlich wollte ich nicht spielen«, sah Wollitz Handlungsbedarf.
Das einzige Trostpflaster für den TuS ist derzeit die gute Moral der Mannschaft. Genau wie gegen Warburg steckte Erkeln nach dem Rückstand nicht auf und erkämpfte sich zumindest noch ein Remis. Doch genügt das den Ansprüchen? Die Nethedörfler treten weiter auf der Stelle und entfernen sich immer mehr von der Spitzengruppe. Exakt zwölf Punkte Rückstand hat der TuS bereits auf Spitzenreiter FC Nieheim. Das Aus aller insgeheim geträumten Aufstiegsträume?
»Man sollte jetzt nicht alles zu schwarz malen. Im Fußball geht das ganz schnell«, setzt der erfahrene Wollitz auf den Faktor Zeit. Worin liegen die Gründe für diese Negativserie (vier Spiele, kein Sieg)? Der Ausfall von Goalgetter Erdogan Acar bereitet den TuS-Verantwortlichen wesentlich mehr Kopfschmerzen als zunächst erwartet. Ohne ihn fehlt Erkeln einfach der zwingende Zug zum Tor. Auch die übrigen Offensivakteure wie Bayram Sener, die von Acar profitieren, hängen seit seiner Rot-Sperre laut Wollitz »in der Luft«.
TuS Erkeln: Rüther, Koch (68.Wollitz), Riemer, Iwaniuk, Schmitz, Schimmelfeder, Sener, Steiner, Cimen, Wagiel, Hartmann
Tore für Erkeln: Falk Schimmelfeder, Radoslaw Wagiel
Fußball 1.Mannschaft
Artikel v. 30.09.2002
BZ-Liga: TuS Erkeln - SF Warburg 1:1
Erkeln(fen). Lange Zeit einem 0:1-Rückstand hinterher gelaufen, klappte es zwei Minuten vor dem Schlusspfiff doch noch. Spielertrainer Micky Wollitz nahm das Heft selbst in die Hand und verwandelte einen indirekten Freistoß zum verdienten Ausgleich. Dennoch nur verhaltene Freude auf Seiten des TuS, waren die Nethedörfler doch über 90 Minuten die feldüberlegene Mannschaft.
Und dennoch spielte der favorisierte TuS immens unter seinen Möglichkeiten: Abspielfehler, Missverständnisse, Unkonzentriertheiten und mangelnder Zug zum Tor.
Dieses Auftreten ist einer Spitzenmannschaft einfach nicht würdig.
Insbesondere Hans-Jörg Koch, bekannt als einer der Zuverlässigsten seiner Zunft, konnte an diesem Tag nur durch individuelle Fehler auf sich aufmerksam machen. »Es ist wie verhext«, erklärte Micky Wollitz noch unter der Woche.
Eine Aussage, die sich auch gestern wieder bewahrheitete. »Wir waren zu nervös, den Spielern steckte immer noch das 1:4 in den Köpfen«, gab Wollitz, der an diesem Tag wieder selbst seine Fußballschuhe schnürte, erste Erklärungsversuche. Sein Trainerkollege Jürgen Voss, mit dem er einst zusammen bei der SpVg Brakel in der Oberliga kickte, war mit dem Remis zufrieden: »Auch wenn es unglücklich ist, in der letzten Minute noch so ein dummes Gegentor zu kassieren.« Recht hat er.
Libero David Flore springt der Ball unglücklich ans Schienbein, Keeper Steven Lippert nimmt ihn in die Hand. Eine unabsichtliche Rückgabe, die zum Ausgleich führte.
Zuvor hatte Uwe Brechtken nach wiederholtem Foulspiel die Ampelkarte gesehen (82.). Lippert konnte es auch nach dem Schlusspfiff noch nicht fassen, stürmte auf den Schiedsrichter los und konnte nur durch drei Mitspieler beruhigt werden.
»Eine Konzessionsentscheidung«, weiß auch Micky Wollitz, dass der vorausgegangene Gäste-Treffer aus abseitsverdächtiger Position erzielt wurde, Alexander Iltner lief auf und davon und vollendete zum 1:0. Eine schmeichelhafte Führung, die wenig später noch kippen sollte. »Auswärts einen Punkt, geholt, das ist in Ordnung«, resümierte Jürgen Voss.
Bleibt nur noch die verbale Entgleisung seines Torhüters. Jetzt muss abgewartet werden, ob der Schiedsrichter einen Sonderbericht angefertigt hat.
TuS Erkeln: Rüther, Schmitz, Cimen, Wagiel, Wollitz, Koch, Steiner, Schimmelfeder, Hartmann, Iwaniuk, Sener
Spfr. Warburg: Lippert, Arendes, Voss, Klein, Flore, Brechtken, Manske, Schirbel, Pommerenke, Iltner, Waldeier
Torschütze für Erkeln: Micky Wollitz
Fußball 1.Mannschaft
Artikel v. 15.09.2002
Berzirksliga: TuS Erkeln - SV Dringenberg 2:2 (1:0)
Erkeln (fen). Bezirksliga-Spitzenteam TuS Erkeln ist in dieser Saison bereits zum zweiten Mal auf eigenem Platz gestolpert. Gegen die kämpferisch starken Dringenberger kamen die Nethedörfler nicht über ein 2:2-Remis hinaus - obwohl sie bis zur 84.Minute 2:0 führten. SVD-Trainer Burkhard Sarrazin war nach 90 Minuten hochzufrieden: »Wir haben uns diesen Punkt redlich erkämpft.« Sein Gegenüber Michael Wollitz hingegen war nach dem Schlusspfiff völlig konsterniert, konnte noch gar nicht glauben, was sich in den letzten Minuten vor seinen Augen abgespielt hatte und rang nach Erklärungen: »Wir sind selbst Schuld. So einen schwachen Gegner muss man schlagen.«
Favorit Erkeln dominierte von der ersten Minute das Spielgeschehen und wurde kurz vor der Pause dafür auch belohnt. Neuzugang Bayram Sener erzielte das 1:0. Eine besondere Genugtuung für Sener, hatte er doch bereits nach neun Minuten einen Foulelfmeter leichtfertig verschossen. Nach dem Seitenwechsel ergab sich zunächst das gleiche Bild. Dringenberg konnte lediglich mit hoher Einsatzbereitschaft dagegenhalten. So war es nach 63 Minuten erneut der quirlige Sener, der den zweiten TuS-Treffer markierte. Nach sehenswerter Vorarbeit von Youngster Boris Hartmann, der sich gleich gegen drei Gegenspieler durchsetzte, brauchte Sener nur noch einzuköpfen - ein Traumtor.
Für die Gastgeber schien alles nach Plan zu laufen. Auch als Bekim Majic nach 69 Minuten wegen einer Tätlichkeit des Feldes verwiesen wurde, schien die Begegnung bereits entschieden. Bis zur 77.Spielminute. Erdogan Acar, der sich über eine Entscheidung des Referees ereiferte und den Ball wegschoss, sah erst gelb und nach weiteren wenig schmeichelhaften Bemerkungen dunkelrot.
Sieben Minuten später nahm das TuS-Übel dann weiter seinen Lauf. Detlef Bannenberg war aus zwei Metern zur Stelle und verkürzte per Flachschuss auf 1:2. Hektik, Nervosität und Unruhe machten nun die Runde, Erinnerungen an die Heimpleite gegen den TuS Sonneborn kamen bei den Spielern wieder hoch. Und so kam es, wie es kommen musste. SVD-Libero Hendrik Auge stieg beim Eckball am höchsten (89.) und markierte den viel umjubelten 2:2-Ausgleich. Dabei hätte Bayram Sener das Spiel eine Minute zuvor entscheiden können, doch aus wenigen Metern schoss die tragische Spielfigur knapp am Kasten vorbei. »Das ist unfassbar, da kann ich von außen auch nicht mehr helfen«, verstand Wollitz nach Abpfiff die Welt nicht mehr.
TuS Erkeln: Rüther, Wagiel, Cimen, Rampe, Koch, Riemer, Kurt, Schimmelfeder, Hartmann, Acar, Sener
SV Dringenberg: Kratochwil, Müller, Hake, Hentschel, Auge, Wileschek (64.Biermann), Majic, Heinemann (71.Pellicciotta), Bannenberg, Hoppe, Dvorani
Tore für Erkeln: Bayram Sener(2)
Fußball 1.Mannschaft
Artikel v. 26.08.2002
Bezirksliga: TuS Erkeln - TuS Sonneborn 0:1 (0:1)
Erkeln (fen). Der von vielen Mannschaften als Meisterschaftsfavorit gehandelte TuS Erkeln musste gleich am zweiten Spieltag den ersten Rückschlag hinnehmen. Mit 0:1 unterlag die Wollitz-Elf dem TuS Sonneborn. »Wir waren einfach zu schwache, ließ Co-Trainer Uwe Bakies keine Entschuldigungen gelten. Sebastian Chrobok erzielte in der 17.Spielminute den entscheidenen Treffer des Tages. Bei den Nethedörflern, die auf sechs Akteure verzichten mussten, läuft noch längst nicht alles rund.
Dabei hatten die Gastgeber bereits in Durchgang eins genug Torchancen, um das Spiel zu ihren Gunsten zu entscheiden. Micky Wollitz köpft an den Pfosten (1.), Erdogan Acar trifft aus wenigen Metern nur die Latte (12.) und Falk Schimmelfeder fand völlig freistehend seinen Meister im Gäste-Keeper Daniel Deppe (26.). Doch wer seine Chancen nicht nutzt, wird einer alten Fußballweisheit nach bestraft. So auch gestern geschehen. Einen Konter schloss Gäste-Goalgetter Sebastian Chrobok mustergültig zum 1:0 ab. Verkehrte Welt im Nethedorf.
»Jetzt spielen wir auf unser Tor«, kündigte Fußballobmann Werner Kurtz in der Halbzeit einen verheißungsvollen Sturmlauf für den zweiten Durchgang an.Diesen bekamen die knapp 150 Zuschauer auch zu sehen, allerdings mit dem gleichen Ergebnis wie zuvor. Klare Feldüberlegenheit, stärkere Kondition und bessere Technik sollten jedoch letztlich nicht für den Sieg bürgen. Die Gastgeber fanden einfach kein probates Mittel, um die Abwehr zu knacken und endlich den erlösenden 1:1 Ausgleich zu erzielen. Immer wieder erstickten die Angriffe an der Strafraumgrenze. Mit zu vielen Abstimmungsproblemen und Unkonzentriertheiten machte sich die Wollitz-Elf das Leben selbst unnötig schwer. »Wieviel Aufwand wollen wir eigentlich noch betreiben?«, fluchte der Spielertrainer in der 83.Minute über die ungeschickt wirkenden Angriffsbemühungen seiner Truppe.
Auch Goalgetter Erdogan Acar, der in der vergangenen Spielzeit die Liga mit stattlichen 27 Toren verzauberte, hat seine Form noch nicht gefunden. In zwei Spielen scheiterte der technisch versierte Stürmer zwei Mal am Aluminium. »Der richtige Zug zum Tor fehlt ihm bis jetzt noch. Außerdem hat er noch vier Kilo Übergewicht«, so Co-Trainer Uwe Bakies über den Ausnahmefußballer. »In der vergangenen Saison hätte Erdogan so ein Spiel noch ganz alleine umgedreht«, erinnert sich Bakies. An der fehlenden Spritzigkeit wird in den kommenden Wochen weiter intensiv gearbeitet, sodass sich der TuS schon bald wieder auf tolle Acar-Tore freuen kann.
TuS Erkeln: Rüther, Schmitz, Cimen, Rampe, Wollitz, Riemer, Steiner (46.Iwaniuk), Schimmelfeder, Hartmann (65.Cetinkaya), Acar, Sener
Fußball 1.Mannschaft
Artikel v. 19.05.2002
Zusammenfassung einiger Spiele der 1.Mannschaft in der Bezirksliga Staffel 3 Rückrunde 2001/2002
Abschlußtabelle Saison 2001/2002
03.03.2002
SpVg Hagen/Hardissen - TuS Erkeln 2:3 (1:1)
Der TuS Erkeln bleibt weiter im Rennen um den Aufstieg in die Landesliga. Mit einem hart umkämpften 3:2 setzte sich der Aufsteiger bei der SpVg Hagen-Hardissen durch. Die Treffer erzielten Falk Schimmelfeder, Erdogan Acar und Waldemar Pasternok.
Auf dem aufgeweichten Aschenplatz in Lage ergriffen die Gäste sofort die Initiative. Nach 15 Minuten wurde Hans-Jörg Koch im Strafraum gefoult. Den fälligen Elfmeter verwandelte Falk Schimmelfeder zur 1:0-Führung. Sieben Minuten später glichen die Gastgeber durch ein »Zufallsprodukt« zum 1:1-Pausenstand aus. Zehn Minuten nach der Pause setzte Spielmacher Erdogan Acar zu einem schönen Alleingang an. Er brach auf der rechten Seite durch und schloss mit einem knallharten Schuss ins lange Eck zur 2:1-Führung ab. Ein herrlicher Treffer. Nach 75 Minuten nahm Waldemar Pasternok einen Freistoß von Erdogan Acar auf und schob den Ball unhaltbar zum 3:1 in die Maschen. Die SpVg Hagen-Hardissen setzte jetzt alles auf eine Karte und verkürzte in der 80.Minute noch einmal auf 2:3. In der spannenden Schlussphase rettete Erkelns Keeper Thomas Rüther mit zwei schönen Paraden dem TuS Erkeln den zweiten Auswärtssieg in Folge.
Spielertrainer Waldemar Pasternok war am Ende hoch zufrieden: »Darius Steiner und Erdogan Acar mussten zwar angeschlagen in die Partie gehen. Ich bin natürlich glücklich, dass wir drei wichtige Punkte eingefahren haben. In der Schlussphase waren die Gastgeber dem Ausgleich doch sehr nahe.«
TuS Erkeln: Rüther, Hartmann, Rampe, Cimen, Koch, Tali (80.Löhr), Steiner, Pasternok, Acar, Schimmelfeder, Perzyna
Tore für Erkeln: Falk Schimmelfeder, Erdogan Acar, Waldemar Pasternok
14.04.2002
TuS Horn/Bad Meinberg - TuS Erkeln 3:1
Die Luft scheint raus zu sein beim ambitionierten Aufsteiger von der Nethe. Auch in Horn mussten sich Spielertrainer Waldemar Pasternok und der TuS Erkeln geschlagen geben. Yakup Gülünay war der Schütze des Erkelner Ehrentreffers.
Mit einer 3:1-Niederlage im Gepäck reiste der TuS Erkeln von seinem Auswärtsauftritt beim TuS Horn zurück. »Es war einfach nicht mehr drin, wir haben verdient verloren«, redete TuS-Spieltrainer nach dem Abpfiff nicht um den heißen Bei herum, die Luft scheint raus bei den Nethedörflern. Zum Spiel, in das die Gäste eigentlich nie richtig fanden und wo sie besonders in der ersten Halbzeit eine schlechte Leistung boten. Die 1:0-Pausenführung für Horn war jedenfalls mehr als verdient. Es folgte in Hälfte zwei das 2:0 für die Hausherren, ehe es etwas turbulent zuging, als erst Horn und dann Erkeln jeweils einen Elfmeter verschossen. in der 80.Minute dann der Anschlusstreffer durch Gülünay, der noch einmal Hoffnung auf einen Auswärtspunkt aufkeimen ließ. Kurz vor dem Ende folgte allerdings die Entscheidung zu Gunsten Horns, die einen Konter erfolgreich abschlossen und mit dem Sieg gegen Erkeln in der Tabelle vorbeiziehen.
TuS Erkeln: N.Acar, Sagel (82.E.Acar), Riemer, Beyermann, Hartmann (78.Leifeld), Steiner, Rampe, Pasternok, Cimen (60.Beineke), Schimmelfeder, Gülünay
Tor für Erkeln: Yakup Gülünay
17.04.2002
TuS Erkeln - SuS Lage 2:2
»Bei unserer langen Verletztenliste müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein sein«, resümierte Erkelns Spielertrainer Waldemar Pasnternok der Partie. Die zwei Tore von Top-Torjäger Erdogan Acar reichten dem Aufsteiger nicht, um drei Punkte in Erkeln behalten zu können. Wenn aus dem Spiel heraus bei den Gästen aus Lage nicht viel zusammenlief, hatten sie mit John Matthews an diesem Tag doch einen sicheren Elfmeterschützen in ihren Reihen. Zwei Mal gewann er das Duell vom Elfmeter-Punkt aus gegen Erkelns Schlussmann Namik Acar. Einen weiteren Ausfall muss der TuS verkraften. Marc Beineke wurde mit Verdacht auf Gehirnerschütterung ins Krankenhaus eingeliefert, befindet sich aber schon wieder auf dem Wege der Besserung.
TuS Erkeln: N.Acar, Sagel, Rampe, Beyermann, Tali, Steiner, Pasternok, Beineke (Leifeld), Schimmelfeder, E.Acar (Minne), Giefers
Tore für Erkeln: Erdogan Acar(2)
28.04.2002
VfL Lüerdissen - TuS Erkeln 2:3
Bezirksligist TuS Erkeln konnte sein Auswärtsspiel beim VfL Lüerdissen nach drei Toren von Yakup Gülünay mit 3:2 gewinnen. »Ich bin stolz, dass wir mit unserem schmalen Kader so gute Leistungen erzielen. Vor allem Yakup Gülünay hat eine ganz hervorragende Vorstellung gezeigt«, erklärte Spielertrainer Waldemar Pasternok kurz nach der Partie. Auf schwer bespielbarem Boden gingen die Lüerdisser nach 13 Minuten mit 1:0 in Führung. Zwei Minuten später gab es eine herrliche Kombination zwischen Waldemar Pasternok und Acar, die Yakup Gülünay zum 1:1 abschloss. Damit ging es in die Pause. In der 60.Minute brachte erneut Gülünay den TuS Erkeln mit 2:1 in Front. Zwei Minuten später glichen die Gastgeber aber zum 2:2 aus. Zehn Minuten vor Schluss erzielte schließlich Gülünay den dritten Treffer und setzte den Schlusspunkt zum 3:2-Sieg.
TuS Erkeln: N.Acar, Hartmann, Beyermenn (60.Tali), Riemer, Rampe, Steiner, Pasternok, Cimen, Giefers, E.Acar, Gülünay
Tore für Erkeln: Yakup Gülünay(3)
30.04.2002
TuS Erkeln - VfB Beverungen 0:2 (0:1)
14.05.2002
TuS Erkeln - TuS Sonneborn 2:1 (0:0)
Tore für Erkeln: Falk Schimmelfeder, Yakup Gülünay
18.05.2002
TuS Erkeln - TBV Lemgo 7:0 (3:0)
Waldemar Pasternok und Co. boten den heimischen Fans zum Saisonabschluss noch mal ein richtiges Torfestival. Allerdings präsentierte sich der Gegner alles andere als bezirksligareif, wirkte lust- und auch planlos. Falk Schimmelfeder eröffnete den Torreigen. Sogar Erkelns Schlussmann Thomas Rüther trug sich in die Torjägerliste ein, in der 25.Minute verwandelte die Nummer Eins einen Foulelfmeter. Anschließend begann der große Auftritt des Erdogan Acar, der vor dem Spiel bereits 27 Saisontreffer vorzuweisen hatte und die magische »30er«-Grenze unbedingt noch erreichen wollte. Erst besorgte er kurz vor dem Pausentee das 3:0, bevor ihm in Halbzeit zwei ein lupenreiner Hattrick (46./70./78.) gelang. Marc Beineke setzte den Schlusspunkt zum 7:0.
TuS Erkeln: Rüther, Riemer (61.Koch), Cimen (71.Wagiel), Rampe, Hartmann, Beineke, Steiner, Pasternok, Acar, Schimmelfeder, Perzyna
Tore für Erkeln: Erdogan Acar(4), Falk Schimmelfeder, Thomas Rüther, Marc Beineke
Fußball 1.Mannschaft
Artikel v. 08.04.2002
Drei Platzverweise gegen den TuS
Fußball-Bezirksliga: TuS Erkeln - FC Nieheim 0:2 (0:1)
Erkeln (fen). Der Aufstiegszug rollt in Nieheim weiterhin auf vollen Touren. Mit 2:0 siegten Weberstädter beim direkten Bezirksliga-Konkurrenten TuS Erkeln und verteidigten damit die am vergangenen Donnerstag erkämpfte Tabellenführung. Als zusätzlichen Bonus kommt dem FCN zugute, dass sie von allen Spitzenteams der Liga bislang die wenigsten Begegnungen gespielt haben. Die Aufstiegsfrage schein so gut wie entschieden und dennoch wiegelt Trainer Torsten Schwierzke ab: »Wir müssen die Kirche im Dorf lassen, es sind noch so viele Spiele zu spielen.«
Nach dem Abpfiff feierten die FCN-Akteure und die Fans diesen Sieg jedoch schon wie den Aufstieg. Auch Torsten Schwierzke wurde von den mitgereisten Fans ausgelassen gefeiert. Für Aufsteiger Erkeln hingegen sollte es das wohl gewesen sein. Zwar haben die Nethedörfler nur einen Punkt Rückstand, aber schon drei Spiele mehr absolviert.
Und dennoch sitzt der Frust beim TuS Erkeln ziemlich tief. »So einen schlechten Schiedsrichter habe ich noch nicht gesehen, das ist eine Frechheit«, schüttelte Spielertrainer Pasternok nur den Kopf. Kurz vor der Pause stand der Mann in Schwarz das erste Mal im Mittelpunkt des Geschehens. Nach einem Foulspiel von Perzyna zückte Helmut Krause zum Entsetzten der TuS-Anhänger prompt den roten Karton. »Das war niemals rot«, stand Pasternok mit seiner Meinung nich allein da.
Zu diesem Zeitpunkt lagen die Nethedörfler bereits mit 0:1 in Rückstand. Einen maßgeschneiderten Eckball von Jürgen Schwarze verwerte Maik Ibsch in der 31.Minute zur vielumjubelten und auch verdienten Führung.
In der 55.Minute stand dann »Schiri« Krause wieder im Mittelpunkt. Er schickte Spielertrainer Waldemar Pasternok wegen wiederholten Foulspiels mit gelb-rot vorzeitig unter die Dusche. Drei Minuten später sorgte Oliver Tölle nach einem Alleingang und erfolgreichem Torabschluss für das 2:0 und die Vorentscheidung. Nieheim ließ nun Ball und Gegner laufen.
Zum Ärger einiger zahlender Zuschauer spielten sie nun locker die Zeit herunter und ließen nichts mehr anbrennen. »Das war Absicht, es kommen noch einige Spiele auf uns zu«, erklärte Schwierzke.
Als dann Falk Schimmelfeder in der 81.Minute wegen Meckerns auch noch die gelb-rote Karte sah, kochte die Stimmung fast über. Schimmelfeder war zuvor von Klobusch ungeahndet von den Beinen geholt worden. Doch die Niederlage allein am Schiedsrichter festzumachen, wäre falsch, denn auch in Halbzeit eins machte Erkeln zu wenig Druck, um so ein Spiel zu gewinnen.
TuS Erkeln: N.Acar, Riemer, Cimen, Rampe, Koch (60.Beineke), Hartmann, Steiner, Schimmelfeder, E.Acar (38.Gülünay), Pasternok, Perzyna
FC Nieheim: Thiel, Issa, Brandt, Tölle, Koch, Thiemann (20.Klassen), Lange, Schwarze, Ibsch (81.Pollmann), Otte (53.Klobusch), von Heesen
Fußball 1.Mannschaft
Artikel v. 02.04.2002
Fußball-Bezirksliga: TuS Ovenhausen - TuS Erkeln 1:1 (1:0)
Ovenhausen (fen). »Wir haben richtig schlecht gespielt«, ärgerte sich Erkelns Spielertrainer Waldemar Pasternok noch lange Zeit nach Abpfiff über die miserable Leistung seines Teams. »Deshalb haben wir den Sieg am Ende auch absolut nicht verdient«, so Pasternok weiter. Auch sein Gegenüber Norbert Dölitzsch, der sich aufgrund einer Verletzung das Spielgeschehen nur vom Spielfeldrand aus ansehen konnte, ärgerte sich über den Punktverlust gegen den Aufstiegsaspiranten. »Unentschieden helfen im Abstiegskampf kaum weiter, die Konkurrenz schläft auch nicht«, so der Ex-Profi.
Zwei Trainer, eine Meinung. Und dennoch ist die Ausgangssituation bei beiden Mannschaften unterschiedlicher, wie sie es mehr nicht sein könnte. Während Aufsteiger Erkeln in den Genuss gekommen ist, sogar um den Aufstieg in die Landesliga mitzuspielen, kämpft Ovenhausen Wochenende für Wochenende um den Ligaverbleib. Von dieser Klassifizierung war jedoch in der ersten Halbzeit des Derbys überhaupt nichts zu sehen.
Der TuS Ovenhausen trat selbstbewusst und engagiert auf und bestimmte über weite Strecken das Spiel. Erkeln hingegen fand keinen richtigen Bezug zur Begegnung. Zu viele Unstimmigkeiten und Unachtsamkeiten machten einen Spielfluss schier unmöglich.
Nach 17 gespielten Minuten gingen die Gastgeber dann auch verdient in Führung. Nils Bahmann nahm sich aus 17 Metern ein Herz und zog blitzsauber ab. TuS-Keeper Namik Acar hatte keine Chance, den noch abgefälschten Ball zu halten.
Auch in der Folgezeit bestimmten die Gastgeber das Spiel und attackierten die Nethedörfler bereits geschickt im Mittelfeld, jedoch ohne sich Torchancen herauszuarbeiten. Das sollte sich auch nach dem Seitenwechsel nicht ändern. Das Spiel »plätscherte« so vor sich hin. Torraum- und Strafraumszenen waren im Grubestadion absolute Mangelware. Bis zur 78.Spielminute. Spielertrainer Waldemar Pasternok nahm das Heft nach einem unnötigen Ballverlust der Hausherren nun selbst in Hand, startete einen sehenswerten Sololauf und zog aus 20 Metern unhaltbar für Keeper Oliver Tappe ab. »Wir hatten genug Zeit, ihn zu stören«, ärgerte sich Norbert Dölitzsch noch lange Zeit nach Abpfiff über den vermeidbaren Gegentreffer. Das sollte es dann auch gewesen sein. »In jedem Spiel muss ich eine andere Mannschaft aufs Spielfeld schicken«, ist Pasternok mit der dünnen Personaldecke unzufrieden.
Auch am gestrigen Sonntag musste der Coach mächtig improvisieren. Gerade einmal zwölf Spieler standen Erkeln zur Verfügung, Verteidiger Alexander Rampe musste in den Sturm rücken. Das Loch im Mittelfeld wurde durch Hasan Tali, der normal in der zweiten Mannschaft agiert, gestopft werden. Tali bestritt sein erstes Spiel in der Bezirksliga und agierte dementsprechend nervös.
Der Aufstiegszug ist jedoch noch nicht ganz abgefahren. Am kommenden Wochenende haben die Grün-Weißen die einmalige Gelegenheit im »Sechs-Punkte-Spiel« gegen Spitzenreiter FC Nieheim Boden gut zu machen. Das wird wohl die letzte Gelegenheit für den TuS, das Ticket in die Landesliga doch noch zu lösen. »Wir wären auch mit Platz drei zufrieden«, wiegelt Pasternok ab.
TuS Ovenhausen: Tappe, Hütte, Maßmann, Wetzler (2.Alexander), Kleine, Derwig (87.Gersch), Föst, Tebbe, Stroba, Bahmann (65.Kirchhoff), Reinhold
TuS Erkeln: N.Acar, Riemer, Cimen, Hartmann, Koch, Beineke, Steiner, Tali (70.Leifeld), Gülünay, Pasternok, Rampe
Torschütze für Erkeln: Waldemar Pasternok
Fußball 1.Mannschaft
Artikel v. 11.03.2002
Bezirksliga: TuS Erkeln bezwingt TuS Lüdenhausen mit 3:1
von Marco Fenske (Text und Foto)
Wer hätte das gedacht? Nach dem gestrigen 3:1-Heimsieg gegen den TuS Lüdenhausen mischt Aufsteiger TuS Erkeln ganz oben in der Tabelle mit. Den Nethedörflern, die in den vergangenen Wochen und Monaten von Sieg zu Sieg eilten, können plötzlich sogar die Spitzengruppe der Bezirksliga angreifen. Die gute Arbeit beim Aufsteiger trägt dicke Früchte. »Wir müssen aber auch realistisch bleiben. Ich denke nicht, dass wir um den Aufstieg: mitspielen«, wiegelt Fußballobman Werner Kurtz die sich plötzlich ergebenen Möglichkeiten ab. Dennoch sind sich einige Experten bereits jetzt sicher: »Mit dem TuS ist auf jeden Fall noch zu rechnen.«
Bezirksliga-Goalgetter Erdogan Acar hat erheblichen Anteil an der Erfolgsserie des Aufsteigers. Auch an diesem Tag überzeugte Acar auf ganzer Linie und war an allen drei Treffern maßgeblich beteiligt. Bereits nach 20 Minuten ließ der Ausnahmefußballer in Reihen des TuS das erste Mal sein Können aufblitzen. Kurze Drehung, platzierter 20-Meter-Hammer und schon stand es 1:0 für die Gastgeber, die an diesem Tag im ungewohnten roten Dress aufliefen. Es sollte nicht sein letzter Streich an diesem Tag bleiben.
Erkeln dominierte in Durchgang eins klar das Spielgeschehen und ließ den Gästen, die vom Ex-Brakeler Chrstian Arnold trainiert werden, keine Chance. Eine um Libero Christoph Hartmann gut organisierte Abwehr machte jegliche Angriffsbemühungen der Gäste im Ansatz zunichte. Der TuS Lüdenhausen, der immer wieder Spielertrainer Arnold suchte, fand einfach kein probates Mittel, die Abwehr zu »knacken«.
Doch dann die Schrecksekunde für den Aufsteiger von der Nethe: Einen eigentlich harmlos geschossenen Ball bekam TuS-Keeper Thomas Rüther unglücklich gegen den Zeigefinger und signalisierte sofort seine Auswechslung. Ersatztorwart Hamik Acar machte trotz seiner geringen Spielpraxis ein starkes Spiel und wird auch in den kommenden zwei Wochen zwischen den TuS-Pfosten stehen.
Nach dem Seitenwechsel erhöhte die Arnold-Elf aus Lüdenhausen zunehmend den Druck und wurde dafür auch in der 63.Minute belohnt. Marec Broschwig erzielte den verdienten 1:1-Ausgleich für den Tabellensiebten, der sich nun zunehmend mehr zurückzog und seine Aktivitäten auf das Kontern verlagerte.
Alle dachten bereits an ein Remis, da kam der agile Erdogan Acar in der 87.Minute im Strafraum zu Fall. Falk Schimmelfeder verwandelte sicher zum 2:1. Acar war es auch, der drei Zeigerumdrehungen später einen Konter -Libero Christian Arnold war mit nach vorn geeilt- clever abschloss und den 3:1-Schlusspunkt in einer trotz des schwierig bespielbaren Geläufs interessanten Partie setzte. »Wenn man oben steht, hat man nun einmal das nötige Quäntchen Glück«, erklärte ein erfreuter Kurtz nach dem Spiel. Bleibt nun nur doch die Aufstiegsfrage: Kann Erkeln seinen Sturmlauf fortsetzen? Wird der TuS doch noch die Spitzengruppe angreifen? Fragen über Fragen, die in den kommenden Spielen ganz nach der Weisheit »die Wahrheit liegt auf dem Platz« beantwortet werden.
TuS Erkeln: Rüther(36.Acar), Rampe, Cimen, Beyermann (68.Gülünay), Koch, Steiner, Hartmann, Schimmelfeder, E.Acar, Pasternok, Perzyna (74.Beineke)
Torschützen: Erdogan Acar(2), Falk Schimmelfeder
Fußball 1.Mannschaft
Artikel v. 03.12.2001
Bezirksliga: TuS Erkeln verliert 2:5 (2:3) beim TBV Lemgo
von Markus Wintermeyer
Lemgo Erkeln (mw). Der Aufwärtstrend des Bezirsligaufsteigers TuS Erkeln wurde gestern vorerst gestoppt. Auf dem Kunstrasenplatz in Lemgo mussten die Nethedörfler beim dort ansässigen TBV in eine 2:5-Niederlage einwilligen. Erdogan Acar und Yakup Gülünay trafen für den ambitionierten Aufsteiger, der mit etwas Glück einen Punkt hätte ergattern können.
Denn die Pasternok-Schützlinge erwischten einen Start nach Maß und gingen bereits nach einer Minute in Führung. Erdogan Acar hatte einen seiner gefürchteten Alleingänge gestartet und aus 16 Metern unhaltbar abgezogen. Fast im direkten Gegenzug allerdings der Ausgleich der Hausherren, die sich vom frühen Rückstand keineswegs geschockt zeigten. Spielertrainer Andreas Ridder war es selbst, der das Heft in die Hand nahm und Rüther im Gäste-Tor keine Chance ließ. 1:1 nach gerade einmal fünf gespielten Minuten, die Fans hofften auf ein torreiches Spiel, was es im weiteren Verlauf dann auch werden sollte.
Beide Mannschaften spielten weiter offensiv nach vorne, einzig und allein in der Chancenverwertung zeigten sich die Lemgoer cleverer. Erst Rudi Haas in Abstauber-Manier und in der 40. Minute Alexander Hafke nach einem Konter trafen zu einer beruhigenden Führung für den TBV, die jedoch nicht lange währen sollte. Kurz vor dem Pausentee stand Yakup Gülünay goldrichtig. Einen Pasternok-Distanz-Schuss konnte der Keeper der Hausherren nur abklatschen, direkt vor die Füße des TuS-Stürmers. Dieser hatte dann keine Mühe, zum 2:3-Anschlusstreffer einzuschieben. Ein wichtiges Tor, das den Gästen noch einmal zusätzliche Motivation für die zweite Halbzeit gab, die dann auch ganz dem TuS Erkeln gehörte.
Nur der Ausgleich sollte einfach nicht fallen. Weitere gute Mögglichkeiten wurden kläglich vergeben. Lemgo stand unter hohem Druck. Sechs Zeigerumdrehungen vor dem Ende aber die, endgültige Entscheidung. Die Erkelner Hinter-Mannschaft war mit aufgerückt, so dass Alexander Hafke auf einmal ab der Mittellinie freien Weg in Richtung Rüther-Gehäuse hatte. Ohne Probleme verwandelte der Stürmer des TBV zur Vorentscheidung. Weitere zwei Minuten später war es erneut Hafke, der mit seinem dritten Treffer den Endstand herstellte. Für Erkeln bleibt die Erkenntnis, dass für einen Spitzenplatz in der Bezirksliga die Abwehr verstärkt werden muss.
TuS Erkeln: Rüther, Hartmann, Rampe (50.Cimen), Wagiel, Steiner (70.Minne), Koch, Perzyna, Pasternok, Acar, Gülünay, Schimmelfeder
Tore für Erkeln: Erdogan Acar, Yakup Gülünay
Fußball 1.Mannschaft
Artikel v. 29.10.2001
Bezirksliga: TuS Erkeln - Horn-Bad Meinberg 3:0 (0:0)
Erkeln (kal) Der favorisierte Landesliga-Absteiger vom vergangenen Jahr konnte gestern im Bezirksligaspiel gegen die Schützlinge von Spielertrainer Waldemar Pasternok nicht gewinnen. Die Spieler aus dem Nethedorf konnten dagegen drei Punkte einfahren und haben sich damit im Mittelfeld der Bezirksliga etabliert. Der TuS hat die Niederlage vom Spiel gegen Nieheim gut verarbeitet.
Für den TuS Horn-Bad Meinberg gab es gestern die dritte Niederlage in der laufenden Bezirksliga-Saison. Der TuS Erkeln dagegen hat sich mit den gestern gewonnenen drei Punkten ein sicheres Polster gegen den Abstieg erarbeitet. Für die 150 Zuschauer hat sich das Eintrittsgeld gelohnt, sie sahen eine interessante Partie.
Beide Mannschaften zeigten ein gutes Spiel, das sich in Durchgang eins ausgeglichen gestaltete. Der Gastgeber konnte sich über einen spielfreudigen Erdogan Acar freuen, der die erste Großchance mit einem sehenswerten Pass einleitete. Spielertrainer Waldemar Pasternok konnte diese Chance aber nicht nutzen. Vor dem Halbzeitpfiff konnte Acar sein Können erneut aufblitzen lassen und leitete einen Konter mit einem Traumpass ein. Falk Schimmelfeder, der Empfänger des Traumpasses, aber konnte die Gelegenheit zum 1:0 nicht nutzen. Bis zum Halbzeitpfiff passierte nicht mehr viel.
Im zweiten Durchgang dagegen konnte der TuS Erkeln um Spielertrainer Pasternok seine Chancen auch in Tore ummünzen. In der 59.Minute war es wieder Acar, der den halbhohen Ball volley nahm und das Leder im linken Torwinkel gekonnt unterbrachte. Die Freude Acars war um so größer, da es gegen seinen Ex-Verein ging. Nach dem 1:0 wurden die Gastgeber offensiver und machten mehr Druck. Sie wollten das Spiel vorzeitig entscheiden.
Nur vier Minuten später war es der Spielertrainer selbst, der die »Pille« geschickt am gegnerischen Keeper zum 2:0 vorbeischlenzte. Das war der zweite Gegentreffer innerhalb von vier Minuten. Nach der 2:0-Führung der Nethedörfler war das Spiel so gut wie entschieden, doch TuS-Akteur Yakup Gülünay wollte sich mit 2:0 nicht zufrieden geben und verwandelte einen Freistoß in der 67.Minute aus 21 Metern direkt zum 3:0.
Die Akteure aus Horn/Bad Meinberg waren zu nervös vor dem Kasten von TuS-Schlussmann Thomas Rüther. »Insgesamt haben wir ein schönes Bezirksliga-Spiel auf hohem Niveau gesehen«, freute sich ein zufriedener TuS-Obmann Werner Kurtz nach der Begegnung. Spielertrainer Waldemar Pasternok hat es geschafft, nach der 1:4-Niederlage in Nieheim seine Mannschaft innerhalb von einer Woche zu motivieren und wieder aufzumuntern. »Die Mannschaft hat heute gezeigt, dass sie zusammenhält«, so Werner Kurtz.
TuS Erkeln: Rüther, Rampe (75.Perzyna), Cimen, Wagiel, Koch, Hartmann, Steiner (80.Minne), Schimmelfeder, Gülunay, Pasternok, Acar
Torschützen: Erdogan Acar, Waldemar Pasternok, Yakup Gülünay
Fußball 1.Mannschaft
Artikel v. 15.10.2001
Bezirksliga-Derby: TuS Erkeln - TuS Ovenhausen 5:3 (0:1)
von Sascha Kalman
Erkeln (WB). Das war nichts für schwache Nerven. Der TuS Erkeln und der TuS Ovenhausen schenkten sich gestern nichts. Letztlich konnte nur einer der beiden Spielertrainer mit seinem Team zu frieden sein. Obwohl Waldemar Pasternok und sein Team gestern mit einer »Notelf« auflaufen mussten, haben sie das Derby gegen den TuS Ovenhausen innerhalb einer Halbzeit gewonnen.
Der TuS Erkeln hat gestern den ersten Durchgang gegen den TuS Ovenhausen total verschlafen. Die Gäste dagegen waren hellwach. Nach einer Flanke von Spielertrainer Norbert Dölitzsch fiel das 1:0 für die Schwarz-Weißen. Der umjubelte Torschütze war Mario Reinhold. Nach der Führung wurden die Gäste immer stärker und erarbeiteten sich Chancen, aber nuzten diese nicht. Bei den Nethedörflern lief in der ersten Halbzeit einfach garnichts.
Zu Beginn der zweiten Hälfte lagen die Vorteile wieder bei Ovenhausen. Die Dölitzsch-Elf konnte sogar die Führung in der 50.Minute awf 2:0 in Person von Kadir Derya nach Pass von Viktor Neumann ausbauen. Die Erkelner wachten nach dem 0:2 endlich aus ihrem »Dornröschen-Schlaf« auf. Nach einem abgewehrten Distanzsehuss von Christoph Hartmann flankte Radoslaw Wagiel das Leder in die Mitte auf Yakup Gülünay und der hatte keine Probleme den Ball mit dem Kopf im Tor unterzubringen. Das war der 1:2 Anschlusstreffer. Nun machten die Gastgeber Dampf. In der 62.Minute gelang der Pasternok-Elf der Ausgleich. Nach Pass von Acar auf Schimmelfeder, ließ letztgenannter Ovenhausens Schlussmann Oliver Tappe stehen und besorgte das 2:2. Die Nethedörfler wollten jetzt den Sieg. Der ersatzgeschwächten Mannschaft von Pasternok gelang das Unmögliche. Erkeln bekam einen Freistoss am 16-Meterraum. Erdogan Acar ließ sich die Chance nicht nehmen und zirkelte den Ball in der 73.Minute ins Netz. Das war der nicht mehr für möglich gehaltene Führungstreffer zum 3:2. In der 77.Minute war wieder der umjubelte Torschütze Erdogan Acar. Sein Schuss fand den Weg zum 4:2 im Torwinkel.
In der 81.Minute stand Talent Adrian Wöstefeld allein vor dem Kasten von Oliver Tappe, aber der Youngster war zu nervös in seinem zweiten Bezirksliga-Spiel, um das Leder im Tor zu versenken. Aufregung gab es nochmal kurz vor Schluss, als Pasternok im 16-Meterraum gefoult wurde. Der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter, den Yakup Gülünay in der 84.Minute zum 5:2 verwandelte. Die Dölitzsch-Elf schaffte aber noch den 3:5-Anschlusstreffer durch Viktor Neumann. »Ich bin froh, dass wir mit dieser ersatzgeschwächten Mannschaft gewonnen haben«, teilte ein zufriedener Waldemar Pasternok mit.
TuS Erkeln: Rüther, Rampe (54.Minne), Hartmann (74.Wöstefeld), Wagiel, Sagel (57.Peschke), Steiner, Acar, Schimmelfeder, Gülünay, Pasternok, Perzyna
TuS Ovenhausen: Tappe, Stroba, Dölitzsch, Wetzler, Löseke, Weißenburger, Föst, Buhmann (66.Tebbe), Derya, Neumann, Reinhold
Torschützen für Erkeln: Erdogan Acar(2), Yakup Gülünay(2), Falk Schimmelfeder
Fußball 1.Mannschaft
Artikel v. 17.09.2001
Bezirksliga: TuS Erkeln und SpVg.Hagen-Hardissen trennen sich 2:2
Erkeln (fen). Im fünften Bezirksligaspiel kam Aufsteiger TuS Erkeln gegen die SpVg. Hagen-Hardissen nicht über ein 2:2-Unentschieden hinaus. Die beiden Treffer erzielte Erdorgan Acar. Die Nethedörfler hatten noch genug Chancen, das Spiel sogar zu gewinnen. »Drei Punkte wären heute mit Sicherheit verdient gewesen«, erklärte Fußballobmann Werner Kurtz nach der Partie. Insgesamt liegt der TuS Erkeln mit sieben Punkten aus fünf Spielen bisher noch voll im Soll und ist auf einem guten Weg, das Minimalziel Klassenerhalt früh unter Dach und Fach zu bringen. Insbesondere die Verpflichtung von Erdogan Acar scheint bereits eine sinnvolle Verstärkung zu sein.
Auch Uwe Hohnhold, Trainer von Hagen-Hardissen, zeigte sich nach 90 gespielten Minuten einsichtig und räumte ein: »Wir können uns bei unserem überragendem Torwart bedanken. Ein Sieg für Erkeln wäre voll in Ordnung gegangen.« Recht hatte er.
Von der ersten Minute an zeigte sich der Aufsteiger wacher in den Zweikämpfen und nahm sofort das Spielgeschehen in die Hand. So war es auch nur noch eine Frage der Zeit, bis das erste Tor fallen würde. Erdogan Acar nahm dann in der 29.Spielminute das Heft in die Hand, setzte sich gegen zwei Gegenspieler durch und zog aus zehn Metern blitzsauber ab. 1:0 für den TuS! Auch in der Folgezeit dominierte Erkeln das Spiel, Waldemar Pasternok verfehlt in der 35.Minute das SpVg.-Gehäuse nur knapp.
Zwei Minuten später passierte dann jedoch das, womit zu diesem Zeitpunkt wohl niemand gerechnet hatte: Alexander Binder nutzte eine Unaufmerksamkeit der Erkelner Abwehr und besorgte mit einem 13-Meter-Schuss den mehr als schmeichelhaften Ausgleich.
Der Treffer fiel aus heiterem Himmel. »Das war das erste Mal, dass Hagen überhaupt in die Nähe unseres Tores gekommen ist«, so ein fassungsloser Kurtz. Yakup Gülünay hatte in der 44.Minute die erneute Führung auf dem Fuß, scheiterte jedoch am Spvg-Keeper Dirkk Jankowski.
Auch nach dem Seitenwechsel ergab sich das gleiche Bild. Der Aufsteiger zeigte sich klar feldüberlegen, verstand es jedoch auch weiterhin nicht, die hundertprozentigen Torchancen zu verwerten. Erst eine Viertelstunde vor Schluß klappte es dann doch noch einmal. Erdogan Acar erzielte mit seinem zweiten Treffer an diesem Tag die erneute Führung. »Das muß es jetzt doch wohl gewesen sein«, dachten vermutlich alle TuS-Anhänger.
Doch die Freude war erneut nur von kurzer Dauer, bereits 300 Sekunden später glich Hagen-Hardissen erneut aus. Dimitrios Valarat war für seine Farben erfolgreich. »Im Endeffekt sind das heute zwei velorene Punkte. Wir hätten die vielen Chancen ausnutzen müssen«, so ein enttäuschter Kurtz nach der Begegnung. Am kommenden Dienstag reist der TuS Erkeln zum Auswärtspiel nach Lüdenhausen.
TuS Erkeln: N.Acar, Koch, Rampe, Cimen(80.Minne), Perzyna (65.Sagel), Hartmann, Wagiel, Beineke, Pasternok, Gülünay, E.Acar
Tore für Erkeln: Erdogan Acar(2)
Fußball 1.Mannschaft
Artikel v. 24.08.2000
SC Wiedenbrück musste in Erkeln bis zum Schluss zittern
Erkeln (fen). Der Trainer des Verbandsliga-Spitzenreiters zeigte sich angetan: »Die Erkelner haben uns ganz schön zugesetzt. Letztlich haben wir uns das Weiterkommen aber verdient.« Oswald Semlits vom SC Wiedenbrück hatte eine abwechselungsreiche Partie der zweiten Runde des Pokals auf Landesebene erlebt und zeigte sich vom Höxteraner A-Ligisten angenehm überrascht. Sein Kollege, Spielertrainer Waldemar Pasternok, hatte sein Team bestens auf den SVW eingestellt.
Mit einer 1:2-Niederlage konnten sich die Grün-Weißen auf eigenem Platz bestens aus der Affäre ziehen. So zeigte sich Pasternok als fairer Verlierer: »Das Ergebnis geht in Ordnung, ich habe mir schon gedacht, dass kein Sieg möglich sein würde.« Zunächst zeigten die Gastgeber Respekt, so dass viele Zweikämpfe verloren gingen - so auch beim 1:0 für die Gäste: Falk Schimmelfeder verlor in Minute zwölf den Ball nach einem unnötigen Dribbling im Mittelfeld. Deshalb konnte Markus Zuroski kurze Zeit später das Leder völlig unbedrängt zum 0:1 einschießen. Bis zur 42. Minute plätscherte die Begegnung so dahin. Doch exakt in jener Minute sprang Michael Wollitz nach einem Eckball von Spielertrainer Waldemar Pasternok am höchsten und sorgte mit einem platzierten Kopfball für den nicht unverdienten Treffer zum 1:1.
Nach der Pause drängten die nun hochmotivierten Nethedörfler auf die 2:1-Führung. In der 50.Minute besaß Pasternok die Möglichkeit, die Führung zu markieren, doch er scheiterte an Daniel Brehmer, dem Keeper des SCW. Die Gäste aus Wiedenbrück wurden allmählich nervös und die Partie entwickelte sich zu einem wahren Pokalfight. »Wir wollten zunächst einmal dem hohen Druck standhalten und dem SC Wiedenbrück in der richtigen Situation unser Spiel aufzwingen«, analysierte Spielertrainer Pasternok nach der Begegnung. Die Mannen um Pasternok, die immer wieder von den etwa 300 Zuschauern angefeuert wurden, merkten plötzlich, dass da doch etwas zu holen war. Ex-Profi Michael Wollitz hatte seine Abwehrreihen gut im Griff und konnte weitere Gegentreffer verhindern. Bis zur 76.Spielminute: Nach einem Eckball für den SC Wiedenbrück herrschte ein mächtiges Durcheinander im Strafraum von Thomas Rüther, und Mike Mönchmeier besorgte die 2:1-Führung für die Gäste. Die Niederlage hätte nun noch höher ausfallen können, wenn Michael Lübbert in der 83.Minute den Foulelfmeter für seine Mannschaft verwandelt hätte. In den letzten Spielminuten setzte der TuS alles auf eine Karte und versuchte mit aller Gewalt den Ausgleich zu erzielen, Bis auf einen Freistoß kam nichts Sehenswertes mehr dabei heraus. Der TuS Erkeln hatte sich an diesem Abend einmal mehr sehr würdig verkauft. Mit dem nötigen Quentchen Glück wäre die Pokalsensation durchaus möglich gewesen. Doch war die Verbandsliga-Mannschaft des SC Wiedenbrück etwas cleverer. »Das Ergebnis lässt sich sehen«, so ein zufriedener Waldemar Pasternok.
TuS Erkeln: Rüther, Leifeld, Koch, Beyermann (54.Can), Wollitz, Machnio, Steiner, Gülünay, Sagel (59.Minne), Pasternok, Schimmelfeder
SC Wiedenbrück: Brehmer, Eirich (48.Walz), Mc Donald, Aydin (45.Mönkmeier), Fissmer, Otten, Lübbert, Feldmann, Zuroski (71.Jürling), Finocchiaro, Cüneit.
Tore: Markus Zuroski 0:1, Micky Wollitz 1:1, Mike Mönchmeier 1:2
Fußball 1.Mannschaft
Artikel v. 05.06.1999
Zusammenfassung der Erkelner Spiele in der Kreisliga A Höxter Rückrunde 1998/1999
Abschlußtabelle Saison 1998/1999
14.03.1999
SpVg Brakel II - TuS Erkeln 1:2 (0:0)
In einem guten Spiel setzten sich die Gäste durch. Den Startschuß für den Sieg gab jedoch ein Brakeler: Michael Schaper beförderte den Ball in der 50. Minute ins eigene Netz. Slawomir Machnio erhöhte nur zwölf Minuten später auf 0:2. Die Erkelner fühlten sich sicher und gerieten nun in Schwierigkeiten, waren aber mit Kontern immer noch gefährlich. Immerhin kamen die Gastgeber noch durch Paul Pawlak in der 85. zum Anschlußtreffer, doch zum Unentschieden reichte es nicht mehr.
Torschützen: Eigentor Brakel, Slawomir Machnio
21.03.1999
TuS Erkeln - SV Bredenborn 3:3 (2:3)
Der TuS Erkeln ist noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen. »Wir haben heute zwei Punkte verloren«, meinte Bredenborns Trainer Norbert Golüke etwas enttäuscht. Esco Ibrahimovic sorgte nach drei Minuten für das 0:1, Thorsten Galler per Handelfmeter - Uwe Bakies hatte wegen des Handspiels die Rote Karte gesehen - nach 22 Minuten für das 1:2 und Jens Rössing in der 42.Minute für das 2:3. Erkelns Torjäger Michael Vielain konnte zwischenzeitlich zum 1:1 sowie zum 2:2 ausgleichen. In der 75.Minute zeichnete Slawomir Machnio für das 3:3 verantwortlich. »Wir haben leider unsere Konterchancen nicht genutzt«, bedauerte Norbert Golüke weiter.
Torschützen: Michael Vielain(2), Slawomir Machnio
28.03.1999
SV Dalhausen - TuS Erkeln 2:1 (1:1)
SVD-Trainer Erich Kling sprach von einem verdienten Sieg. Torsten Rottkamp (7.) und nach langer Sendepause auch einmal wieder Alexander Hahn (82.) konnten sich für die Grün-Weißen in die Torschützenliste eintragen. Slawomir Machnio markierte mit einem Freistoßtreffer den zwischenzeitlichen Ausgleich zum 1:1 (17.)
Torschütze: Slawomir Machnio
01.04.1999
TuS Erkeln - SV Vörden 3:2 (2:0)
Zwei Treffer von Christoph Hartmann entschieden die Partie, die souverän vom Unparteiischen geleitet wurde, bereits zur Halbzeit. Nach dem 3:0 von Slawomir Machnio ließen es die Gastgeber etwas ruhiger angehen, kamen jedoch nie in Gefahr. Zwar konnten die Vördener noch den Anschlußtreffer erzielen und kamen nach einem Eigentor der Erkelner sogar noch bis auf 2:3 heran. Doch mehr hätte der SVV auch nicht verdient gehabt.
Torschützen: Christoph Hartmann(2), Slawomir Machnio
05.04.1999
TuS Erkeln - SSV Würgassen 6:1 (3:0)
Die Entscheidung in Erkeln fiel bereits nach 30 Minuten. Nach den Treffern von Sven Minne, Claus Sagel und Falk Schimmelfeder war die Moral der Gäste gebrochen. Zwar kam die Mannschaft um Matthias Sonntag nach der Pause besser ins Spiel und erzielte durch Ümit Akrokoca das 3:1, doch die Gastgeber ließen sich davon nicht beeindrucken. Abermals Falk Schimmelfeder und zweimal Michael Vielain trafen für die Nethedörfler und schickten den SSV damit noch tiefer in den Keller.
Torschützen: Falk Schimmelfeder(2), Michael Vielain(2), Sven Minne, Claus Sagel
08.04.1999
TuS Erkeln - TuS Lüchtringen 2:1 (1:0)
Die Zuschauer in Erkeln sahen ein sehr gutes A-Ligaspiel. Die Gastgeber zeigten sich kämpferisch stark und spielten aus der Defensive heraus. Mit Kontern kamen die Nethedörfler immer gefährlich vor das Lüchtringer Gehäuse. Genau in dieses traf kurz vor der Pause Slawomir Machnio. In Durchgang zwei zeigte sich den Zuschauern das gleiche Bild. Plötzlich war es Claus Sagel, der sich für die Gastgeber in die Torschützenliste eintrug. Die Gäste probierten von Fernschüssen über Flankenläufen alles aus, doch der erlösende Anschlußtreffer wollte nicht fallen. Erst in der Nachholspielzeit gelang Thomas Ebeling der Anschlußtreffer. An der Niederlage der Gäste, denen das Quentchen Glück fehlte, sollte sich aber trotz aller Angriffsbemühungen nichts mehr ändern. Die Freude bei den Fußballern des TuS Erkeln war groß. Die Schwarz-Gelben müssen sich nun rehabilitieren.
Torschützen: Slawomir Machnio, Claus Sagel
11.04.1999
SV Fürstenau/Bödexen - TuS Erkeln 5:4 (2:1)
Die Abwehrreihen beider Mannschaften wiesen große Löcher auf. Die Gastgeber führten nach Treffern von Ralf Potthast und Andreas Biermann bereits mit 2:0, ehe sie nach Treffern von Slawomir Machnio, Thorsten Lerche und Claus Sagel gar mit 2:3 zurücklagen. Doch abermals Ralf Potthast und Sami Gashi brachten die Fusionierten wieder auf die Siegesstraße. Thorsten Lerche konnte zwar nochmals ausgleichen, aber der überragende Ralf Potthast krönte seine Leistung mit seinem dritten Treffer und sicherte seinem Team wichtige Punkte.
Torschützen: Thorsten Lerche(2), Slawomir Machnio, Claus Sagel
18.04.1999
TuS Erkeln - SC Lauenförde 2:2 (2:2)
Bereits im ersten Durchgang war die Partie eigentlich entschieden. Sven Minne und Falk Schimmelfeder brachten die Gastgeber in Front. Doch die Lauenförder konnten nach einem Eigentor der Erkelner und den Treffer von Jens Schönwald ausgleichen. Die Niedersachsen wurden nun stärker und hätten zur Pause eigentlich höher führen müssen. Nach dem Seitenwechsel verstärkten die Erkelner die Offensive, doch ein Tor wollte nicht mehr fallen und es blieb beim gerechten Unentschieden.
Torschützen: Sven Minne, Falk Schimmelfeder
25.04.1999
TuS Vinsebeck - TuS Erkeln 1:5 (0:3)
Bereits zur Halbzeit war die Partie entschieden: Claus Sagel, Michael Vielain und Falk Schimmelfeder brachten die Nethedörfler auf die Siegerstraße. In Durchgang zwei konnte Lefteri Kapolous das 1:3 erzielen, doch die Gäste blieben dran und kamen durch die Treffer von Slawomir Machnio per verwandelten Foulelfmeter und nochmals Michael Vielain zum verdienten Sieg. Die Gastgeber zeigten eine schlechte Leistung und verloren neben den drei Punkten auch noch Thorsten Nolte wegen Roter Karte.
Torschützen: Michael Vielain(2), Claus Sagel, Falk Schimmelfeder, Slawomir Machnio
02.05.1999
TuS Erkeln - SV 21 Steinheim 4:3 (0:2)
Die Zuschauer in Erkeln sahen ein abwechslungsreiches Spiel. Waldemar Pasternok und Cevdit Bozkurt brachten die Gäste in Führung, doch in Durchgang zwei drehte die Erkelner Torfabrik auf, Slawomir Machnio, Falk Schimmelfeder und Sven Minne trafen für die Nethedörfler und brachten sie damit auf die Siegesstraße. Zwar konnte Elmi Ramadani den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielen, doch abermals Slawomir Machnio machte mit seinem zweiten Treffer alles klar.
Torschützen: Slawomir Machnio(2), Falk Schimmelfeder, Sven Minne
09.05.1999
SV Brenkhausen - TuS Erkeln 3:5 (1:2)
Dreimal konnte Dirk Schoppmeier ausgleichen und doch sollte es für die Gastgeber nicht zu einem Punkterfolg reichen. Die Gäste gingen bis dahin jeweils durch die Treffer von Falk Schimmelfeder und Michael Vielain (2) in Führung. Dennoch zeigten die Brenkhausener eine sehr gute Leistung, mußten aber frühzeitig auf Heiner Wöstefeld verzichten, der die Gelb-Rote Karte sah. In Durchgang zwei kam es dann zur spielentscheidenden Szene: Brenkhausens Schlußmann Jörg Dionysius sah die Rote Karte. Trotzdem gab sich der SV nicht auf, mußte aber nach den Treffern von Schimmelfeder und Sven Minne die Niederlage hinnehmen.
Torschützen: Michael Vielain(2), Falk Schimmelfeder(2), Sven Minne
12.05.1999
TuS Erkeln - SV Höxter II 2:2 (0:0)
Bis zur 74. Minute führten die Höxteraner nach einem Kopfballtreffer von Christoph Altmiks (66.) und einem weiteren Tor (70.) mit 2:0. Allerdings soll Schiedsrichter Jürgen Streitbürger den SVH in der Schlußphase dann aufgrund von Fehlentscheidungen benachteiligt haben. Dem 1:2 von Sven Minne soll eine Regelwidrigkeit vorausgegangen sein. Michael Vielain gelang nur 120 Sekunden später sogar der 2:2-Ausgleich.
Der empörte SVH-Stürmer Romuald Piegza sah wenig später wegen Schiedsrichter-Beleidigung die Rote Karte. Für die Erkelner war es ein sehr glücklicher Punkt.
Torschützen: Sven Minne, Michael Vielain
15.05.1999
TuS Bad Driburg - TuS Erkeln 4:2 (0:1)
Die Gäste führten nach den Treffern von Sven Minne und Michael Vielain bereits mit 2:0, doch die starke Leistung der Driburger in der ersten Hälfte wurde belohnt. Thomas Siekmann brachte die Blau-Gelben heran, Nils Novy konnte den Ausgleich erzielen und der reaktivierte Ralf Steinig sowie Sascha Gebhardt schossen den verdienten Sieg für die Kurstädter heraus.
Torschützen: Sven Minne, Michael Vielain
24.05.1999
TuS Erkeln - TuS Amelunxen 2:1 (0:0)
Die spielentscheidenden Treffer fielen erst in Durchgang zwei. Thorsten »Toto« Dunkel brachte die Gäste per Foulelfmeter in Führung, doch die Gastgeber steckten nicht auf und kamen in der 85. Minute durch einen Freistoß von Michael Vielain zum Ausgleich. Dieses Ergebnis wäre eigentlich auch verdient für beide Mannschaften gewesen, doch in der Schlußminute gelang Alexander Rampe nach Flanke von Sven Minne noch der glückliche Siegtreffer für die Erkelner.
Torschützen: Michael Vielain, Alexander Rampe
30.05.1999
SV Vörden - TuS Erkeln 0:1 (0:0:)
Angesichts der Temperaturen lieferten sich beide Teams eine abwechslungsreiche Begegnung. Michael Vielain hätte nach 30 Minuten fast seinen 18.Saisontreffer erzielt, doch Erkelns Torjäger traf nur die Torlatte. Nach der Pause war Erkeln leicht überlegen und wurde in der 81. Minute belohnt. Falk Schimmelfeder traf zum 1:0 für den TuS. Vörden drehte in der Schlußphase noch einmal auf. Doch zweimal klärte Erkelns Kapitän Christoph Hartmann auf der Linie und in der Schlußminute traf Vörden nur die Latte des Gästegehäuses.
Torschütze: Falk Schimmelfeder
02.06.1999
TuS Lüchtringen - TuS Erkeln 1:4 (1:0)
Torschützen: Falk Schimmelfeder(2), Michael Vielain(2)
04.06.1999
TuS Erkeln - TuS Ovenhausen 0:3 (0:2)
Der Meister kann doch noch gewinnen: Viktor Neumann, Alex Schäfer und Richard Weißenburger erzielten die Tore zum verdienten Sieg.